FTI pleite – Urlauber hoffen auf Kostenerstattungen

/ 03.06.2024 / / 16

Die FTI Group ist Europas drittgrößter Reiseunternehmer – aber wohl noch lange nicht so stabil wie die Branchenprimusse DER und TUI. Die wohl zu dünne Kapitaldecke rächt sich jetzt: FTI musste im laufenden Geschäft Insolvenz anmelden, da sich die Suche nach einem Investor, bzw. das kartell- und wettbewerbsrechtliche Verfahren doch zu sehr in die Länge zog. Zuletzt sollen Außenstände in Höhe eines 2-stelligen Millionenbetrages den Weg zum Insolvenzgericht erzwungen haben.

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Was bedeutet die FTI-Insolvenz für Urlauber?

Wer über FTI eine Reise gebucht hat, kann diese erst einmal abschreiben und muss auf die Erstattung bereits geleisteter Anzahlungen hoffen. Reisende, die im Ausland von der Insolvenz getroffen werden, können ebenfalls hoffen, ihre Auslagen durch den Reiseversicherungsfonds der Branche ersetzt zu bekommen.

Das Unternehmen teilt mit, dass noch nicht begonnene Reisen voraussichtlich ab morgigem Dienstag (4. Juni) nicht mehr oder nur teilweise durchgeführt werden können: “Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass die bereits angetretenen Reisen auch planmäßig beendet werden können”.

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Der Bund hatte weitere Hilfen abgelehnt, wohl auch weil die während der Corona-Pandemie gezahlten Leistungen bislang nur zu einem kleinen Teil zurückgezahlt wurde. Immerhin: Ein Investor steht wohl bereit. Der hofft auf gute Geschäfte: FTI hat im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 10 % (4,1 Milliarden Euro) und einen Erlös in zweistelliger Millionenhöhe erwirtschaftet.

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