Immobilien zukunftssicher

Wie Sie Ihre Immobilie vor Inflation und Energiekrise schützen können

/ 15.02.2023 / / 20

Die Inflation in Deutschland hat im Januar 2023 ein neues Rekordhoch von 8,7 Prozent erreicht. Das bedeutet, dass die Kaufkraft des Geldes sinkt und die Lebenshaltungskosten steigen. Besonders betroffen sind die Energiepreise, die sich in den letzten Monaten fast verdoppelt haben. Das stellt viele Immobilienbesitzer vor große Herausforderungen, denn sie müssen nicht nur höhere Heizkosten, sondern auch steigende Zinsen und Instandhaltungskosten bewältigen. Wie können Sie sich als Immobilienbesitzer vor der Inflation und der Energiekrise schützen?

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Warum Immobilien ein guter Inflationsschutz sind – und wann nicht

Immobilien gelten oft als ein guter Inflationsschutz, siehe auch unter Real Estate Germany, weil sie als Sachwerte nicht von der Geldentwertung betroffen sind. Im Gegenteil, Immobilien können sogar von einer Inflation profitieren, wenn sie an Wert gewinnen und höhere Mieteinnahmen erzielen. Außerdem können Immobilienbesitzer, die einen Kredit aufgenommen haben, von einer Inflation profitieren, weil die Schulden durch die Inflation real sinken. Das bedeutet, dass die Immobilie im Verhältnis zum Kredit mehr wert wird und die Zins- und Tilgungsraten leichter zu bedienen sind.

Allerdings sind Immobilien nicht in jeder Situation ein guter Inflationsschutz. Es gibt einige Faktoren, die die Vorteile einer Immobilie als Inflationsschutz schmälern oder sogar zunichte machen können. Zum Beispiel:

  • Die Lage und Qualität der Immobilie: Nicht jede Immobilie steigt im Wert oder erzielt hohe Mieten. Die Lage und Qualität der Immobilie sind entscheidend für die Wertentwicklung und die Nachfrage. Eine Immobilie in einer schlechten Lage oder in einem schlechten Zustand kann an Wert verlieren oder schwer zu vermieten sein, was die Rendite schmälert.
  • Die Kosten für die Immobilie: Eine Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden, die von der Inflation beeinflusst werden. Dazu gehören zum Beispiel die Kaufnebenkosten, die Instandhaltungskosten, die Betriebskosten, die Steuern und die Versicherungen. Diese Kosten können die Rendite einer Immobilie erheblich reduzieren oder sogar zu einem Verlust führen, wenn sie höher sind als die Mieteinnahmen oder die Wertsteigerung.
  • Die Finanzierung der Immobilie: Eine Immobilie kann nur dann von einer Inflation profitieren, wenn sie fremdfinanziert ist. Das heißt, wenn ein Teil des Kaufpreises durch einen Kredit gedeckt ist. Wenn die Immobilie vollständig aus Eigenkapital bezahlt wird, gibt es keinen Schuldenabbau durch die Inflation. Außerdem ist die Finanzierung einer Immobilie von den Zinsen abhängig, die ebenfalls von der Inflation beeinflusst werden. Wenn die Zinsen steigen, kann das die Finanzierungskosten erhöhen und die Rendite einer Immobilie verringern.

 

Wie Sie Ihre Heizkosten senken und von staatlichen Zuschüssen profitieren können

Die Heizkosten sind ein großer Posten in der Haushaltskasse, vor allem in Zeiten steigender Energiepreise. Doch es gibt Möglichkeiten, wie Sie Ihre Heizkosten senken und gleichzeitig von staatlichen Zuschüssen profitieren können. Hier sind einige Tipps:

  • Tauschen Sie Ihre alte Heizungsanlage gegen eine moderne und effiziente Heizung aus. Eine neue Heizung verbraucht weniger Energie und schont die Umwelt. Außerdem können Sie von einer Förderung der Heizung durch den Staat profitieren, die bis zu 40 Prozent der Kosten übernimmt. Die Förderung ist abhängig von der Art der Heizung, die Sie wählen. Besonders gefördert werden Heizungen, die auf erneuerbaren Energien basieren, wie zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen oder Biomasse.
  • Nutzen Sie die Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung oder die Heizungsunterstützung. Eine Solarthermieanlage kann 10 bis 20 Prozent des Gesamtwärmebedarfs einsparen und wird ebenfalls vom Staat gefördert. Die Höhe der Förderung hängt von der Größe und dem Nutzen der Anlage ab. Sie können auch eine Kombination aus Solarthermie und einer anderen Heizung wählen, um noch mehr zu sparen.
  • Stellen Sie die Heizung richtig ein. Eine zu hohe oder zu niedrige Raumtemperatur kann unnötig Energie verschwenden. Als Faustregel gilt, dass Sie die Raumtemperatur um ein Grad senken können, um etwa sechs Prozent Heizkosten zu sparen. Außerdem sollten Sie die Heizung nachts und bei Abwesenheit herunterregeln oder ausschalten. Ein programmierbarer Thermostat kann Ihnen dabei helfen, die Heizung optimal zu steuern.
  • Dämmen Sie Ihr Haus. Eine gute Dämmung verhindert, dass Wärme nach außen entweicht oder Kälte eindringt. Dadurch können Sie bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen. Sie sollten vor allem die Außenwände, das Dach, die Fenster und die Türen dämmen. Auch hier können Sie von einer staatlichen Förderung profitieren, die bis zu 20 Prozent der Kosten übernimmt.
  • Lüften Sie richtig. Ein regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Allerdings sollten Sie nicht dauerhaft die Fenster gekippt lassen, denn das führt zu einem hohen Wärmeverlust. Besser ist es, mehrmals am Tag für fünf bis zehn Minuten stoßzulüften. Dabei sollten Sie die Heizung ausschalten, um Energie zu sparen.

 

Wie Sie Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten und langfristig Geld sparen können

Eine energieeffiziente Immobilie ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Denn je weniger Energie Sie verbrauchen, desto weniger Kosten haben Sie. Außerdem können Sie von staatlichen Förderungen profitieren, die Ihnen den Umstieg auf eine energieeffiziente Immobilie erleichtern. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten und langfristig Geld sparen können:

  • Sanieren Sie Ihre Immobilie zu einem Effizienzhaus. Ein Effizienzhaus ist ein Gebäude, das einen besonders niedrigen Energiebedarf hat. Es gibt verschiedene Effizienzhaus-Stufen, die sich nach dem Heizwärmebedarf richten. Je niedriger der Heizwärmebedarf, desto höher die Energieeffizienz und desto höher die Förderung. Die KfW bietet Ihnen zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für die Sanierung zu einem Effizienzhaus an. Dazu gehören Maßnahmen wie die Dämmung der Fassade, des Dachs und der Kellerdecke, der Austausch der Fenster und der Heizung, der Einbau einer Lüftungsanlage oder einer Solarthermie-Anlage.
  • Nutzen Sie erneuerbare Energien für die Strom- und Wärmeerzeugung. Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind oder Biomasse sind klimafreundlich und unerschöpflich. Sie können Ihnen helfen, Ihre Energiekosten zu senken und sich unabhängiger von den Energiepreisen zu machen. Außerdem können Sie von staatlichen Förderungen profitieren, die Ihnen den Einbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien erleichtern. Zum Beispiel können Sie eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Dach installieren, die Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Damit können Sie Ihren eigenen Strom verbrauchen oder ins Netz einspeisen und eine Vergütung erhalten. Eine Photovoltaik-Anlage kostet etwa 10.000 Euro und amortisiert sich nach etwa zehn Jahren.
  • Optimieren Sie Ihr Nutzerverhalten. Neben der technischen Ausstattung Ihrer Immobilie spielt auch Ihr Nutzerverhalten eine wichtige Rolle für die Energieeffizienz. Sie können mit einfachen Maßnahmen Ihren Energieverbrauch reduzieren und Geld sparen. Zum Beispiel können Sie die Raumtemperatur um ein Grad senken und etwa sechs Prozent Heizkosten sparen. Oder Sie können Ihre elektrischen Geräte ausschalten oder vom Netz nehmen, wenn Sie sie nicht benutzen, um den Standby-Verbrauch zu vermeiden. Oder Sie können energieeffiziente Haushaltsgeräte kaufen, die mit einem Energielabel gekennzeichnet sind.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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