Bank darf keine Gebühren zur Berechnung der Vorfälligkeit fordern

/ 05.01.2023 / / 5

100 Euro berechnete eine Bank ihren Kunden für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung, die bei vorzeitigem Vertragsende fällig wird. Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. entschied nun, dass eine entsprechende Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank unzulässig sei und diese Gebühr eine unzulässige Preisnebenabrede darstelle.

Fabian Fritsch

Anwalt-Tipp:

Fabian Fritsch - Hafencity/Hamburg

Fabian Fritsch ist in der Hamburger Hafencity Ihr juristischer Ansprechpartner für alle Themen rund um nationale und internationale Zahlungsdienste - insbesondere zu Sperrung von Accounts z.B. von Amazon, Paypal oder ebay. Als auf Zahlungsdienste spezialisierter Anwalt regelt er auch Sperrungen von Bankkonten wegen des Verdachts der Geldwäsche. Sein Tipp: "Ausländische Anbieter reagieren nicht auf Beschwerdebriefe, ohne anwaltlichen Druck und eine Einstweilige Verfügung geschieht selten etwas."


Hafencity Kanzlei Fabian Fritsch
fritsch@kapitalschutz.de
040 22 8586877

Solche Formulierungen sind nicht wie geboten verbraucherfreundlich, weil sie Kunden über Gebühr benachteiligen. Da die Möglichkeit zum vorzeitigen Vertragsende gegeben und vor allem vereinbart sei, dürfe die Berechnung der entsprechenden Höhe nicht zusätzlich berechnet werden.

 

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Kategorien: Bank & Bürgschaft

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