Solarenergie

Solarenergie effektiv nutzen: Wie viel  Sonne benötigt eine Photovoltaikanlage?

/ 05.04.2024 / / 12

Solarenergie gewinnt weltweit an Bedeutung. Die Effizienz einer Photovoltaikanlage hängt maßgeblich von der Anzahl der Sonnenstunden ab. Doch wie viele Stunden Sonnenlicht sind für eine wirtschaftliche Nutzung tatsächlich erforderlich?

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Sonnenstunden als Indikator für Planung

Die Rentabilität von Photovoltaikanlagen hängt stark von der Verfügbarkeit von Sonnenlicht ab. Für eine effektive Leistung benötigen diese Systeme im Schnitt fünf bis sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich. Die genaue Menge an benötigtem Sonnenlicht variiert jedoch je nach Standort. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Überlegung für Photovoltaik in Ammerland, wo jährlich etwa 2.565 Sonnenstunden verzeichnet werden. Im Gegensatz zu Berlin mit rund 1.660 und Hamburg mit circa 1.507 Sonnenstunden, laut Daten des Deutschen Wetterdienstes. Je mehr Sonnenstunden es gibt, desto effizienter kann eine Anlage mit der richtigen Ausrichtung und Größenoptimierung arbeiten.

Trotz der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung in diesen Regionen können Photovoltaikanlagen landesweit wirtschaftlich betrieben werden. Der Schlüssel dazu liegt in der Anwendung moderner Technologien und einer optimalen Ausrichtung der Solarpanels. Durch gezielte Maßnahmen wie die Ausrichtung der Solarzellen nach Süden und die Verwendung von Systemen zur Anpassung der Neigungswinkel lässt sich die Effizienz der Anlagen auch in Regionen mit weniger Sonnenlicht maximieren.

Optimierung macht auch weniger Sonne wett

Die richtige Ausrichtung der Solarzellen ist ein entscheidender Faktor für die Effizienz einer Photovoltaikanlage. Panels, die perfekt nach Süden zeigen, fangen optimal das Sonnenlicht ein und maximieren so die Energieproduktion. Ein Beispiel hierfür wäre eine Anlage auf einem Hausdach in München, das mit einer südlichen Ausrichtung und einem Neigungswinkel von 30 Grad im Jahresdurchschnitt bis zu 20% mehr Energie erzeugen könnte als ohne diese Optimierung.

In Regionen mit weniger Sonnenstunden, wie Hamburg, hilft die Technologie der Trackingsysteme, die Leistung zu verbessern. Diese Systeme passen die Position der Panels im Laufe des Tages automatisch an den Stand der Sonne an, was die Einstrahlung und damit die Energieausbeute erhöht. Angenommen, ein solches System könnte die Ausrichtung der Panels in Hamburg so optimieren, dass sie trotz der geringeren Sonnenstunden im Jahr bis zu 30% mehr Energie im Vergleich zu fest installierten Panels produzieren.

Darüber hinaus kann die Anpassung der Neigungswinkel je nach Jahreszeit in Gebieten mit saisonalen Unterschieden in der Sonneneinstrahlung weitere Vorteile bringen. Zum Beispiel könnte eine Anlage in den bayerischen Alpen durch eine Verstellung der Neigungswinkel von Sommer zu Winter die Schneelasten reduzieren und gleichzeitig die Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten optimieren, was die jährliche Energieproduktion signifikant steigert.

Fläche und Effizienz für mehr Energieausbeute

Die Ausdehnung der Solarzellenfläche spielt eine zentrale Rolle bei der Maximierung der Energiegewinnung, besonders in Regionen, in denen die Sonne sich seltener zeigt. Eine größere Fläche fängt unweigerlich mehr Sonnenlicht ein und wandelt dieses effizienter in elektrische Energie um. Betrachten wir als Beispiel eine Anlage mit einer Fläche von 10 Quadratmetern, die in einer Region mit durchschnittlich vier Sonnenstunden pro Tag installiert ist. Erweitert man diese Fläche auf 20 Quadratmeter, könnte theoretisch die doppelte Menge an Sonnenlicht aufgefangen und somit die Energieproduktion signifikant gesteigert werden.

Allerdings muss bei einer solchen Erweiterung das Verhältnis zwischen den zusätzlichen Investitionskosten und dem erwarteten Mehrertrag an Energie genau abgewogen werden. Nehmen wir an, die Erweiterung der Solarzellenfläche von 10 auf 20 Quadratmeter würde zusätzliche Kosten von 5.000 Euro verursachen. Wenn diese Erweiterung zu einer Steigerung der Energieproduktion führt, die jährliche Energiekosten um 600 Euro reduziert, wäre die Investition nach etwas mehr als acht Jahren amortisiert.

Es ist ebenfalls wichtig, die technische Lebensdauer der Solaranlage zu berücksichtigen, die häufig über 20 Jahre beträgt. Über diesen Zeitraum gesehen, kann eine anfänglich höhere Investition in eine größere Fläche durchaus eine rentable Entscheidung sein.

 

 

 

 

 

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Kategorien: Verbraucherschutz

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