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Verjährung Dieselskandal – Wann verjähren meine Ansprüche?

/ 13.11.2019 / / 174

Zum Jahrsende 2019 verjähren wieder verschiedenste Ansprüche auf Schadensersatz, insbesondere für Opfer des Dieselskandals könnte das ärgerlich werden, denn Forderungen an Volkswagen, Audi, Porsche, Mercedes oder Opel sind derzeit recht einfach und mit sehr geringem Verfahrensrisiko durchzusetzen. So kann Neujahr 2020 für viele Besitzer von Autos mit manipulierter Abgasanlage – Schummeldiesel – nicht nur ein Feiertag sein: Werden Ansprüche nicht bis zum 31. Dezember 2019 24 Uhr angemeldet, so ist für von Verjährung betroffene Autobesitzer alle Hoffnung auf möglichen Schadensersatz weitestgehend verloren. Wir erklären Ihnen, wie man sich schützen kann, und wer das Jahresende im Auge behalten muss. Vorab: Besitzer von sogenannten EA189 Fahrzeugen (VW, AUDI, SKODA oder SEAT TDI-Vierzylinder von 2008 bis 2015) riskieren in einem Großteil aller Fälle die Verjährung und sollten die verbleibenden Tage noch nutzen. weiterlesen

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BGH-Urteil zum Widerruf Autofinanzierung – XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19 – BMW-Bank / Ford-Bank

/ 05.11.2019 / / 104

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute über den Widerruf von Autokreditverträgen in zwei Fällen entschieden. Zu den Aktenzeichen XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19 ging es um Revisionsverfahren, nachdem Autobesitzer vor dem Oberlandesgericht Köln den Widerruf ihrer Autofinanzierungen gegen die BMW-Bank und die Ford-Bank nicht durchsetzen konnten. Die beiden Kläger bemängelten insgesamt drei Formulierungen in den Widerrufsbelehrungen beider Banken. Konkret ging es in beiden Verfahren darum, ob die 14-tägige Widerrufsfrist mit den Unterschriften unter die Kreditverträge begann oder nicht. weiterlesen

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KBA ruft Mercedes-Diesel zurück: 60.000 GLK220 CDI betroffen

/ 22.06.2019 / / 167

Die Nachricht, dass Daimler 60.000 weitere Autos zurückrufen muss hört sich erst einmal nicht besonders tragisch an: Wer weitere Inforationen sammelt und auswertet erkennt aber sofort die Brisanz dieser News. Daimler muss mit 60.000 Exemplaren des GLK 220 erstmals eine Massemodell der Schadstoffklasse 5 zurückrufen. Und es könnte noch dicker kommen. weiterlesen

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XI ZR 309/16 – BGH zu unzulässigen Aufrechnungsklauseln

/ 20.11.2018 / / 676

Der Bundesgerichtshof hat zum Aktenzeichen XI ZR 309/16 festgestellt, dass Klauseln in Sparkassen-AGB unwirksam sind, wenn Kunden nur mit unbestrittenen und rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen darf. Die Richter sind der Auffassung, dass solche Aufrechnungen auch möglich sein müssen, wenn das Verfahren um einen Widerruf noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist. Der XI. Zivilsenat des BGH sieht in der als zweifelsfrei unzulässig bewerteten Klausel eine unzulässige Erschwerung der Ausübung des Widerrufsrechts, da auch die damit einhergehenden Rückabwicklungsansprüche von der Klausel umfasst sind. weiterlesen

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Az. 6 O 175/17 – Porsche verliert 1. Verfahren im Dieselskandal und muss Cayenne zurücknehmen

/ 06.11.2018 / / 868
6 O 175/17

Es geht um die Erstattung des Kaufpreises, Zinsen und sogar Schadensersatz: Ein erstes deutsches Landgericht hat den Sportwagenhersteller Porsche verurteilt und ein absolut verbraucherfreundliches Urteil gefällt (Urteil vom 25. Oktober, 6 O 175/17). Porsche wird Rechtsmittel einlegen und die Sache vor das Oberlandesgericht Stuttgart tragen. Das Urteil des Landgerichts Stuttgart ist das erste dieser Art. Zwar klagen hunderte von Porsche-Besitzern auf Rückgabe, aber da der individuelle Porscheskandal erst seit gut einem Jahr bekannt ist, gab es bislang keine Urteile. weiterlesen

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