Wie Sie sich vor Immobilienbetrug schützen können

/ 29.04.2016 / / 99

Immobilienbetrüger versuchen Sie mit miesen Maschen abzuzocken. Grade im Zeitalter des Internets wird es für die Betrüger immer einfacher: Online finden sich eine Vielzahl von Immobilienportalen auf denen sich einfach eine gefälschte Immobilienanzeige einstellen lässt. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen Sie dann ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Welche Arten von Immobilienbetrug es gibt und wie Sie diesen erkennen, verraten wir Ihnen hier.

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Generell sollten Sie bei super günstigen Angeboten für eine große Wohnung in begehrter Lage erst einmal skeptisch sein. Auf den großen Immobilienportalen gibt es eine Vielzahl solcher Angebote. Das ist allerdings in der Regel zu schön um wahr zu sein, denn die meisten dieser Wohnungen existieren gar nicht. Das Inserat und die Wohnung dienen zunächst einmal nur als Köder für die potentiellen Opfer. Auf verschiedene Arten versuchen die Betrüger dann an das Geld ihrer Opfer zu kommen.

Zum einen gibt es den Vorkassenbetrug. Bei dieser Masche gibt der Betrüger vor, sich zurzeit im Ausland zu befinden. Aufgrund dessen will er dem Wohnungssuchenden den Schlüssel der Wohnung per Post zu schicken. Dafür fordert er allerdings eine Vorabzahlung der Kaution. Ist das Geld dann überwiesen wartet das Betrugsopfer allerdings vergeblich auf den Wohnungsschlüssel.

Ein ähnliches Prinzip wird bei dem Nachnahmebetrug angewendet. Auch hier wird der Schlüssel per Post zugeschickt. Allerdings wird keine Vorabzahlung getätigt sondern die Zahlung über eine Nachnahmegebühr vereinbart. In diesem Fall kommen zwar die Schlüssel bei dem Wohnungssuchend an, diese passen jedoch nicht in das Schloss der Wohnung. Seien Sie also vorsichtig, wenn der angebliche Eigentümer eine Zahlung fordert, bevor Sie die Wohnung überhaupt besichtigen und den Eigentümer kennenlernen konnten. Außerdem sollten Sie nie Geld zahlen, bevor ein gültiger Kauf- oder Mietvertrag unterzeichnet wurde.

Eine weitere Methode des Immobilienbetrugs ist das Phishing. Bei dieser Betrugsmasche bekommen die Mitglieder von Immobilienportalen eine E-Mail, in der sie unter einem Vorwand darum gebeten werden sich über einen enthaltenen Link auf der Immobilienseite einzuloggen. Die Opfer gelangen dann jedoch auf ein gefälschtes Immobilienportal, von wo aus die Betrüger die eingebebenen Daten an unberechtigte Personen weiterleiten können. So können die Betrüger seriöse Inserate für einen Vorkassen- oder Nachnahmebetrug nutzen. Wenn Ihnen eine solche Mail komisch vorkommt, sollten Sie darauf achten ob der Link tatsächlich auf die Originalseite führt oder es kleine Abweichungen zur originalen URL gibt.

Bei Unsicherheit können Sie sich auch immer an den Kundensupport des jeweiligen Portals wenden, der Ihnen dann bestätigen kann, ob es sich um eine E-Mail von ihnen oder um eine Betrüger-E-Mail handelt.

Insgesamt sollten Sie also erst einmal vorsichtig sein, wenn das Angebot zu unrealistisch klingt und im Verhältnis zu weiteren Angeboten viel zu günstig erscheint. Gehen Sie außerdem niemals auf Zahlungsforderungen im Voraus ein, ohne die Immobilie besichtigt zu haben und einen gültigen Vertrag zu besitzen. Wenn Sie doch einmal in die Falle eines Immobilienbetrüger geraten sind, sollten Sie sich so schnell wie möglich mit einem Anwalt in Verbindung setzen. Eine verlässliche Kanzlei finden Sie zum Beispiel hier.

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Kategorien: Anwälte / Haus & Grund
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