Wirecard-Skandal – Konten vor Insolvenz leergeräumt

/ 26.10.2020 / / 72

Schon Monate vor der Insolvenz sollen die Wirecard-Verantwortlichen Geld beiseite geschafft haben. Das berichtet u.a. die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben des Insolvenzverwalters Jaffé an die Belegschaft. Bestätigt sich der Verdacht, liegt betrügerischer Bankrott vor.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Schon seit Ende 2019 bis zum Eintritt der Insolvenz sollen nach Angaben des Insolvenzverwalters verdächtige Geldströme gegeben haben. So sollen u.a. hohe Kredite an Geschäftspartner in Asien gegeben worden sein, berichtet das Blatt. Namen nennt der Insolvenzverwalter nicht. Erhärtet sich der Verdacht des betrügerischen Betrugs könnte er aber versuchen, zumindest einen Teil des Geldes vom ehemaligen Vorstand zurückzufordern.

Der Verkauf der Wirecard schreitet unterdessen voran: Nachdem kürzlich die Konzerntochter Wirecard North America verkauft werden konnte, steht wohl auch der Verkauf des Kerngeschäfts bevor. Im November ist nach Angaben des Insolvenzverwalters mit einer Entscheidung zu rechnen.

Ein Verkauf spült Geld in die leeren Unternehmenskassen. Durch weitere Nachforschungen gelingt es dem Insolvenzverwalter möglicherweise zudem, noch weitere Millionen aufzuspüren. „Angesichts des Schuldenstands der Wirecard wird aber ein dickes Loch in der Kasse bleiben. Die Insolvenzmasse wird nicht ausreichen, die Forderungen der Gläubiger zu bedienen“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

Die Anmeldung der Forderungen im Insolvenzverfahren kann daher auch für die Wirecard- Aktionäre und Anleger nur ein Schritt sein, um die finanziellen Verluste zu reduzieren. Darüber hinaus können auch Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden.

Die Forderungen können sich natürlich gegen ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte der Wirecard richten, die in der Haftung stehen können. „In Betracht kommen vor allem aber auch Forderungen gegen die Wirtschaftsprüfer. Sie haben die Jahresabschlüsse der Wirecard immer wieder durchgewunken, obwohl die Bilanzen offenbar schon seit 2015 frisiert wurden“, so Rechtsanwalt Seifert.

Anspruchsgegner können auch Anlageberater sein, die insbesondere Kleinanlegern Wirecard-Wertpapiere empfohlen haben. Im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten sie die Anleger über die bestehenden Risiken der Kapitalanlage, z.B. das Totalverlustrisiko, aufklären müssen.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte bietet Wirecard-Anlegern eine kostenlose Erstberatung an.

Mehr Informationen: https://www.wirecard-anwalt.de/

 

Können wir Ihnen helfen?

Hier ein Ticket eröffnen, durch die Eröffnung eines Tickets entstehen Ihnen keinerlei Kosten

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.
Sie wollen einen Backlink posten? Gerne mache ich Ihnen ein Angebot dazu (info@verbraucherschutz.tv).

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Angst? - hier klicken oder Hier 1. Hilfe anfordern.

Jetzt Beschwerdebrief aufsetzen!

Wir unterstützen sie in Ihrem Anliegen mit der Formulierung eines Beschwerdebriefes.

Hier mehr erfahren

Tickets für schnelle Hilfe

Jetzt mit unserem Ticketsystem Kontakt aufnehmen. Wir informieren Sie darüber, was in Ihrem Fall zu tun ist. Wir geben keinen Rechtsrat, sondern helfen Ihnen, die Krisensituation richtig einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten.


Für Anwälte

Interessierte Kooperationsanwälte senden ein Mail an info@verbraucherschutz.tv

Tel.: 0800 000 1961