post-auftragsservice.de & nachsendeauftrag.net – Deutsche Post geht von 4000 Fällen monatlich aus

/ 24.05.2017 / / 2.819

Wer im Internet einen Nachsendeauftrag bei der Bundespost bestellen will, sollte höllisch aufpassen, denn Anbieter wie www.nachsendeauftrag.net versuchen mit guten Suchmaschinen-Platzierungen und Google-Adwords-Anzeigen Verbraucher auf die eigene Fährte zu locken. Wer davon ausgeht, hier einen normalen Nachsendeauftrag im Wert von 20 Euro absetzen zu können, wird spätestens beim Blick auf sein Paypal-Konto eines besseren belehrt, denn der Service wird von www.nachsendeauftrag.net mit stolzen 90 Euro berechnet. Die wahren Kosten sind geschickt versteckt und ein Kunde, der weiß, dass so ein Antrag normalerweise nur 20 Euro kostet sieht dann auch nur, was er sehen will und klickt auf „absenden“. Wer die in den AGB abgedruckte Widerrufs-Belehrung nutzt wird belehrt, dass die nicht gilt, weil die Leistung bereits erbracht wurde.

Das Original der Deutschen Bundespost findet man übrigens hier:

http://www.nachsendeauftrag.de/

Die Post geht davon aus, dass etwta 4000 Personen pro Monat auf den Deal hereinfallen

Zitat: „Betroffen sind rund 4.000 arglose Kunden im Monat, die bis zu 50 Euro mehr für den Nachsendeservice bezahlen als nötig. Dies entspricht einer Summe von bis zu 200.000 Euro monatlich, um die Kunden unnötig zur Kasse gebeten werden. Die Deutsche Post wird zwar alle rechtlichen Mittel gegen diese unseriösen Internetanbieter ausschöpfen und hat auch bereits die Verbraucherschutzzentralen auf den Missbrauch aufmerksam gemacht, der beste Schutz vor Missbrauch ist jedoch der Selbstschutz der Verbraucher. “

Herausgeber von Nachsendeauftrag.net ist die T-E-Net-Services GmbH aus Berlin.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 2 Kommentare
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2 Kommentare zu “post-auftragsservice.de & nachsendeauftrag.net – Deutsche Post geht von 4000 Fällen monatlich aus”

  1. Anna sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe bereits im Januar einen Nachsendeauftrag über diese Seite veranlasst. Leider viel ich auch auf das Design in den Farben der Post rein. Da auch kurz darauf die Bestätigung der Post kam, ging ich davon aus, das alles ok ist. Leider wurde der Betrag von meinem alten Konto abgebucht und dadurch habe ich es jetzt erst bemerkt. Gibt es irgendeine Möglichkeit, dagegen vorzugehen? Ich finde es handelt sich um Täuschung und Wucher und ist einfach unter aller sau. Was kann ich machen?

  2. Stefan sagt:

    Im Oktober 2016 fiel ich auf die betrügerischen Machenschaften dieses Unternehmens herein. Dabie suggeriert die Farbwahl der Internetseite vorsätzlich den Dienst der Deutschen Post. Der Hinweis auf den Preis der Dienstleistung ist so verbaut, dass es einem User leicht passieren kann, in Eile diesen Hinweis zu übersehen. Es wurden 84 Euro für den Nachsendeauftrag verlangt. Wucher! Das Unternehmen beauftragt schlicht in meinem Namen die Deutsche Post und rechnen für Ihren Kundenservice denselben Betrag noch einmal oben drauf. Wer auf den Kosten sitzen bleibt ist der Kunde. Als ich nicht zu zahlen bereit war bot das Unternehmen umgehend an aus Kulanz auf knapp 50 Euro zu verzichten.

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