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Was Verbraucher beim Kauf von Goldmünzen beachten sollten

/ 24.01.2024 / / 23

Banken und Edelmetallhändler verlangen relativ hohe Aufschläge für die bei Kleinanleger beliebten Goldmünzen. Nun will ein Schweizer Start-up den Verbrauchern eine neue Plattform bieten, um den Edelmetallhandel günstiger zu machen.

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Durch die unsichere politische Lage, Inflationsängste und Goldkäufe von Nationalbanken stiegt der Preis von Edelmetall in den letzten Monaten wieder kräftig und auch die Banken und Goldhändler machen ein glänzendes Geschäft. Den Verbrauchern bleibt nichts anderes übrig, als die höheren Preise zu bezahlen.

Während gesteigerte Umsätze und ein wachsender Markt üblicherweise zu neuen Angeboten und zu Preiskämpfen zwischen den Anbietern führt, ist dies beim Goldmarkt nicht der Fall. Der Edelmetallhandel in der Schweiz ist reguliert und der hohe Kapitalbedarf sowie die Hürden, um als neuer Händler Partner einer Raffinerie zu werden, beschränken die Anzahl neuer Händler stark.

Obwohl die gehandelten Goldmünzen oft Jahrzehnte alt sind und ihren Wert nicht verlieren, ist die Handelsspanne, die Verbraucher akzeptieren müssen teilweise im zweistelligen Prozentbereich.

Für Großkunden, welche hunderttausende oder gar Millionen in Gold investieren, gelten andere Preise und ihnen werden auch günstige Zusatzleistungen angeboten. Verbraucher, die aber nur kleine Mengen Gold kaufen können oder wollen, blieb bis vor kurzem nichts anderes übrig, als die hohen Margen der Banken und Händler zu akzeptieren.

Diese Situation will das Unternehmen PreMeSec nun ändern. Es setzt auf Digitalisierung und hat einen neuen Goldmarkt geschaffen. Der Grundgedanken ist, dass Konsumenten sich einander geringe Goldmengen verkaufen sollen. Da Privatpersonen schon seit Jahrzehnten gebrauchte Gegenstände wie Instrumente, Unterhaltungselektronik und Fahrzeuge gegenseitig handeln, bietet es sich an, dass sie auch Edelmetalle wie kleine Goldmünzen oder Silberbarren, die weniger als 1000 Franken beziehungsweise Euro kosten direkt miteinander handeln. Bisher waren aber die hohen Gebühren oder die niedrige Sicherheit der üblichen Gebrauchtwaren-Marktplätze ein Problem für den Handel mit Edelmetallen.

Für Verbraucher sind beim Geschäft mit Edelmetallen zwei Sachen entscheidend, erstens müssen die Handelskosten von Edelmetall so tief wie möglich sein und zweitens darf aufgrund des Wertes von Edelmetall die Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Die Bedürfnisse von Edelmetallbesitzern standen bisher also im Gegensatz zu den Angeboten der Secondhand-Plattformen auf dem Markt.

PreMeSec wurde von Anfang an mit für die Anforderungen des Edelmetallhandels entwickelt. Die Plattform finanziert sich über ein Kommissionsmodell, die Kommissionen sind aber tiefer als bei anderen Marktplätzen. Nutzer müssen sich mit Pass oder Ausweis sowie Telefonnummer anmelden und werden erst nach einer manuellen Überprüfung freigeschaltet. Auch werden sicherheitsrelevante Daten wie die Adresse nicht weitergeben, was bei anderen Marktplätzen oft der Fall ist.

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Ein Wermutstropfen bleibt bei der Plattform PreMeSec.ch für Verbraucher in Deutschland, Österreich und Liechtenstein, denn noch ist die Plattform nur in der Schweiz verfügbar.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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