post-auftragsservice.de & nachsendeauftrag.net – Deutsche Post geht von 4000 Fällen monatlich aus

/ 24.05.2017 / / 6.034

Wer im Internet einen Nachsendeauftrag bei der Bundespost bestellen will, sollte höllisch aufpassen, denn Anbieter wie www.nachsendeauftrag.net versuchen mit guten Suchmaschinen-Platzierungen und Google-Adwords-Anzeigen Verbraucher auf die eigene Fährte zu locken. Wer davon ausgeht, hier einen normalen Nachsendeauftrag im Wert von 20 Euro absetzen zu können, wird spätestens beim Blick auf sein Paypal-Konto eines besseren belehrt, denn der Service wird von www.nachsendeauftrag.net mit stolzen 90 Euro berechnet. Die wahren Kosten sind geschickt versteckt und ein Kunde, der weiß, dass so ein Antrag normalerweise nur 20 Euro kostet sieht dann auch nur, was er sehen will und klickt auf “absenden”. Wer die in den AGB abgedruckte Widerrufs-Belehrung nutzt wird belehrt, dass die nicht gilt, weil die Leistung bereits erbracht wurde.

Das Original der Deutschen Bundespost findet man übrigens hier:

http://www.nachsendeauftrag.de/

Die Post geht davon aus, dass etwta 4000 Personen pro Monat auf den Deal hereinfallen

Zitat: “Betroffen sind rund 4.000 arglose Kunden im Monat, die bis zu 50 Euro mehr für den Nachsendeservice bezahlen als nötig. Dies entspricht einer Summe von bis zu 200.000 Euro monatlich, um die Kunden unnötig zur Kasse gebeten werden. Die Deutsche Post wird zwar alle rechtlichen Mittel gegen diese unseriösen Internetanbieter ausschöpfen und hat auch bereits die Verbraucherschutzzentralen auf den Missbrauch aufmerksam gemacht, der beste Schutz vor Missbrauch ist jedoch der Selbstschutz der Verbraucher. ”

Herausgeber von Nachsendeauftrag.net ist die T-E-Net-Services GmbH aus Berlin.

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11 Kommentare zu “post-auftragsservice.de & nachsendeauftrag.net – Deutsche Post geht von 4000 Fällen monatlich aus”

  1. Niccolo Jonathan Hager sagt:

    !GEFAHR! VORSICHT!!
    Bietet den gleichen Service an wie die Post bei Nachsendeaufträgen ohne plausible Mehrleistung..verlangt aber 4x soviel!! Sinnloses Geschäftsmodell. Kein Mensch würde statt 15 min bei der Post lieber 15 min bei der T und E Net Services Gmbh einen Nachsendeauftrag einrichten wenn man statt 19 Eu 76 Eu zahlt. Hier wird der Graubereich zwischen legal und illegal ausgenutzt um Ahnungslose zu schädigen. Wenn man ahnungslos nach Nachsendeauftrag googelt wird dieses Unternehmen oben angezeigt aber man kommt nicht auf die Idee, dass jemand mit Nachsendeaufträgen tinnef treibt. Hier sollte man etwas dagegen unternehmen allerdings lohnt sich das nur mit Rechtsschutzversicherung. Selbst bei einem Widerruf gibt es Probleme, weil gar nicht problemlos das Geld zurückgezahlt wird ( Siehe weitere Google-Bewertungen). Nimmt man Kontakt auf erlebt man eine Mischung aus reflexartigem Rechtfertigungsbedürfnis ( Typisch für unseriöse Machenschaften), juristisch drohender aber inhaltlich dünner Argumentation und inhaltsleerem Marketing-Blabla wo ein Mehrwert zum Angebot der Post aufgezeigt werden möchte. Z.b. werden vom Unternehmen Rechtschreibfehler im Nachsendeantrag korrigiert oder es wird eine To do Liste für den Umzug bereitgestellt usw. Tolle Dienstleistung für offensichtlich total verstrahlte Kunden die dann gerne mal eben fast 80 Eu locker machen sollen! Jeder Mensch der halbwegs bei Trost ist würde bei vollständiger Kenntnis der Sachlage niemals bei der T und E Gmbh einen Vertrag abschließen statt der Post. Wer rechtlich dagegen vorgehen möchte kann mit seinem Anwalt an verschiedenen Stellen ansetzen. So ist an eine Anfechtung wegen Identitätsirrtum zu denken wenn man eigentlich bei der Post landen wollte. Allerdings muss hier ein Vertrauensschaden ersetzt werden somit ist man finanziell maximal minimal besser gestellt. Oder man geht auf die Vollen und schafft es überzeugend eine Täuschung aufzuzeigen. Dann kann man hier anfechten wegen arglistiger Täuschung und vielleicht sogar gleich bei der Polizei eine Strafanzeige wegen Betrug einreichen.
    Wie auch immer. NICHT REINFALLEN da draußen!

    1. Redaktion sagt:

      Einen sehr herzlichen und ehrlichen Dank für diesen tollen Beitrag.

      LG Usch

    2. Niko sagt:

      Hallo zusammen, würde gerne gegen dieses Unternehmen vorgehen. Hab auch das selbe Problem wie alle Anderen. Wenn wir uns alle die Gerichtskosten aufsplitten und gewinnen, könnten wir diese Geschäftskonzept stoppen. Wer Interesse hat, kann mir schreiben: niko.metzler@gmx.de

      1. Romana sagt:

        Ich habe das Problem mit der T&E Net Services GmbH, hinterlegt war paypal als Zahlungsmittel. Paypal ist enttäuschend in Bezug auf seinen Käuferschutz.

      2. Geisler sagt:

        Hallo Niko, ich wäre gerne bereit gegen das Unternehmen T& E net vorzugehen.

  2. Hallo warum wird nicht gegen diese Firma unternommen? Diese Mache geht schon seit Jahren warum wird man als Verbraucher nicht Geschütz?

    1. Redaktion sagt:

      Hallo, ich denke: Wäre ich der Gesetzgeber, dann würde ich mich fragen, ob ich mein Volk wirklich gegen alles schützen kann. Kann man nicht, denn das würde den freien Wettbewerb behindern. ich denke, dass wir einfach alle besser aufpassen und intensiver das Kleingedruckte lesen müssen. ich weiß, dass das für dich keine zufriedenstellende Antwort ist…

  3. Sandra H. sagt:

    Ich bestelle über angeblich Deutsche Post Seite Nachsendeantrag für 6 Monate für 19.90 Euro.
    Bestellt am 28.12.17
    Heute am 09.01.18 wurde von t + E net Services GmbH 75.96 Euro per Lastschrift abgebucht. Habe Lastschrift gleich zurück gehen lassen.
    Was soll man tun ?

    1. Sandra H. sagt:

      Ich war bei der Polizei und habe Anzeige wg. Betrug gemacht. Als die Überweisung zurück gegangen ist, kamen mehrere Mahnungen. Über 150 Euro usw. Ich habe nichts bezahlt.

  4. Anna sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe bereits im Januar einen Nachsendeauftrag über diese Seite veranlasst. Leider viel ich auch auf das Design in den Farben der Post rein. Da auch kurz darauf die Bestätigung der Post kam, ging ich davon aus, das alles ok ist. Leider wurde der Betrag von meinem alten Konto abgebucht und dadurch habe ich es jetzt erst bemerkt. Gibt es irgendeine Möglichkeit, dagegen vorzugehen? Ich finde es handelt sich um Täuschung und Wucher und ist einfach unter aller sau. Was kann ich machen?

  5. Stefan sagt:

    Im Oktober 2016 fiel ich auf die betrügerischen Machenschaften dieses Unternehmens herein. Dabie suggeriert die Farbwahl der Internetseite vorsätzlich den Dienst der Deutschen Post. Der Hinweis auf den Preis der Dienstleistung ist so verbaut, dass es einem User leicht passieren kann, in Eile diesen Hinweis zu übersehen. Es wurden 84 Euro für den Nachsendeauftrag verlangt. Wucher! Das Unternehmen beauftragt schlicht in meinem Namen die Deutsche Post und rechnen für Ihren Kundenservice denselben Betrag noch einmal oben drauf. Wer auf den Kosten sitzen bleibt ist der Kunde. Als ich nicht zu zahlen bereit war bot das Unternehmen umgehend an aus Kulanz auf knapp 50 Euro zu verzichten.

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