VZ NRW nimmt Kampf gegen Klingelton-Abzocke auf

/ 01.03.2011 / / 225

Im Kampf gegen Klingelton-Abzocke greift die Verbraucherzentrale NRW jetzt zu harten Bandagen. Zu oft hatte man sich über fehlende preisangaben und Abofallen-typische Abwicklungen geärgert. Zehn Anbieter von Handyklingeltönen hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt abgemahnt.

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So war´s bislang: Wer im Internet einen Klingelton kaufen wollte, bekam den Preis meist erst zu sehen, nachdem Buttons wie “Kaufen”, “Bestellen” oder “Download” geklickt wurden. Nach Ansicht der Verbraucherschützer ein klarer Verstoß gegen die Preisangabenverordnung. Wegen ihrer Verstöße gegen die Preisangabenverordnung erhielten auch die Netzbetreiber Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus ein Abmahnung.

Der beliebte Dreh bei der Abofalle: Interessenten wählen auf den Katalogseiten der Unternehmen Klingeltöne auswählen, ist bei der Bestellung automatisch der Kauf eines kostspieligen Abonnements voreingestellt. Die Möglichkeit, einen einzelnen Klingelton zu kaufen, gibt es überhaupt nicht.

Das Zwischenergebnis nach Abmahnungen und einstweiligen Verfügungen: Die Telekom (t-mobile.de), O2 (o2online.de), E-Plus (eplus-unlimited.de), Arvato Mobile (handy.de), Fox Mobile (jamba.de), Hammerpage.de, mobilcom-debitel (mload.de) und Bob Mobile (bobmobile.de) haben ihre Internetseiten bereits umgestaltet.

Gegen Firmen, die sich nicht an die Vorgaben halten, will die VZ NRW nun gerichtlich vorgehen.

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3 Kommentare zu “VZ NRW nimmt Kampf gegen Klingelton-Abzocke auf”

  1. Gabriele Krüger sagt:

    Ich habe eine sms Nachricht von Jamba erhalten mit dem Hinweis, das 24,95 € bisher erreicht wurden. Wie verhalte ich mich? Ich kann auf diese Nachricht auch nicht antworten. Will aber definitiv mit Jamba nichts zu tun haben?

    1. Redaktion sagt:

      Ganz ehrlich?
      Drittanbietersperre beim Anbieter beantragen, Geldabbuchung akzeptieren und sowas nicht noch einmal machen.
      Oder Anwalt nehmen und dagegen vorgehen. Einfach rückbuchen geht nicht. Jamba hat einen vertrag mit den TK-Anbietern und die buchen für Jamba ab.

  2. Heike T. sagt:

    Jamba und Co sind seit 2005 als grösster Handyabzocker in Deutschland bekannt. Mit ihren unseriösen Machenschaften, melken diese ausgekochten Herrschaften in Berlin — die Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes, finanziell regelrechtig ab. Aber niemand legt ihnen endlich das Handwerk. Man fragt sich, wer ist Mitkomplize in diesem schmutzigen Geschäft und wo bleibt das entgültige Machtwort der Justiz oder Verbraucherzentrale.

    Sie wissen, dass Sie einem “Kunden” oftmals Jugendliche — nicht einfach ein Abo aufbrummen dürfen. Auch für Volljährige gült, ab 3,– euros muss der Handybesitzer per SMS auf die Kosten mit einer Preisinfo hingewiesen werden. (Kosten per Kurzmittleiung)

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