Nach dem PROKON Insolvenzantrag: Was können Anleger tun?

/ 24.05.2017 / / 39

Der am 22.01.2014 gestellte Insolvenzantrag der PROKON hat die Verunsicherung in den Reihen der PROKON-Anleger vergrößert. Die PROKON schürte zunächst selbst die Angst vor einem (Plan-)Insolvenzantrag und forderte die Anleger zur Rücknahme der Kündigungen auf, um dann in der letzten Woche eine Kehrtwende zu machen und wieder zurückzurudern mit der Begründung, dass ein Insolvenzantrag möglicherweise abgelehnt werden müsste. weiterlesen

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Dr. Dietmar Penzlin ist vorläufiger Insolvenzverwalter bei Prokon

/ 24.05.2017 / / 1.179

Dr. Dietmar Penzlin ist vom zuständigen Amtsgericht als vorläufiger Insolvenzverwalter der insolventen Prokon bestellt worden. Der Insolvenz-Experte ist seit 2001 Rechtsanwalt und Partner der Hamburger Kanzlei Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft. Laut Kanzlei-Homepage ist Dr. Dietmar Penzlin schwerpunktmäßig als Insolvenzverwalter tätig und ist von den Amtsgerichten Hamburg, Itzehoe, Norderstedt und Pinneberg bisher in rd. 1.000 Insolvenzverfahren bestellt worden. Die PROKON-Insolvenz kann jetzt zum Meisterstück werden, denn mit Dr. Dietmar Pelzin kommt externer Sachverstand in die Firmenleitung. Laut Prokon-Homepage geht es weiter mit Prokon – offensichtlich setzt man weitere Hoffnung in die operative Arbeit. PROKON-Fürsprecher kritisieren, dass die aktuelle Zahklungsunfähigkeit nur auf “schlechter Presse” beruht: Ohne den massiven Kapitalabzug hätte es keine Probleme gegeben. weiterlesen

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PROKON stellt Insolvenzantrag

/ 24.05.2017 / / 21

PROKON hat Insolvenzantrag gestellt. Das teilte das Unternehmen am 22. Januar mit.  Die Insolvenz deutete sich seit längerem an. In einem Rundschreiben vom 10. Januar hatte Prokon an die rund 75.000 Anleger appelliert, ihre Genussrechte nicht zu kündigen, da sonst die Insolvenz drohe. Vergeblich. weiterlesen

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Nach PROKON-Debakel soll Bafin mehr Einfluss auf den Grauen Kapitalmarkt bekommen

/ 24.05.2017 / / 22

Am Grauen Kapitalmarkt werden Finanzmarktprodukte gehandelt, die nicht der behördlichen Aufsicht der Bafin unterstehen. Die Bundesregierung zieht aus dem Fall PROKON aber jetzt wohl Konsequenzen und will die Bafin mit deutlich Befugnissen für das Regulieren des Grauen Kapitalmarkts ausstatten. Zwar soll es den nahezu unkontrollierten Grauen Markt weiter geben, die offizielle deutsche Finanzaufsicht soll aber die Möglichkeit bekommen, gefähriche Anlageprodukte vom Markt zu nehmen, sobald der “toxische Charakter” erkannt ist. Im Fall PROKON hatten die Zeichen schon sehr früh auf “Toxisch (giftig)” gestanden. Fehlende Berichte und Hinweise darauf, dass Anlegerkapital wohl nicht ohne weiteres zurüchgezahlt werden könnten hatten Verbraucherschützer schon früh auf den Plan gebracht. Die anhaltenden Warnungen hatten letztendlich zu einem Kapitalabzug im großen Stil geführt und PROKON im Bereich des Anlegergeldes zu Zahlungsunfähigkeit geführt.

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PROKON-Strom & PROKON-Krise

/ 18.01.2014 / / 450

Rund 60.000 Kunden, die in Deutschland Strom über die Firma PROKON beziehen, müssen sich über die aktuellen Hiobsbotschaften rund um die angedrohte Insolvenz keine Sorgen machen. Anders als z.B. Flexstrom vor einigen Monaten, kann das Unternehmen keine hohen Vorauszahlungen mit sich in die Krise reißen. PROKON hat von seinen Stromkunden immer nur einen Monat Vorauszahlung verlangt. Höher kann der Schaden also im allerextremsten Fall nicht werden, zumal man mit der Vorausleistung ja schon den aktuell genutzten Strom finanziert. weiterlesen

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