Alles zum Thema: Abgasskandal

Abgasskandal trifft nun auch VW-Benziner – u.a. Blue Motion-Golf betroffen

/ 04.11.2015 / / 160

Es ist nicht zu fassen: Der VW-Konzern hat am 3. November 2015 zugegeben, dass bei weiteren 800.000 Fahrzeugen durch falsche Verbrauchs- und CO2-Werte gute Schadstoffklassen erreicht wurden, obwohl die realistischen Ausstoß- und Verbrauchswerte dies eigentlich ausgeschlossen hätten. Erstmals soll nun auch Benzin-Technik betroffen sein wie z.B. das Umwelt-Vorzeigeprojekt  “Blue Motion”, das seit 2013 u.a. im Golf-Benziner angewendet wird.

Ob die betroffenen Fahrzeuge nachgebessert werden können ist bei den Benzinmodellen nicht die relevante Frage: Es geht darum, ob die Halter aufgrund der günstigeren Einstufung Steuervorteile in Anspruch nehmen konnten und ob Fahrzeugbesitzer bezüglich der Verbrauchsdaten offensichtlich getäuscht wurden. Für Käufer, die sich aufgrund der guten Verbrauchswerte für einen VW entschieden haben, muss die aktuelle News besonders niederschmetternd sein.

Auch Porsche in Amerika unter Manipulationsverdacht

/ 03.11.2015 / / 33

Nun stehen auch die großen 3-Liter-Motoren von VW in den USA unter Manipulationsverdacht. Die zuständige Umweltbehörde hat entsprechende Verdachtsmomente geäußert und Untersuchungen angekündigt. Volkswagen weist alle Vorwürfe zurück. weiterlesen

Abwrackprämie reloaded: VW will Besitzern von Skandaldiesel-PKW (EA 189) lukrative Tauschangebote machen

/ 25.10.2015 / / 353

Die Ankündigung von VW, vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeugbesitzern ein attraktives Tauschangebot machen zu wollen, kommt so  unüberraschend nicht. Volkswagen erwartet eine riesige Klagewelle und will mit Eigeninitiative den Schaden begrenzen. Dabei soll eine Art “Abwrackprämie” helfen. Besitzer von Fahrzeugen mit dem EA 189-Motor sollen ihr Fahrzeug zu sehr günstigen Konditionen gegen einen Neuwagen eintauschen können. Besonders hoch sollen diese Anreize bei den Motoren mit dem 1,6 Liter GTD-Motor ausfallen, da die geplante Rückrufaktion ja nicht nur aus einem Software-Update besteht, sondern auch umfangreichen Teile-Austausch im Katalysator-Bereich mit sich bringt. Wie hoch der angebotene Lock-Bonus ist und ab wann die Angebote gelten sollen ist noch nicht klar.

Mehr dazu auf www.rueckrufaktion-vw-diesel.de

VW-Abgasskandal: Kosten Rückrufaktionen Geld?

/ 24.10.2015 / / 42

Im kommenden Jahr werden Millionen von PKW mit dem Skandalmotor EA 189 in die Werkstätten zurück gerufen. Viele Verbraucher stellen sich die Frage “Kostet das eigentlich Geld?” Knappe Antwort: “Wahrscheinlich nicht”, denn VW wird auch bei Fahrzeugen, die älter als zwei Jahre sind aus Kulanz die Kosten übernehmen. Rein rechtlich gilt eine so genannte Gewährleistungspflicht nach dem Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG). Ist die Frist zur Gewährleistung (2 Jahre)  überschritten, so können rein theoretisch die Kunden für die Kosten dieser “Pflichtveranstaltung” hinzugezogen werden.  Dies geschieht aber nur in wirklich selten Fällen und fast nie beim Ersatz sicherheitsrelevanter Bauteile. Autobesitzer haben keine weiteren Ansprüche an ihre Händler. Es muss weder ein Leihwagen gestellt noch ein Verdienstausfall gezahlt werden. Auch kein Schadensersatz bei zur Verfügung Stellung eines kleineren Ersatzautos. Das Kraftfahrtbundesamt interessiert sich nicht dafür, wer die Kosten trägt.

Das Portal www.rueckrufaktion-vw-diesel.de beantwortet diese und andere Fragen ausfühlich in einem  “FAQ-Bereich”, dazu können sich betroffene PKW-Besitzer HIER registrieren lassen.

Auch Opel-Diesel unter Manipulationsverdacht

/ 23.10.2015 / / 52

Nun hat auch Opel ein eigenes Diesel-Gate. Die Deutsche Umwelthilfe hat in der Schweiz gemeinsam  mit der Abgasprüfstelle der Berner Fachhochschule einen Opel Zafira mit 1,6-Liter-Diesel (136 PS) getestet und ist dabei auf erhebliche Unterschiede bei den Abgaswerten gestoßen – immer davon abhängig, ob 2 oder 4 Räder auf dem Prüfstand bewegt wurden. Dabei kam es zu erheblichen Überschreitungen des Grenzwerts für Stickoxide (NOx). Der im August 2015 zugelassene Wagen soll auf dem Prüfstand die für einen Euro-6-zulässigen Grenzwerte um das bis zu 17-fache überschritten haben. Opel distanziert sich von den Vorwürfen und bezeichnet sie als haltlos.

 

 

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