Guter Rat von Verbraucherschutz bis Abgasskandal

Nach Autoverkauf “Heute abend bist du tot” per SMS

/ 13.01.2014 / / 1.946

“Heute abend bist du tot” – Die SMS traf einen Warsteiner Malermeister aus heiterem Himmel. Per Handy.Nachricht und email brachten die vermeintlichen Käufer eines Gebrauchtwagens massiv ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck und verlangten vom Warsteiner, den Kaufpreis zurück zu erstatten. Statt sich auf weitere Diskussionen einzulassen, erstattete der Malermeister Anzeige. Schnell war klar: Der echte Autokäufer war sehr zufrieden mit dem Geschäft und wollte auf keinen Fall vom Vertrag zurücktreten. Offensichtlich hatten Trickbetrüger aus Litauen den Ebay-Verkauf begleitet und nach Abschluss Kontakt mit dem Verkäufer aufggenommen, um mit viel Druck die Herausgabe des Kaufpreises zu erzwingen. Offensichtlich ist der Fall des Warsteiners nicht der einzige. Deutschlandweit wurde mehrere Vorfälle dieser Art bei der Polizei gemeldet. Unser Tipp: Niemals öffentlich Handynummern oder private Mailadressen hinterlassen. weiterlesen

Prospekthaftungsansprüche bei der MS Santa P-Schiffe prüfen – Insolvenzantrag der Kommanditgesellschaft MS „Santa Priscilla“ Offen Reederei & Co. KG

/ 24.05.2017 / / 52

Am 20. November 2013 musste die erste von sechs Einschiffsgesellschaften, die Kommanditgesellschaft MS „Santa Priscilla“ mbH & Co., Antrag auf Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht Hamburg wegen drohender Zahlungsunfähigkeit stellen. Es steht zu befürchten, dass auch noch weitere Einschiffsgesellschaften dieses Fonds Insolvenz anmelden werden. weiterlesen

Schadensersatz gegen die Lange Vermögensberatung GmbH

/ 24.05.2017 / / 229

Immer mehr Fondsgesellschaften geraten mit ihren Schiffsfonds in stürmische See. Niedrige Charterraten, ein Überangebot von Schiffen und eine schwächelnde Weltwirtschaft schaden der Branche. Die Situation führte in den letzten Monaten zu unzähligen Insolvenzen und Liquidationen von Schiffsfonds, quer durch alle Schiffsklassen. Zahlreiche Fondsgesellschaften werben bei ihren Anlegern noch um Sanierungskapital und legen ein vermeintlich rettendes Sanierungskonzept vor. Diese Sanierungskonzepte stellten sich in der Vergangenheit jedoch nur selten als tragfähig heraus. Deshalb sollten Anleger unbedingt davon absehen, weitere Geldmittel in „ihren“ Fonds einzuschießen. weiterlesen

Smallfunds und das iPad-Phantom

/ 24.05.2017 / / 1.053

Die Berliner Smallfunds GmbH steht im Verdacht, im großen Stil Handel mit nicht existierenden Apple-Geräten betrieben und Investoren von größeren Kapitalanlagen überzeugt zu haben. (Quelle Handelsblatt). Schon im Sommer hatte ein erstes Durcheinander zu Vereinbarungsangeboten mit den Investoren geführt. Durch verschiedene Verträge sollen hier Kauf- und Mietverträge rückabgewickelt werden und Zahlungen an die Investoren in Höhe von 9 % geleistet werden. Diese Zahlungen jedoch sollen lediglich quartalsweise und für die Dauer von 18 Monaten und erst ab Oktober 2013 geleistet werden. Erst im Jahre 2015 sollen sodann die restlichen Zahlungen fließen. Bereits erhaltene Mietzahlungen müssen die Anleger sich dabei jedoch anrechnen lassen. Im Zuge dessen sollen zudem die iPad´s an einen bisher nicht benannten „Treuhänder“ übereignet werden. Bei diesen Vorschlägen hält sich die Smallfunds GmbH gleich noch einen Fluchtweg offen: treten dem Vorschlag nicht mindestens 67% der Investoren bei, soll der gesamte Plan nicht umgesetzt werden. Wer das Zustandekommen der 67% überprüft, bleibt dabei vollständig offen. weiterlesen