Widerrufsjoker zieht im VW-Vergleich – Annahme vielleicht “ewig” widerrufbar

/ 27.05.2020 / / 102

verbraucherschutz.tv geht davon aus, dass es zu einer juristischen Auseinandersetzung über die Zulässigkeit der Widerrufsbelehrung im Musterfeststellungsverfahren kommen wird. Erste Kanzleien haben wohl Volkswagen auf Fehler in der Widerrufsbelehrung hingewiesen und im Namen Ihrer Mandanten den Widerruf erklärt, obwohl die Widerrufsfrist laut VW schon abgelaufen ist. weiterlesen

Widerruf Maklervertrag

/ 28.01.2020 / / 14

Beim Kauf bzw. Verkauf von Immobilien wird häufig ein Makler eingeschaltet. Die anfallenden Maklerkosten können gehörig ins Geld gehen – unabhängig davon wie zufrieden die Kunden mit der erbrachten Maklerleistung sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Maklergebühren jedoch gespart und der Maklervertrag widerrufen werden.

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Zur Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung beim Widerruf eines Darlehens

/ 28.11.2019 / / 15

Verbraucherdarlehen wie Immobilienfinanzierungen oder Autokredite lassen sich aufgrund einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung durch die Bank häufig noch Jahre nach Abschluss widerrufen. Ähnliches gilt für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. Allerdings will die Rechtsschutzversicherung häufig nicht mitspielen und verweist auf eine sog. Vorerstreckungsklausel. Die Klausel besagt, dass kein Rechtsschutz besteht, wenn eine vor dem Versicherungsbeginn vorgenommene Willenserklärung oder Rechtshandlung, den Verstoß ausgelöst hat.

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Widerruf Pkw Leasingvertrag – Urteil LG München 10 O 9743/18

/ 22.05.2019 / / 1.348

Nicht nur Kreditverträge zur Autofinanzierung können widerrufen werden, sondern auch Leasingverträge. Das hat das Landgericht München mit Urteil vom 20.12.2018 bei einem Leasingvertrag mit der Sixt Leasing SE entschieden (Az.: 10 O 9743/18). Zudem müsse der Kunde auch keinen Wertersatz für die gefahrenen Kilometer leisten. weiterlesen

Widerruf von Immobiliendarlehen und Autokredit – LG Ravensburg 2 O 21/18

/ 06.12.2018 / / 303

Ein Urteil des Landgerichts Ravensburg vom 21. September 2018 belebt den Widerrufsjoker bei Verbraucherdarlehen neu (Az.: 2 O 21/18). Das LG Ravensburg entschied, dass die beklagte Sparkasse eine unzulässige Klausel zur Aufrechnung in ihren AGB verwendet habe. Dadurch sei die Aufklärung bezüglich der Pflichtangaben im Darlehensvertrag unzureichend und mithin insgesamt fehlerhaft. Das hat wiederum zur Folge, dass die Widerrufsfrist nie in Lauf gesetzt wurde und der Widerruf des Kreditvertrags auch noch Jahre nach Abschluss möglich ist. weiterlesen