Rechnung für nutzlose Kreditvermittlung

Abzocke: Rechnung für nutzlose Kreditvermittlung

/ 18.03.2023 / / 37

Immer mehr Verbraucher klagen über Probleme mit Dienstleistern im Bereich Kreditvermittlung, Finanzsanierung oder Schuldenregulierung. In vielen uns bekannt gewordenen Fällen geben sich Kreditvermittler mehr oder weniger deutlich als Kreditgeber aus und Verbraucher tappen so in die Falle. Unabhängig davon, ob ein Kredit vermittelt werden konnte oder nicht, verlangen die Vermittler im Anschluss ihre Bezahlung. Und das ist natürlich für Leute, die ohnehin kein Geld haben, eine bitterböse Überraschung.

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Die Vermittlungsagenturen sind im Internet gut aufgestellt und poppen regelmäßig auf, wenn Verbraucher auf der Suche nach günstigen Krediten sind. Schnell ist das Formular ausgefüllt und abgesendet. Daraus leiten diese Unternehmen einen Zahlungsanspruch ab, nicht selten mit Summen zwischen 1500 und 2000 Euro, für eine definitiv nicht erbrachte Dienstleistung. Bezahlen lassen diese Agenturen sich auf jeden Fall. Natürlich auch, wenn kein Kredit vermittelt werden konnte.

Völlig unnütze Dienstleistung

Besonders dramatisch: In die Fänge solcher unseriöser Kreditvermittler geraten vornehmlich Verbraucher, die große finanzielle Not haben und dingend ein Darlehen auslösen, eine Reparaturrechnung begleichen, eine Strafe bezahlen oder Spielschulden auslösen müssen. Die bekommen zwar durch die Vermittlung auch kein Geld, dafür aber die Rechnung über eine völlig unnütze Dienstleistung.

Egal, ob diese Dienstleistung aus der kostenpflichtigen Zusendung von Informationsmaterial besteht oder aus angeblichen Weiterleitung persönlicher Daten an mögliche Kreditgeber: Der Service ist es in keinem Fall wert! Meist finden der Vermittlungsakt, also ein aktives Eingreifen in das Verfahren seitens des Vermittlers, gar nicht statt. Das wird umso deutlicher, wenn auch kein Kreditvertrag ausgezahlt wird.

Darlehen werden überhaupt nicht vermittelt

Geprellte Opfer gehen aber von etwas ganz anderem aus: Sie erhoffen sich nicht irgendwelche nutzlose Dienstleistungen, sondern den Abschluss eines dringend notwendigen Darlehens. Daher kann hier von der Vortäuschung falscher Tatsachen gesprochen werden, wenn nicht sogar von Betrug – immerhin wurde ja kein Darlehen vermittelt.

Opfer können Widersprüche formulieren, aber es ist davon auszugehen, dass diese Agenturen sich nicht auf Entgegenkommen in außergerichtlichen Verfahren einlassen. Daher ist sicherlich anwaltliche Hilfe notwendig, um die Forderung abzuwenden.

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