Aktuell zu Weihnachten 2014: Mahnbescheide von web.de

/ 04.12.2015 / / 4.522

Rechtszeitig zum Weihnachtsfest erhielten Nutzer von web.de nach vielfach jahrelangem Hin und Her einen offiziellen Mahnbescheid. “Die Situation hat sich dadurch nicht verändert”, so Udo Schmallenberg von www.verbraucherschutz.tv. “Es wird nur eine weitere Stufe gezündet, um Zahlungsbereitschaft zu erreichen!”

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Mit einem Mahnbescheid vom Amtsgericht geht  keinesfalls eine Prüfung der Rechtslage einher. Mahnbescheide können gekauft und versendet werden. Im Gegensatz zu normalen Mahnungen bringen sie aber eine offizielle Fristsetzung mit sich. Wird einem Mahnbescheid nicht innerhalb der gesetzten Frist widersprochen, dann wird ein so genannter “Titel” erwirkt – also ein Zahlungsanspruch – in diesem Fall an web.de.

Dieser Zahlungsanspruch kann dann zB. durch einen Gerichtsvollzieher oder Gehalts- und Kontenpfändungen durchgesetzt werden. Widerspricht man dem Mahnbescheid, dann gibt es auch keine Zahlungsverpflichtung und web.de muss weitere Rechtsmittel einlegen, um an das Geld zu kommen.

Die nächste Stufe wäre dann eine Klage gegenüber den Mahnbescheids-Widersprechern.

Hier mehr über web.de lesen


Musterbriefe an web.de & Inkasso
Sie können hier Musterbriefe anfordern, Info-Pakete erwerben oder uns mit der Formulierung eines persönlichen Briefes beauftragen




AGB

Share on FacebookShare on Google+
Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: 2 Kommentare
Kategorien: web.de
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bisher noch keine Bewertung)
Loading...

2 Kommentare zu “Aktuell zu Weihnachten 2014: Mahnbescheide von web.de”

  1. MauLeh sagt:

    Guten Tag,
    vor knapp 1 Monat habe ich von GMX meine “letzte” (eig. die erste, die ich je zu Gesicht bekommen habe) Mahnung per Post erhalten. Angeblich hätte ich Premiumakount gekauft, welcher mir in Rechnung gestellt wurde. Nach einem kurzen Telefonat und der Drohung, dass ich meinen Anwalt kontaktieren würde, wurden mir ohne Aufforderung die Mahngebühren erlassen. Ich forderte die Beraterin auf, mir eine neue Rechnung ohne Mahngebühren zukommen zu lassen. Anstelle der Rechnung kam Post von einem Inkassounternehmen und die Sperrung meines EMail Logins.

    Ich bin überzeugt, dass Sie bereits eine vielzahl an ähnlichen “Opfern” (Kunden) betreuen und bitte Sie mir einen Musterbrief zum Wiedersprechen der Mahnung, sowohl von GMX als auch der Inkassofirma zukommen zu lassen.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Redaktion: Hallo Bernd, ich denke, dass das nicht nötig ist. Das KBA hat eine Pressemitteilung...
  • bernd: Weiss evtl. jemand, ob bereits ein Beweisverfahren für den AUDI Q7 (ab. Bj. 2015) 200KW...
  • Gert: Hallo, Euer Thema ist ja schon etwas älter. Aber vielleicht kann man doch noch zu einer...
  • Redaktion: Das Aktenzeichen hilft dir wenig, die reagieren nicht auf freundliche Anschreiben und...
  • Robert Entenmann: Wer einen Rechtsschutz hat sofort klagen. Die ziehen dann den Schwanz ein da...