Nachrangdarlehen Autark Invest AG – Kündigung und Schadensersatz

/ 17.01.2018 / / 1.029

Rund um die Autark Invest AG bzw. Autark Group AG ranken sich Geschichten um dubiose Finanzgeschäfte. Zahlreiche Anleger, die in Nachrangdarlehen der Autark Invest AG investiert haben, haben inzwischen die Reißleine gezogen und die Verträge gekündigt.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Jetzt Kontakt zu Ralf Buerger - Rechtsanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht - aufnehmen

Ralf Buerger ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Arbeitsrecht

mail@ra-ralf-buerger.de ,  02331 / 961 602

Allerdings wurden sie oft genug vertröstet und warten zum Teil heute noch auf ihr Geld. Stattdessen wird ihnen angeboten, ihr Geld in anderer Form doch im Unternehmen zu belassen und Mitglied einer Investitionsgemeinschaft zu werden. Rechtsanwalt Ralf Buerger aus Hagen befasst sich intensiv mit den Vorgängen rund um die Autark Group. Für den Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sind und bleiben die Geschäfte mit der Autark Group hochriskant: „Dass Anleger, die ihre Nachrangdarlehen gekündigt haben immer noch auf ihr Geld warten, spricht für sich. Nachrangdarlehen sind immer riskant und Anlegern kann der Totalverlust ihres investierten Geldes drohen.“

Allerdings können die Anleger ihre rechtlichen Möglichkeiten auch konsequent nutzen, um den drohenden Schaden abzuwenden. Rund 3600 Anleger sollen über Nachrangdarlehen mindestens 35 Millionen Euro investiert haben. „Im Insolvenzfall kann das Geld verloren sein“, warnt Rechtsanwalt Buerger.

Neben der Kündigung der Verträge und der Erwirkung eines Arrests kann geprüft werden, ob die Nachrangigkeit überhaupt wirksam vereinbart wurde. Häufig wird der Rangrücktritt in vorformulierten Klauseln in den AGB vereinbart. „Die Klauseln müssen verständlich sein und den Anleger über sein Risiko informieren. Verstoßen sie gegen das Transparenzgebot oder benachteiligen den Anleger unangemessen, sind sie unwirksam“, erklärt Rechtsanwalt Buerger.

Das hat zur Folge, dass die Forderungen der Anleger nicht nachrangig zu behandeln sind. Außerdem können den Anlegern auch Schadensersatzansprüche entstanden sein. Denn die Autark Invest AG könnte dann als erlaubnispflichtiger Finanzdienstleister angesehen werden und würde für ihre Einlagengeschäfte dann auch eine entsprechende Genehmigung benötigen. Gleiches gilt für die Vermittler, die eine entsprechende Erlaubnis für die Vermittlung der Einlagengeschäfte haben müssten. Ohne diese Genehmigungen können sowohl die Unternehmensverantwortlichen als auch die Vermittler schadensersatzpflichtig sein.

Können wir Ihnen helfen?

Hier ein Ticket eröffnen. Durch die Eröffnung eines Tickets entstehen Ihnen keinerlei Kosten

Informationen zu Kündigung und Schadensersatzansprüchen der Anleger in Nachrangdarlehen der Autark Invest AG.

Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher keine
Kategorien: Finanzen Schlagwörter: /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.
Sie wollen einen Backlink posten? Gerne mache ich Ihnen ein Angebot dazu (info@verbraucherschutz.tv).

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Angst? - hier klicken oder Hier 1. Hilfe anfordern.

Jetzt Beschwerdebrief aufsetzen!

Wir unterstützen Sie in Ihrem Anliegen mit der Formulierung eines Beschwerdebriefes.

Hier mehr erfahren

Tickets für schnelle Hilfe

Jetzt mit unserem Ticketsystem Kontakt aufnehmen. Wir informieren Sie darüber, was in Ihrem Fall zu tun ist. Wir geben keinen Rechtsrat, sondern helfen Ihnen, die Krisensituation richtig einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten.


Für Anwälte

Interessierte Kooperationsanwälte senden ein Mail an info@verbraucherschutz.tv

Tel.: 0800 000 1961