Abzocke mit Erste-Hilfe-Tafeln

/ 25.02.2012 / / 3.664

Eigentlich sollte die Praxiswerbung auf Notruftafeln gedruckt werden, die von der Werbeagentur an die Haushalte der Umgebung verschickt werden sollten. Eigentlich auch eine gute Idee, fanden viele Gewerbetreibende und buchten die Anzeige für den einmaligenm Versand. Die meisten überprüften aber erst nach Empfang der zweiten und deutlich höheren Rechnung, ob die Werbeversprechen überhaupt eingehalten wurden.

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Offensichtlich nicht, denn Stichproben der Kunden ergaben, dass die Notruftafeln in den Haushalten wohl nicht angekommen sind, auch der Hinweis, man arbeite in Kooperation mit der Stadtverwaltung, erwies sich als Lüge. Dass sich der Vertrag automatisch verlängert und Gebühren nahezu grenzenlos erhöht werden können, stand so klein im Kleingedruckten, dass kaum ein Werbekunde dies gelesen hatte.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 41 Kommentare
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41 Kommentare zu “Abzocke mit Erste-Hilfe-Tafeln”

  1. Manfred sagt:

    Echte abzoke ist es nicht, das wird sicherlich auch ein Anwalt sagen.
    Es ist eher ausnutzen von Situationen.
    Habe erfahren, das dieses Formular ausgefüllt wurde, dann gab es eine Ablenkung (deshalb wird das wohl gerne in Cafe´s gemacht) und es wurde was verändert. Diese Änderung ist nicht aufgefallen, es wurde unterschrieben und das wars !
    Widerrufsrecht hat man als Gewerbebetreibender nicht. Das nutzen die voll aus.

    Tipp: Nichts glauben ! Alles durchlesen ! Nicht direkt unterschreiben sondern so was mitnehmen und sich informieren !
    Wir haben zum Glück nur ein Jahr, also eine Auflage.
    Einige haben uns schon angerufen, die auch auf dieser Ausgabe waren. Mit 5 Jahres Verträgen !

    Die Werbewirkung ist eh sehr gering. Man muss sich mal überlegen, 1000 Flyer werden verteilt, an wen denn genau ? Meine Zielgruppe ? Eher nicht. Eine Anzeige auf Facebook ist günstiger und bringt sicher mehr.

    Man kann nur aus solchen Sachen für die Zukunft lernen. Der „netten“ Außendienstmitarbeiterin kann ich nur wünschen, das sie mal gut auf die Nase fällt. Aber die haben sicherlich keine Skrupel andere rein zu legen !

    1. Redaktion sagt:

      Guter Beitrag!

      Allerdings: Abzocke ist für mich ALLES was im Rahmen einer legalen Gewinnerzielungsabsicht über die offensichtlichen Ziele des Anbieters hinaus zum Schaden des Vertragspartners arrangiert wird um im rahmen eines Vertragsschlusses mehr kassieren zu dürfen als eigentlich vereinbart.

      Inwieweit sich Abzocker dabei auf der Basis geltenden Rechts bewegen interessiert mich nicht.

      LG Admin

    2. hirad sagt:

      Hallo Genau das Gleiche wie bie mir. Der Widerruf wurde nicht anerkannt.
      Fünf Jahre an den Verträgen gefesselt. Nun suche ich Zeugen, denen es ähnlich ergeht. E-Mail hirad_bd@web.de

  2. Claudia sagt:

    Hallo!

    Könnt ihr mir einen guten Anwalt empfehlen?

    Ich habe jetzt ein Jahr bezahlt und wollte nie das zwei Jahr haben.

    Ich habe jetzt schon die Hälfte vom zweiten Jahr bezahlt, die ich nie wollte…

    Könnt ihr mir helfen?

    Liebe Grüße Claudia

    Admin: Nimm den Besten! https://www.kanzlei-rader.de/ Te.: 0228 629180 -56
    – Schönen Gruß von mir 😉

    1. Claudia sagt:

      Hallo Admin!

      Kann ich dich anrufen?

      Danke sehr:-)

      Admin: Nein, leider nicht, Ich bin nur Jounalist und führe dieses Forum ehrenamtlich. Ich darf auch nicht rechtsberatend tätig sein. Würde ich hier mit jedem sprechen der Sorgen hat käme ich nicht ins Bett und nicht zum Geld Verdienen – bitte um Verständnis. Wenn du reden willst geh zur Verbraucherzentrale, da bist du gut aufgehoben und es kostet nicht die Welt!

      LG USch

    2. Marion sagt:

      Hallo Claudia,

      bei mir haben sich schon mehrere Betroffene gemeldet, ich bin leider auch betroffen. ich habe mich an Rechtsanwalt Czap gewandt, er hatte auch schon mit der Vorgängerfirma Jäger zu tun.

      Liebe Grüße
      Marion

    3. Uta sagt:

      Hallo Claudia! Widerspruch gegen die Rechnung versucht? Hast Du mittlerweile einen Anwalt? Und wie teuer sollte die zweite Auflage denn bei Dir sein?
      Ich bin noch in der „Anfangsphase“ – hab mich vor zwei Wochen einseifen lassen, im Vetrag stand so ziemlich alles anders, als die rede- und ablenkungsgewandte Außendienstlerin mir angedient hatte (Anzeigengröße, Auflagenzahl, Laufzeit…) UND sie hatte noch die Stirn mir zu versichern, daß ich ja 14tägiges Widerrufsrecht habe (Daß dies eine glatte Lüge war, weiß ich nun auch…).
      Widerruf des Vertrages wurde nicht akzetiert, meine Anfechtung wg. arglistiger Täuschung wurde ebenfalls nicht akzeptiert. Der Anwalt von der Firma schreibt sehr forsch und frech und „untersagt“ mir schriftliche Kontaktaufnahme mit der Firma. Das ignoriere ich und adressiere weiterhin an die Firma J. – den Rückscheinen meiner Einschreiben ist zu entnehmen, daß die Briefe ohnehin direkt vom Anwalt entgegengenommen wurden… Allein das lässt schon Rückschlüsse auf die Firmenstruktur zu.
      Falls Deine Sache vor Gericht landet, stelle ich mich gern als Zeugin zur Vefügung! iele Grüße und viel Glück
      Uta

  3. Sille sagt:

    Leider hat es mich letzte Woche auch erwischt. Die Abzocker sind wohl momentan in Sachsen Anhalt unterwegs. Bei mir war es eine Frau Wehrmann, sie kam ganz fix nach einem Telefonat in meine Praxis vorbei. Ich hatte natürlich zu tun und war abgelenkt. Habe zwischendurch schnell unterschrieben weil ich die Werbetafel für eine gute Sache hielt und ich leider noch nie mit solchen Abzockern zu tun hatte. Tja..und jetzt darf ich wohl Lehrgeld zahlen. Festgeknebelt auf 3 Jahre ( was natürlich nie erwähnt wurde) aber immerhin hab ich 14 Tage Zeit zu widerrufen, so steht es im Auftrag. Nur hat die Gute an alles gedacht und einfach statt den 10.2. den 10.01. eingesetzt. Auch das sieht man ja nicht gleich auf Anhieb und unter Patientenstress. Habe Widerspruch eingelegt und das Datum angefochten, da der 10.1. ein Sonntag war und da arbeitet ja keiner (zumindest ich nicht) Bis jetzt keine Reaktion, die AD ist auch nicht telefonisch erreichbar. Die Telefondame in der Firma sagte mir, das keine Telefonnummern der AD`ler rausgegeben werden ( ja schon klar) Meine Frage: Was kann ich noch tun oder soll ich erstmal abwarten ob ich auf meinen Widerruf eine Reaktion bekomme. Ich werde auf alle Fälle Strafanzeige wegen arglistiger Täuschung stellen. Das kann doch nicht sein das die immer wieder weitermachen können. Wer ist noch ganz frisch reingelegt wurden ?

    1. Mandy sagt:

      Hallo , das tut mir leid mit den Tafeln. Ich hatte das ganze auch mit Frau Wehrmann mich hat man auf 5 Jahre fest geknebelt. Der Widerruf wird nicht anerkannt das kann ich Ihnen jetzt schon versprechen. Da die Firma das so hin dreht von wegen das Sie den Auftrag erteilt haben und nicht Auftragnehmer sind. Als nächstes wird die Anwalt gleich drohen. Der übrigens gleich im gleichen Gebäude sitzt. Das einzige was Sie jetzt machen können, ist drohen so das die Firma evtl.die Laufzeit verkürzt. Ich habe allein in meiner Gegend ( Harzregion) viele viele Firmen zusammen getragen. die wurden alle beschissen. Meine Frage ist haben Sie das Orginal behalten können ? Oder auch nur eine Durchschrift?

      Leider sind in Deutschland keine Sammelklagen erlaubt 🙁

      Lg Mandy

      1. Mandy sagt:

        Ach übrigens ich habe durch druck auf 2 Auflagen verkürzen können. Aber ich ärger mich immer noch. Da ich vorgestern wieder mal einen Brief bekommen habe in dem ich auf gefordert wurde die zweite Auflage zu bezahlen was ich aber letzte Jahr gleich auf einmal getan habe um mich nicht noch mal mit der Firma auseinander setzten zu müssen. Tja und was soll ich sagen. Nun doch wieder Nachricht. ÄTZEND.

      2. Redaktion sagt:

        Hallo Mandy, vielleicht ist als juristisches Werkzeug keine Sammelklage möglich, aber wenn einer von euch einen Zahlungsboykott durchzieht, dann können alle anderen sich drauf beziehen und irgendwann wird das Gericht mal keine Klagen von denen mehr annehmen (falls es überhaupt zu einer Klage kommt). Organisiert euch. Mittel der Wahl wäre eine negative Fesstellungsklage eurerseits. Das zwingt den Anbieter ins Verfahren oder in einen Vergleich.

      3. Sille sagt:

        Hallo Mandy,
        danke für deine Antwort. Tja dann sitzen wir ja trauriger Weise im gleichen Boot 🙁 Ich habe natürlich das Original nicht behalten, nur die Durchschrift und bei mir hat die liebe Frau Wehrmann sogar das Datum um einen Monat vordatiert, statt 10.02. den 10.01. So das man garkeine Chance auf Widerruf hat, weil die 14 Tage ja dann um sind. Der 10.01. ist allerdings ein Sonntag gewesen, ich weiß nicht ob ich vielleicht damit durchkommen das ja keiner am Sonntag arbeitet und arglistig getäuscht wurde. Hast du denn schon bezahlt ?? Ich werde auf alle Fälle nä. Woche eine Strafanzeige stellen. Das kann man sich doch nicht gefallen lassen. Meine Frage ist: hat irgendjemand die Telefonnummer von Frau Wehrmann ?? Ich würde mich „sehr gern“ mit dieser Dame unterhalten.

      4. Sille sagt:

        wie genau geht das mit dem Zahlungsboykott ?? Ich habe nicht vor zu zahlen, will aber dennoch alles richtig machen. Wie muss ich vorgehen. Danke im voraus für die Hilfe

      5. Redaktion sagt:

        Ein Zahlungsboykott bedeutet: Du zweifelst die Rechtmäßigkeit des Vertrages an und weigerst dich zu zahlen. Eventuell kommt ein Mahnbescheid. Dem kann man widersprechen. Wenn die dann immer noch Geld von dir wollen müssen die klagen. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer negativen Feststellungsklage. Bitte dazu einen Anwalt fragen!

    2. Marion sagt:

      Hallo Genau das Gleiche wie bie mir. Der Widerruf wurde nicht anerkannt.
      Fünf Jahre an den Verträgen gefesselt. Nun suche ich Zeugen, denen es ähnlich ergeht. E-Mail kola07@live.de

      Liebe Grüße

      1. Sille sagt:

        mir ist es auch so ergangen, bin für 3 Jahre geknebelt und stinsauer. Ich stehe gern als Zeuge zur Verfügung.

      2. Heike sagt:

        Hallo Marion,
        ich bin auch betroffen. Habe 2015 einen einmaligen Druck in Auftrag gegeben. Jetzt bekam ich eine neue Rechnung mit dem Hinweis, es gäbe eine Vereinbarung für zwei Auflagen. In meinem Durchschlag des Auftrages ist die „5“ vor der Jahreszahl durchgestrichen und durch nichts ersetzt worden. Aber heißt das automatisch, dass es nur für ein Jahr gilt? Ich war nicht aufmerksam genug beim Unterschreiben… Ich versuche es jetzt erst mal mit einem Widerspruch. Oder hat jemand eine bessere Idee? LG

  4. Cornelia sagt:

    Hilfe ,
    Mich hat es letztes Jahr erwischt .
    Nun hab ich mein Gewerbestandort abgemeldet und komme trotzdem nicht aus dem Vertrag.
    Kann mir jemand helfen bezüglich Anwalt?
    Bringt das was?
    Danke im Voraus

    Admin: Ich würde widersprechen und dann ganz einfach auf den Mahnbescheid warten, diesem dann auch widersprechen. Lass die doch was unternehmen. Wenn du allerdings aktiv mit einer „Widerklage“ reagieren willst, also denen quasi verbieten willst, dir Rechnungen zu schicken, dann brauchst du einen Anwalt. melde dich mal unter usch@talking-text.de, dann vermittel ich dir jemanden, der sich auskennt.

  5. Eugenie sagt:

    Hilfe, bin jetzt ebenfalls auf die Masche mit der Erste-Hilfe-Tafel reingefallen. Was soll ich machen, wer kann einen Anwalt empfehlen?

    1. Marion sagt:

      Hallo,
      ich bin auch reingefallen und habe einen Anwalt, welcher sich schon mit der Vorgängerfirma befasst hat. E-Mail kola07@live.de

      Liebe Grüße

      Ralf

  6. Mesut Alakoc sagt:

    Es ist so gelaufen. ..ein Anruf uber handy mit unterdrückter nummer…wir haben ihre Flyer bekommen in unserer Briefkasten in kaufungen.solche werbung wurde nix bringen. Besser wäre mit dem..weil das seriöser wirkt und in Briefumschlag adresiert..das auch von gemeinde mitfinanziert und unterstützt ist.mann wurde ann alle haushalte verteilen.und einmalig 220eu könnte man nicht falsch machen.wir hatten probieren soll.dass die aussenmitarebeiter gerade in der gegn sei.konnte gkeich treffen.nach 10sie war sa in mc donalds als treffpunkt.in vertrag stand ganz anders.5jahre.jedes jahr 3mal.

  7. Mesut Alakoc sagt:

    Nein hab nicht. Ich habe die Vertrag gekündigt mit Begründung Gewerbe Abmeldung aufgabe,der Vertrag sittenwidrig und gegnleistung zu krassenmissverhaltnis zueinander sei.
    mann hat mir uber ihre Rechtsanwalt ein Angebot gemacht. 180eu ablöse summe und die erste Rechnung 260eu gesamt 440eu.dann wäre raus aus vertrag.mit 10 tage Frist

    Admin: Dann ist doch gut – sollen Sie dich doch verklagen. Das Verfahren dürftest du gewinnen

  8. Mesut Alakoc sagt:

    Was empfiehlt ihr?? Nach dem ich gelesen hab..dass sogar Richter! !!! Rechtigkeit uber gereichtigkeit entscheiden! ! Hab angst zu klagen! ! Die haben keine gesunde Menschen verstand mehr!! Wie geben die denn zu krimenellen recht! !..das heißt mann fordert sie ..wenn man sie nicht kämpft! .

    Admin: Hast du denn schon was bezahlt?

    1. Dilek sagt:

      bei dem „Vertrag“ meiner Schwester wurde deren Unterschrift gefälscht, also nicht von meiner Schwester unterschrieben, sondern von dem Vertreter. Die Firma verklagte meine Schwester dann bei uns am AG. Unser Richter am AG sagte nur, entweder Sie erkennt den Vertrag an, ansonsten verliert Sie den Prozess, da er ja entscheiden könne, wie er will. Meine Schwester erkannte den Vertrag nicht an, dass Urteil viel zugunsten der Firma aus. Leider.

  9. Mesut Alakoc sagt:

    Ich bin auch reingefallen. Suche leute für sammelklage
    0152542 50126 futterstube@ yahoo.de

    Admin: leider gibt es in Deutschland keine sammelklage

  10. mandy sagt:

    Hallo. Es geht schon wieder los. Nun bin ich auch rein getappt. Hatte gleich nach Vertragsabschluss ein schlechtes Bauchgefühl und sofort den Vertrag widerrufen. Der leider nicht angenommen wurde. Nun habe ich die erste Rechnung bekommen und weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Lg mandy

    Hallo Mandy: Es ist nicht verboten einer Rechnung zu widersprechen und ganau das würde ich erst mal machen. Danach wartest du erstmal ab, denn bis auf einen Mahnbescheid musst du auf nichts reagieren.

  11. Marleen sagt:

    Hallo,

    ich bin momentan in der selben Situation,

    letzte Jahr im Juni kam ein Vertreter direkt zur Sprechstundenzeit, also sehr ungünstig.

    Ich war mir sehr sicher das ich kein 5 Jahresvertrag abgeschlossen habe, sowie der Betrag einmalig sein sollte.
    Einige Tage nach Vertragsabschluss rief ich die Firma in Remagen an und den Vertrag aufzuheben.
    das war nicht möglich, nun sitzte ich fest,erst dachte ich ich hätte nicht richtig zugehört aber nach dem was ich alles rausgefunden habe bin ich mir wieder sicher das man mich betrogen hat.

    Meine Angestellte berichtete mir das es diese Tafeln in ihrem Ort garnicht gibt, sonder andere ausgeteilt werden. Daraufhin bin ich erste richtig hellhörig geworden.

    Ich habe mit der Firma gesprochen und gefragt ob sie denn garnicht interessiert sein heraus zu finden warum die Taflen nicht verteilt werden…

    Briefe hin und her…nun weiß ich nicht ob ich mir einen Anwalt nehmen soll, mein Schwiegervater ist bei der Kripo mit dem werde ich morgen alles besprechen.

    Viele Grüße
    ich bin für jeden Hinweis dankbar

  12. Sandra sagt:

    Hallo Karin,

    Bin ebenfalls betroffen. Habe eine Klage ueber mehrere Monate laufen und wuerde gern Naeheres erfahren.

    Herzliche Gruesse

    Admin: ich weiß nicht näherer. Kann aber gerne einen in dieser Sache erfahrenen Anwalt benennen, falls der Schreiber des Posts nicht selbst reagiert.

  13. Fabian sagt:

    Hallo Karin,

    kannst du mehr über deinen Fall erzählen. Bin gerade auch reingetappt in diese Abzocke. Kannst du Tipps bezgl. Anwalt etc. geben? Wäre sehr dankbar.

    Liebe Grüße

  14. karin sagt:

    Habe den Prozess gegen Firma Jäger auf ganzer Linie gewonnen, aber es wurden auch andere Geschädigte als Zeugen zugelassen. Der Vertreter hatte die absolute Frechheit, dem Richter mehrfach ins Gesicht zu lügen u sich auf dem Flur unserer Sprechstundenhilfe gegenüber damit zu brüsten, dass er es durch langjähriger Prozeßerfahrung schließlich draufhabe, wie man eine solche Verhandlung zu gewinnen habe, was Gott sei Dank in unserem Fall dann wohl mal ins Auge ging ;-).
    Also bloß nichts gefallen lassen.

    Admin Meinen Respekt und herzlichen Glückwunsch!

    1. Dilek sagt:

      dann hast Du glücklicherweise einen sehr guten Richter gehabt, war bei meiner Schwester leider nicht der Fall. Begründung des Richters: ich kann entscheiden wie ich will.

    2. Uta sagt:

      Auch ich bin letzte Woche reingetappt! Auf mein Zögern zu unterschreiben, sagt die Außendienstlerin ausdrücklich, ich könne mich ja innerhalb von 14 Tagen problemlos umentscheiden und widerrufen – was ich, wie mich der „freundliche“ Anwalt der Firma (der die GLEICHE Adresse besitzt) heute per Brief belehrte, offenbar NICHT kann…
      Betrug und Lüge von vorn bis hinten. Ich fechte jetzt den Vertrag wegen arglistiger Täuschung an – meine Rechtsschutz greift blöderweise erst ab 300Euro Streitwert und NOCH geht es nur um 250E.
      Gibt es weitere aktuell Betroffene? Ich brauche dringend Kontakt zu potentiellen Zeugen.

      1. marion sagt:

        willkommen im Klub,wende dich gerne an mich,wenn du nen RA brauchst,der sich da auskennt,bin auch übern Tisch gezogen worden,aber wie…

  15. Isa sagt:

    @ oli
    Ja es stimmt, dass ich in BW lebe. Meine Richterin beim Amtsgericht war damals gerade mal eine Woche im Amt, wie sie den Anwälten im small-talk erzählte.

    Der Anwalt, der mich vertreten hatte, war angeblich bewandert in dieser Materie und hatte anscheinend schon einige Personen vertreten und aus den Verträgen herausgehauen. Er selbst kam nicht zur Verhandlung, sondern schickte einen ortsansässigen Unteranwalt, der mir von vornherein keine Hoffnungen machte und sich deshalb auch nicht besonders ins Zeug gelegt hat. Er wollte nur ständig wissen, wann er gehen könnte, da er seinen Sohn vom Bahnhof abholen müsste.

    Andere Geschädigte wurden bei mir auch nicht als Zeugen zugelassen. Ich hatte ca. 15 Zeugen benannt, nicht nur von „meiner“ Notruftafel, sondern Personen aus dem ganzen Bundesgebiet, die ich im Internet gefunden hatte.

    Der einzige Zeuge, der Vertreter der Firma J., hat mit seinen Ausführungen die Richterin so überzeugt, wie damals mich, als ich den Vertrag unterschrieben hatte. Dieser Vertreter ist nicht nur in Baden Württemberg unterwegs, sondern auch in anderen Bundesländern. Er hatte auch schon einige Gerichtsverhandlungen hinter sich, deshalb wusste er auch, wie er sich zu verhalten hat.

    Das Urteil 21 C 741/06 war mir damals auch schon bekannt. Ich hatte auch gegen die Firma J. gewonnene Urteile, sodass ich eigentlich guter Dinge war, aus dem Vertrag herauszukommen. Aber auch diese Vergleichsfälle waren bei dieser Richterin nicht relevant.

    Die Vorgehensweise der Firma J. ist bundesweit identisch, egal bei welchem Vertreter auch immer.

    Ich bekam ebenfalls vor dem Zahlungsziel die zweite Mahnung.

    Da ich damals Mitglied beim VDAK war, sollte der Anwalt mich eigentlich nichts kosten, was aber nur im Erfolgsfall zutrifft. Wenn ich nun lese: Kosten pauschal 150,- €, finde ich das ganz akzeptabel. Im Falle von Verlieren kommen aber noch ca. 450,- € für Gerichtskosten und gegnerischer Anwalt dazu.

    Ich hatte zuerst bei einem im Internet immer wieder auftauchenden anderen Anwalt angefragt, der aber zuerst Geld sehen wollte, bevor er mich berate. Vielleicht hätte ich doch diesen Weg einschlagen sollen.

    Heute ärgere ich mich immer noch, für nichts und wieder nichts 1400,- € bezahlt zu haben, da mein Geschäft keine besonders guten Umsätze abwirft. Damals glaubte ich noch, es sei eine gute seriöse Sache auf den Erste-Hilfe-Tafeln zu inserieren, um bekannt zu werden, wenn sie in alle Haushalte verteilt werden.

    Ich hatte damals außerdem eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gestellt. Vor ein paar Tagen erhielt ich die Antwort, dass das Verfahren eingestellt wird, da der Firma kein Betrug nachzuweisen wäre.

    @ Sylvia
    Da wir als Selbstständige vor dem Gesetz alle als Unternehmer gelten und deshalb kein Widerrufsrecht besitzen, sind wir leichte Beute für diese Firma und andere Abzocker. Es wird schon lange darum gekämpft, dass wir dieses auch erhalten, wie es schon in anderen Staaten üblich ist. Es sollten nicht nur die End – Verbraucher geschützt werden, denn wir sind auch nur Menschen, und zwar dieselben die den Verbraucherschutz genießen.

  16. Sylvia sagt:

    Auch ich bin auf dieselbe Firma hereingefallen.

    Bei mir wurde zunächst telefonisch angefragt, ob ich Interesse hätte, bei einem vorwahlspezifischen Telefonbuch mit meiner Werbung auf die erste Seite zu gehen. Da sich dies interessant anhörte, habe ich mich bereit erklärt, einen Vertreter zu empfangen.
    Dieser stand dann keine 10 Minuten später vor meiner Tür.

    In dem Gespräch war weiterhin die Rede von einem eingeschränkten Telefonverzeichnis für den direkten Vorwahlbereich meines Ortes. Dieses Verzeichnis würde dann per Infopost an alle Haushalte dieses Vorwahlbereiches versandt.

    Von einer festen Vertragslaufzeit war nicht die Rede.

    Als ich versuchte, vor Unterzeichnung das Kleingedruckte des Vertrages zu lesen, hat der Vertreter mich derart mit „seinen“ Urlaubsinteressen, Berufstätigkeit und Hobbies zugetextet, dass ich kaum in der Lage war, zu registrieren, was ich dort las. Dummerweise habe ich den Vertrag dennoch unterzeichnet.

    Als ich ihn mir am Abend dann genau und in Ruhe durchgelesen habe, musste ich feststellen, dass es sich nicht um ein Telefonverzeichnis im normalen Sinne, sondern um Erste Hilfe Tafeln handelt und ich die Werbung für fünf Jahre unter Ausschluss der ordentlichen Kündigung in Auftrag gegeben habe. Von Preisanpassungen in den nächsten Jahren mal ganz abgesehen.
    Da ich Unternehmerin bin, entfällt die Chance, per Widerruf aus dem Vertrag herauszukommen.

    Sofern es jemanden gibt, der in diesem speziellen Fall schon ein positives Urteil erreicht hat, wäre ich für jede Info dankbar.

  17. oli sagt:

    Das Problem ist, das es in Deutschland keine Sammelklagen gibt, wie z.B. in den USA. Aus diesem Grund können die Weitermachen. Außerdem schaft es guter Anwalt Zeugen auszuschließen.
    Andere Geschädigte werden meist als Zeugen nicht zugelassen.
    Ich persönliche fechte den Vertrag an wegen Arglistiger Täuschung und wegen Sittenwidrigkeit.
    Die Salvatorische Klausel ist in meinen Augen so geschrieben, das der Vertreter der Firma ändern kann was er will, die Firma jedoch nichts Akzeptieren muss gleichzeitig aber ein Kündigungsrecht entfällt.
    In meinem Fall z.b. steht ein Zahlungsziel auf dem Vertrag. Ich hatte vor dem Zahlungsziel bereits die zweite Mahnung.

    Aber…. die Vorgehensweise ist absolut mit Udo Identisch.

    Was Dich angeht, Isa… es gibt Urteile, wo es sehr wohl relevant ist, ob diese Anzeigen Versendet wurden.
    Google mal nach 21 C 741/06 bei dem Urteil spielt es auch eine Rolle, was der Vertreter sagt. In meinem Fall absolut Identisch mit der Vorgehensweise bei mir… nur das es Eben um erste Hilfe Tafeln geht.

    In erster Linie, und das ist meine Persönliche Meinung, hängt der Ausgang so eines Verfahrens immer von den Anwälten ab. Es gibt im Netz sehr gute Anwälte, diese Kann man Online Beauftragen und diese sind auch auf solche fälle spezialisiert.
    Im Falle Udo z.b. Fechte ich den Vertrag an. Es handelt sich um die selbe Firma und ich bin Gerne bereit als Zeuge auszusagen.

    Ich habe aktuell einen Anwalt gegen einen „Branchenbuchverlag“ beauftragt. Dabei geht es um eine ganz andere Summe. Diesen habe ich Online Beauftragt. Auf einer einschlägigen Seite bin ich auf den Gestoßen… Vorteil: Seine Erfahrung. Kosten: 150€ pauschal. Es gibt Anwälte die darauf spezialisiert sind. Die kennen die Gerichtsurteile, Vergleichsfälle usw. in und Auswendig. Mit einem Anwalt um die Ecke kommst Du da meistens nicht weit.

    Was Dich angeht Isa, ich denke: Falscher Anwalt. Klar, hängt auch viel von der Einstellung des Richters ab. Meist dürfte es aber wohl so sein, das, wenn der Anwalt genug Vergleichs urteile vorlegen kann, sich ein Richter denen anschließen wird.
    Ich gehe mal davon aus, das Du in BW lebst? @Isa

    1. Dilek sagt:

      Die Richter machen mit den Anwälten, was die wollen, ein Anwalt hat keine Chance gegen einen Richter. Wir haben leider in Deutschland die freie Beweiswürdigung. Ein Richter kann also anhand des Beweismateriales zu jedem beliebigen Urteil kommen. Die Berufung wird dann von der höheren Instanz mit der Begründung keine Tatsacheninstanz im Vorfeld niedergebügelt (schriftliches Vorverfahren). Wer in Deutschland einmal als Richter zugelassen worden ist, hat Narrenfreiheit; uns fehlt also eine Kontrollinstanz, die die Richter und deren Verhandlungen kontrolliert.

  18. Isa sagt:

    Hallo,
    ich wünsche viel Glück und wüsste gern, wie das Verfahren ausgegangen ist.
    In meinem Fall war es so, dass ich erst 3 Wochen später, als die Rechnungen eingegangen sind, erfahren hatte, dass ich hereingelegt wurde. Nachdem ich mich zwischen 2 Anwälten entschieden hatte, wer den Fall übernehmen soll, wurde erst 4 Wochen nach Vertragsabschluss der Vertrag angefochten. Die Richterin war der Meinung, das wäre zu spät gewesen. Wenn ich jetzt von 1 Jahr lese, bin ich doch sehr überrascht.
    Auch das mit der Gemeinde, hat die Richterin nicht weiter interessiert, ebenso sei es auch nicht von Belang, ob die Notruftafeln überhaupt versendet werden.
    Offensichtlich habe ich nicht nur die „falsche“ Richterin erwischt, sondern auch noch den falschen Anwalt.

  19. Udo sagt:

    Ich kann nur allen Betroffenen raten den Vertrag anzufechten, das ist innerhalb eines Jahres nach Vetragsabschluss möglich! Auch bei mir hat sich der Mitarbeiter der Fa. Jäger mit den Worten „Wir estellen für die Gemeinde… eine Notruftafel“, dort wäre ein Werbeplatz frei geworden den ich kurzfristig mit meiner Werbung belegen könne, als kurze Zeit später der Aussendienstmitarbeiter vor mir saß hätte er (nach Auskunft meiner Rechtsanwältin) ungefragt klarstellen müssen das er kein Beauftragter der Gemeinde ist, Er aber hat mich in dem Glauben gelassen er sei von der Gemeinde geschickt worden.Ich erwarte in kürze einen Richterspruch in dieser Angelegenheit

  20. Isa sagt:

    Das kann ich alles nur bestätigen. Bei mir und den anderen Anbietern auf meiner Tafel ist genauso gelaufen. Ebenso bei anderen Betroffenen bundesweit, mit denen ich Kontakt hatte. Nur, dass bei mir die Preise höher waren. Weil ich diese Abzocke nicht bezahlen wollte, hatte ich mir einen Anwalt genommen und die Angelegenheit landete vor Gericht.

    Nur leider fand das Gericht die Aussagen des „Zeugen“ (des ADM) glaubhafter, als meine, sodass ich nicht nur alle geforderten Beträge der Firma Jäger plus Zinsen, sondern auch noch über 700,- € an Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen hatte.

    Wenn schon eine Richterin sich von einem Vertreter derart beeinflussen lässt, wie kann dann von einem kleinen Selbstständigen erwartet werden, dass er diese ominöse Sache durchschaut.

    Solange es Richter gibt, die die Opfer zur Zahlung verurteilen, können solche und andere Abzocker ungeniert weiter machen und ihr Vermögen durch Betrügereien vergrößern.

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