Mitgliedsbeitrag Premium Parship

/ 12.09.2017 / / 502

Thema: Mitgliedsbeitrag Premium Parship – Wer Parship nutzen möchte, muss zwingend zahlreiche Fragen beantworten. Abhängig von einem Teil dieser Antworten fällt der Mitgliedsbeitrag für die Premium-Mitgliedschaft aus. Als Faustregel dürfte gelten: Wer viel hat, wird ordentlich zur Kasse gebeten. Dass z. B. das abgefragte Einkommen ein Aspekt bei der Auswahl der Partnervorschläge ist, wie Parship behauptet, mag möglich sein. Den Recherchen des Verfassers nach dient diese Angabe aber auch der Ermittlung des Angebotspreises für die Premium-Mitgliedschaft.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Die Partnersuche bei Parship beginnt mit dem wissenschaftlichen Fragebogen zur Erfassung der Partnerschafts-Persönlichkeit. Er soll die Grundlage für passende Partnervorschläge bilden.

Hier den ganzen Artikel mit zahlrechen Screenshots auf der Homepage der Kanzlei Rader lesen

verbraucherschutz.tv dazu: Es ist mittlerweile im Internet üblich, individuelle Angebotspreise anzugeben und in komplexen Anmeldeformaten die Zahlungskräftigkeit des Kunden zu ermitteln und die Monatsgebühr entsprechend auszugeben. Ob das juristisch zulässig ist oder nicht, steht auf dem einen Blatt, die moralische Bewertung ist eine ganz andere Sache. Unserer Meinung nach kann hier nur das Wissen um solche Vorgänge solchen Methoden das Wasser abgraben. Daher wäre es schön, wenn dieser Artikel breit geteilt werden könnte.

Rechtsanwalt Rader: “Die oben beschriebene Vorgehensweise stellt nach unserer Auffassung auch eine Täuschung i. S. d. § 123 BGB der Verbraucher dar, die zur Anfechtung berechtigt. Parship stellt maßgeblich darauf ab, die Angaben des Nutzers für die “Zusammenstellung Ihrer Partnervorschläge” zu benötigen. Sofern hier eine deutliche Information dazu erfolgen würde, dass die Daten gleichfalls dazu verwendet werden, einen Angebotspreis zu ermitteln, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Nutzer jedenfalls die Frage nach dem Einkommen durch die Angabe eines niedrigen Einkommens beantworten würden (Man spart, wo man kann). Hier wird es nicht nur unterlassen, über die Zweckbestimmung der Einkommensabfrage zu informieren, sondern durch die Information, die Daten für die Zusammenstellung der Partnervorschläge zu benötigen, ein Irrtum erregt, der dazu führt, dass diejenigen Nutzer, die ein hohes Einkommen angeben, selbst dazu beitragen, dass man ihnen einen relativ hohen Preis für die Premium-Mitgliedschaft anbietet. “

Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher keine
Kategorien: Abmahnung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Udo Schmallenberg: Brieffreundschaften mit AUDI funmktionieren leider nicht. Da nutzen nur Klagen...
  • Michael: Moin Bernd Q7 aus 04-2017 . Mein Anwalt tut sich momentan schwer . Seine Meinung ist,...
  • Lissi: Habe bei Google einfach besagte Nummer eingegeben (35314369001) und siehe da … Wenn...
  • Birgitt: Also auch mir ist es nun passiert. Ich habe für drei Jahre diesen unkündbaren Vertrag...
  • Udo Schmallenberg: Klagen auf Unterlassung, strafbewehrt mit 100.000 Euro – wenn...

Newsletter

Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletter ein und bleiben somit immer auf dem Laufendem

Kategorien

Für Anwälte

Interessierte Kooperationsanwälte senden ein Mail an info@verbraucherschutz.tv

Tel.: 0800 000 1961