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Allzweckmittel Kurkuma – das gilt es vor der Einnahme zu beachten

/ 24.09.2020 / / 10

Ein regelrechter Boom an natürlichen Allzweckmitteln hat sich in der jüngsten Vergangenheit praktisch weltweit eingestellt. Während in diesem Zusammenhang insbesondere die Beliebtheit von CBD, welches immer mehr rechtlichen Spielraum erhält, zu erwähnen ist, findet auch das orangefarbene Gewürz Kurkuma immer öfter den Weg in den eigenen Medizinschrank.

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Die vielseitige Wirkung auf dem Papier überzeugt in vielerlei Hinsicht. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, sich vorab über Fragen zu Begleiterscheinungen oder der Dosierung Gedanken zu machen.

Die Wirkung von Kurkuma kann sich vielseitig äußern

Die wohl häufigste Anwendung findet Kurkuma bei am Körper auftretenden Entzündungen. Freie Radikale können effektiv bekämpft werden, wodurch auch andere Umwelteinflüsse wie Erkältungen besser in Schach gehalten werden. Abgesehen von jenen Beispielen ist die Liste der möglichen Anwendungen mittlerweile sehr lang. Personen, die an Diabetes erkrankt sind, können beispielsweise natürlich ihren Blutzucker senken – im Falle eines Reizdarmsyndroms ist Kurkuma ebenfalls ein vielversprechendes Mittel. Abgesehen hiervon kommt es allerdings nun auch bei schwerwiegenden Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs zum Einsatz.

Obwohl diese Erscheinungen grundsätzlich eher selten auftreten, kann die Einnahme von Kurkuma auch mit Nebenwirkungen einhergehen. Dazu zählen üblicherweise ein Unwohlsein, Durchfall und andere, unangenehme Reizungen des Darms. Studien belegen, dass durch einen fahrlässigen Umgang sogar Organschäden über einen längeren Zeitraum möglich sind.

Bei der Einnahme sind wichtige Eckpunkte entscheidend

Um jene Begleiterscheinungen zu vermeiden, darf die Einnahme daher keinesfalls unkontrolliert erfolgen. Ist der eigene Körper vorbelastet, sollte dies als Ausschlussgrund dienen. Speziell Personen mit Gallensteinen oder Durchfallproblemen müssen auf Kurkuma und andere Supplements im Laufe der Ernährung verzichten. Auf dem Gesundheits- und Ernährungsportal “Sundt” wird diesbezüglich auch eine spezielle Personengruppe erwähnt: “Zurzeit ist bekannt, dass Kurkuma bei schwangeren Frauen in hohen Dosen zu Krämpfen und Blutungen in der Gebärmutter führen kann. Dies passiert jedoch nicht, wird die Substanz als Gewürz in kleinen Mengen genutzt”, wird ein Sprecher der Website zitiert.

In Zusammenhang mit der Dosierung können sich Nutzer an behördliche Vorgaben halten. Laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) liegt die Höchstdosierung bei einem täglichen Wert von zwei Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Höhere Dosen können über einen längeren Zeitraum zuvor bereits angesprochene Organschäden wie in der Leber hervorrufen.

Richtiges Vorgehen bei der Auswahl der Händler

Beim heutzutage breit gefächerten Angebot ist die Anzahl der Händler ebenso groß wie die Qualitätsunterschiede. Beispielsweise wird Kurkuma oft und gerne in China angebaut. Die Pflanzen werden dort oft bestrahlt, mit chemischen Substanzen erweitert und unterliegen grundsätzlich nicht dem europäischen Gesundheitsstandard von Lebensmitteln. Vor dem Kauf lohnt es sich also, die Verpackung des Kurkuma-Extrakts auf mögliche Siegel aus Deutschland oder zumindest der Europäischen Union zu untersuchen.

Um unangenehmen Begleiterscheinungen zu entgehen, sollte der ausgewählte Anbieter idealerweise auch möglichst transparent agieren. Dazu gehören in etwa Laborergebnisse auf der Website oder nachvollziehbare Infos zu den genutzten Roh- und Inhaltsstoffen. In Deutschland hergestellte Produkte müssen beispielsweise auch gemäß der Nahrungsmittelverordnung gemeldet werden. Unseriöse Anbieter verzichten darauf und bieten ihr Produkt dennoch im Internet an. Werden solche Produkte eingenommen, besteht im Falle von anschließenden, gesundheitlichen Beschwerden so gut wie kein rechtlicher Anspruch auf Schadenersatz.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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