Betrugsverdacht bei Option888, TradeInvest90, XMarkets.com, ZoomTrader, TradoVest

/ 05.07.2019 / / 497

Hinter den Namen “Option888”, “TradeInvest90”, “XMarkets.com”, “ZoomTrader” oder “TradoVest” stehen Handelsplattformen. Der Handel mit binären Optionen, CFDs oder Forex-Trading wird hier angeboten. Anleger werden mit schnellen Gewinnen und hohen Renditen geködert. Allerdings drohen ebenso schnelle und hohe Verluste. Anleger, die über die Plattformen “Option888”, “TradeInvest90”, “XMarkets.com”, “ZoomTrader” und “TradoVest” Geld investiert haben, müssen nun mit dem Verlust ihres Kapitals rechnen. Hinter den Plattformen zur Geldanlage könnte nichts anderes als Betrug stecken, wie gemeinsame Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und der Zentralen Wirtschaftsstaatsanwaltschaft aus Österreich zeigen.

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Ralf Buerger ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Arbeitsrecht

mail@ra-ralf-buerger.de ,  02331 / 961 602

Im Zentrum der Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs steht eine fünfköpfige internationale Bande, deren Kopf der deutsche L. sein soll. L. sitzt derzeit in Österreich in Untersuchungshaft, soll aber bald nach Deutschland ausgewiesen werden. Die Ermittler werfen den Beschuldigten gewerbsmäßigen Betrug vor. Mit den Handels-Plattformen sollen die Anleger um ihr Geld gebracht worden sein. Der Schaden soll mehrere Millionen Euro betragen.

Die Opfer sollen gezielt in sozialen Netzwerken angeworben sein und dann von vermeintlichen Beratern dazu gedrängt worden sein, immer wieder Geld einzuzahlen. Dazu sollen sogar eigene Callcenter eingerichtet worden sein, wie Recherchen des NDR und SR ergeben haben. Zu Auszahlungen soll es dann nicht gekommen sein. Mal soll ein Software-Fehler daran schuld gewesen sein, mal waren die Berater schlicht und einfach nicht mehr zu erreichen. Das Ergebnis bleibt das Gleiche: Das Geld der Anleger ist zu großen Teilen weg.

Die Staatsanwaltschaft geht nun dem Verdacht nach, dass mit dem Geld der Anleger nie Handel betrieben worden ist, sondern die Anleger von Anfang an nur abgezockt werden sollten. Vehikel für den vermeintlichen Betrug waren die Trading-Plattformen “Option888”, “TradeInvest90”, “XMarkets.com”, “ZoomTrader” und “TradoVest”. Der finanzielle Schaden könnte gewaltig sein und alleine über diese Plattformen hunderte Millionen Euro betragen.

Ob und wieviel die Anleger von ihrem Geld wiedersehen werden, ist völlig offen und hängt auch von den weiteren Ermittlungen ab. „Wenn es den Ermittlern gelingt, Gelder sicherzustellen, können entsprechende Forderungen geltend gemacht werden. Wichtig ist dabei zunächst, Strafanzeige zu stellen“, sagt Rechtsanwalt Ralf Buerger, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Hagen. Sollten zudem Insolvenzverfahren über die beteiligten Firmen eröffnet werden, können auch Forderungen im Insolvenzverfahren angemeldet werden.

Rechtsanwalt Buerger unterstützt die Opfer dabei, zumindest einen Teil ihres Geldes wiederzubekommen und begleitet sie von der Strafanzeige bis zur Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren.

Rechtsanwalt Buerger hat eine Interessengemeinschaft für die Opfer zum Erfahrungsaustausch und effizientem Vorgehen gegründet. Interessierte können sich kostenlos und unverbindlich eintragen.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 6 Kommentare
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6 Kommentare zu “Betrugsverdacht bei Option888, TradeInvest90, XMarkets.com, ZoomTrader, TradoVest”

  1. Franz Fischer sagt:

    Hallo, ich hatte Ende 2018 etwa 200 € auf meinem Konto bei xmarkets und einen dokumentierten Schriftverkehr mit verschiedenen Personen. Nun bekomme ich täglich Anrufe, die mir eine Summe von etwa 20.000€ garantieren. Ich gehe davon aus, dass es sich hier um Betrug handelt. Die webpage http://www.xmarkets.com scheint es nicht mehr zu geben und die Anrufer wollte per remote control auf meinen PC !!!!Also hier ist größte Vorsicht geboten. Gerne antworten – aber ich gehe davon aus, dass die Betrüger auch auf dieser Seite sind und falsche Angaben machen !

  2. Mahic sagt:

    hatte auch xmarkets 250 € investiert – konto wurde vor 2 jahren gesperrt , ich soll mehr geld einbezahlen zum entpserren , seite existiert dann nicht mehr .Heute bekam ich einen anruf und hab mitgeteilt sie sollen mir das schriftlich schildern , folgende email bekommen:

    das Unternehmen IronFX möchte Ihnen mitteilen, dass das Unternehme X-Markets mit den Tochtergesellschaften sich in einem Insolvenzverfahren befindet. Hiermit möchte wir Ihnen mitteilen, dass alle weitere Geschäftsverlauf und Geschäftsvereinbarungen der Firma X-Markets und den Tochtergesellschaften unserem Unternehmen gelten.

    Wir IronFX übernehmen allerlei Ereignisse, dass der Unternehmer hinterlassen hat. Alle offenen Beträge werden von uns übernommen und ausgeglichen.

    Hiermit bestätige ich auch, dass die Summe von Ihnen in Höhe von 21.745.13 € bei uns angekommen ist.

    Wir brauchen von Ihnen: Eine Kopie von Ihrem Personalausweis (vor – und Rückseite), Reisepass oder nationaler Personalausweis bei dem die Daten mit den von Ihnen eingegeben Daten in Ihrem Trade-Konto übereinstimmen.

    Eine aktuelle Rechnung (Betriebskostenabrechnung z.b. Strom oder Wasser) bei der die Adresse und der Name gut ersichtlich sind und mit den Angaben in Ihrem Konto übereinstimmen und die IBAN-Nr., wo wir die Auszahlung tätigen können.

    Wir müssen überprüfen, ob die Gebühren (12,9 %) eingezahlt sind, wenn die eingezahlt sind, machen wir die Überweisung, wenn nicht müssen Sie ihre Gebühren einzahlen.

    Sobald Sie von unserer Finanzabteilung verifiziert werden, erhalten Sie eine weitere E-Mail oder Anruf meinerseits.

  3. Sicherlich haben sie irgendwas falsch gemacht, denn mir ist das gleiche passiert ich hatte 2 Account’s und mir wurde alles Bezahlt

  4. Rolf Zuppinger sagt:

    Hallo ist mir auch so passiert, nur habe ich bezahlt in der Hoffnung meine Einzahlungen wieder zu erhalten! Wurde nichts daraus, im gegen teil .man fand plötzlich noch ein 2. Konto.
    Bezahlt ja nie!!!!

  5. Nathalie sagt:

    Hallo, mein Mann wurde von einem Unternehmen namens IG GmbH kontaktiert. Sie leiten angeblich das Insolvenzverfahren von Xmarket. Mein Mann wurde aufgefordert, Personalausweis vorne/hinten, IBAN und eine Stromrechnung zur Verifizierung an einen Alex Dobre, zu schicken. Es wurde damals nur ein kleiner Betrag eingezahlt Nun warten angeblich über 21.000€ auf uns. Aber erst, wenn eine Gebühr an dieses Unternehmen entrichtet wurde. Meine Recherchen ergeben nichts. Ausser das Alex Dobre ein Fussballer ist. Versuchen diese Leute nun so an weiteres Geld zu kommen? Sollte mein Mann Anzeige erstatten?

    1. Vergessen Sie das einfach! Das ist sicher ein Fake!
      LG Usch

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