Lehman Brothers – Noch immer werden Millionen verschleudert

/ 24.05.2017 / / 28

Das muss man sich mal überlegen: Das Frankfurter Amtsgericht hat dem für Deutschland zuständigen Insolvenzvertwalter der Lehman Brothers 69 Millionen Euro Verfahrenskosten berechnet. Der Insolvenzverwalter kennt sich mit solchen Summen aus, er hatte unlängst einen Vergütungsanspruch von 800 Millionen Euro angemeldet. Für die Opfer der Pleite, die heutigen Gläubiger, klingt das befremdlich. Viele kleine Anleger fürchten, auf ihren Forderungen sitzen zu bleiben. Die Frankfurter Kanzlei CMS Hasche Sigle, für die Insolvenzverwalter Michael Frege tätig ist, hat die Verfahrenskosten schon an die Gerichtskasse überwiesen. Hier will man noch einmal prüfen, so eine Quelle im Handelsblatt. Allerdings muss man fairerweise auch sagen, mit welchen Summen ein Insolvenzverwalter in Lehman-Sachen hantiert: An Insolvenzmasse sollen 15 Milliarden Euro zusammen gekommen sein. Damit könnten 80 % der angemeldeten Gläubiger-Forderungen entsprochen werden.

Quelle: Handelsblatt vom 15. März 2013.

Mehr Anlegerschutzthemen auf www.bankundkapitalmarkt.org

Share on FacebookShare on Google+
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bisher noch keine Bewertung)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Markus: Wichtig ist doch, dass wieder einmal etwas verboten wurde. Und die Müllverbrenner...
  • Manfred: Da fällt lite nur der Lungenfacharzt Prof. Dr. Dieter Köhler ein, seine Ansicht zum...
  • Christoph: Dass es im “DSGVO-Wahn” schon so weit kommt, Namen an den Haustüren zu...
  • Laura Heimisch: Sie haben Recht, ein sehr gutes sprachliches Niveau ist in Italien nötig, wenn...
  • Hengge: Ja jetzt unterstütz das kba mittlerweile schon die fahrzeughersteller die uns alle über...