Abzocker nutzen kindlichen Spieltrieb

/ 12.11.2009 / / 1.118

Perfide Abzocke von Kindern und Jugendlichen bei zahlreichen “Gratis-Online-Spielen” prangert die Verbraucherzentrale NRW an. Zuweilen sogar mit Promi-Unterstützung nutzen die Betreiber den kindlichen Spieltrieb aus. Auf oftmals heimlichen Wegen produzieren Kids so Rechnungen von bis zu 2000 Euro – per Handy oder Kreditkarte der Eltern. Da geht es z.B. auch oft um die Spieler des Online-Angebotes “Metin 2”

Im Internet wollte Kevin Klein (Name geändert) nur eines: “ein Meister der Kampfkunst werden und das Land vor dem dunklen Einfluss der Metinsteine schützen”. Dafür brauchte der 14-Jährige aus Dormagen nahe Düsseldorf wichtige Utensilien wie etwa einen “Tapferkeitsumhang” und eine “dritte Hand”, beides zu kaufen mit so genannten “Drachenmünzen”.

Die Münzen beschaffte sich der Schüler allerdings nicht im “kostenlosen” Fantasy-Spiel Metin2, sondern im wirklichen Leben: per SMS und Anruf über eine 0900-Nummer. 50 Drachenmünzen gibt‘s über diese Wege beispielsweise für 4,99 Euro. 154,75 Euro will der Betreiber von Metin2 nun von Kevin Kleins Eltern kassieren.

Viele Browsergames im Internet beginnen “vollkommen kostenlos”. Um jedoch im Spiel schneller voran zu kommen oder für den besonderen Kick, braucht es eine Sonderausstattung, eine Premiumversion – und die ist gegen reales Geld erhältlich.

Millionen Mitspieler, überwiegend Kinder und Jugendliche, werden permanent zum Erwerb von magischen Hufeisen oder von leistungsförderndem Futter für Tiere animiert. Das Bezahlen ist kinderleicht: Meist reicht ein Anruf oder eine SMS. Ganz Gewiefte missbrauchen die Kreditkarte der Eltern und zahlen per Internet.

“Dutzende gravierende Fälle” registriert Karin Thomas-Martin von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Dunkelziffer ist für die Expertin “sehr hoch”, denn “nur krasse Fälle werden bekannt”. Thomas-Martin etwa kennt einen 12-Jährigen, der die elterliche Telefonrechnung auf satte 2500 Euro katapultierte.

Das Geld landet beispielsweise bei der Firma Bigpoint, die mit diversen Browsergames auf ihre Seite lockt. Mehr als 85 Millionen Nutzer daddeln nach Firmenangabe Renner wie “Dark Orbit” (Weltraum) und “Seafight” (Piraten). Und das Geschäft mit den Ungeduldigen brummt. In diesem Jahr will Bigpoint den Umsatz im dreistelligen Millionenbereich sehen. Zynisch wirkt es da, wenn Anrufer an der 1,99-Euro/Minute-Hotline mit dem Satz empfangen werden: “Du hast den richtigen Riecher für gute Geschäfte.”

Abgesehen hat es die Branche auch auf Mädchen. Diverse Rollenspiele “mit Kuschelfaktor” locken sie an die Monitore. Da ist etwa “Wauies”, ein Spiel mit Hundewelpen, die man laut Werbung “fast wie echte Hunde großziehen und natürlich auch streicheln” kann.

Stark an den Hype mit japanischen Tamagochis erinnert die Pflege von “persönlichen Haustieren” wie Hasen und Katzen im Comiclook. Wer sich nicht ständig um seinen Schützling kümmert – und folglich im Internet präsent ist -, dem droht der süße Liebling gar zu sterben.

Bisweilen trommeln selbst Prominente für die fragwürdigen Games. Das Aushängeschild für das Gratis-Spiel “Howrse” beispielsweise gibt Ludger Beerbaum. Geradezu überschwänglich lobt der vierfache Olympiasieger und “erfolgreichste deutsche Springreiter” das “denkbar einfache” Spiel, das “problemlos auch für jüngere Spieler” zu nutzen sei. “Hervorzuheben” sei obendrein, “dass die Registrierung und viele Feature kostenlos” seien.

Auch dank Beerbaums Werbe-Parforceritt versucht sich mittlerweile eine “Community von 1.110.000 Spielern” hierzulande als virtuelle Pferdezüchter. Wenn das Pixel-Pony in Gefahr gerät, spielen sich wahre Dramen ab. Sie habe kein Spielgeld mehr, sie habe bereits ihren gesamten Besitz verkauft, dennoch könne ihre Stute nicht abfohlen, beklagt Mitspielerin “Mandy” in einem Internetforum ihre Not. Andere bejammern dort den Tod ihres Lieblings.

Wer sein Pferd wiederbeleben will oder wen ein prächtiger Sattel lockt, der braucht dafür so genannte Pferdepässe. Einzelne Pässe kosten zwischen 1,20 und zwei Euro. Dabei übersehen viele gern den kleinen Hinweis: “Kaufe keine Pässe ohne Erlaubnis Deiner Eltern”. Schon drei braucht es, um die Trächtigkeit einer Stute zu beschleunigen. Posten, die später auf diversen Rechnungen auftauchen.

Damit nicht genug. Einmal im Rausch werden die Spieler vom Veranstalter auch zum Rekrutieren neuer Spieler ausgeschickt. “Ich brauche jetzt um weiter zu kommen einen Paten, sprich ich muss jemanden werben”, flehen “Wörni” und andere “Howrse”-Leidensgenossen in einschlägigen Internetforen.

Der Druck der Gratis-Spiele treibt so manche Player zu unredlichem Tun. Da wird etwa kurz Opas Handy ausgeliehen, fix eine Spielhilfe bestellt und anschließend die SMS wieder gelöscht. Tausende Eltern und Großeltern hätten bereits kleinere Beträge auf der Telefonrechnung beglichen, “ohne die Spielzüge der Kids zu durchschauen”, vermutet Iwona Gromek von der Verbraucherzentrale NRW.

Solche Machenschaften im Verborgenen passen zu den Web-Spielen. Der jungen Spielschar mag es gefallen, dass das bei der Registrierung eingetragene Alter meist mit wenigen Klicks zu ändern ist. So können sich selbst Grundschüler bequem Zugang zum dunklen Treiben in den Internet-Dungeons der Älteren verschaffen.

Kinder, die sich vor Spielbeginn registrieren, müssen lediglich per Häkchen bestätigen, dass sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen “zur Kenntnis genommen” haben. In dem bis zu 17 DIN-4-Seiten langen Kleingedruckten stecken – tief verborgen – zumeist wenig aussagekräftige Hinweise über mögliche Kosten. Wer´s liest, erfährt, dass Eltern in die finanzielle Verantwortung für die Bestellungen ihrer Kinder genommen werden.

Kein Wunder daher, dass so mancher Online-Kampf der Sprösslinge derzeit seine Fortsetzung in der realen Welt findet: wenn Erziehungsberechtigte sich gegen die deftigen Euro-Forderungen der Spielbetreiber gerichtlich zur Wehr setzen. Ein Kampf mit ungewissem Ausgang. Denn Amtsgerichte, so Iwona Gromek, “urteilen bislang uneinheitlich”.

Dennoch empfiehlt die Juristin der Verbraucherzentrale NRW “nicht klein bei zu geben”. Weder Eltern noch Kinder hätten schließlich einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen. Weiterhin gelte: Der Inhaber eines Telefons könne nicht für sämtliche über seinen Anschluss getätigten Transaktionen verantwortlich gemacht werden. Wenn Content-Anbieter bewusst drauf verzichteten, ihre Vertragspartner und deren Bevollmächtigung zu prüfen, “haben sie auch das Risiko zu tragen”, sagt Iwona Gromek.

Eltern, die die Auseinandersetzung vor dem weltlichen Kadi nicht scheuen, empfiehlt die Verbraucherjuristin allerdings, im Besitz einer kostenpflichtigen Sonderausstattung zu sein: einer Rechtsschutzversicherung.

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8 Kommentare zu “Abzocker nutzen kindlichen Spieltrieb”

  1. Martin sagt:

    Hi @ All

    ich habe mir ma so einiges durchgelesen was ihr geschrieben habt, natürlich auch den bericht aber ich kann sagen wenn man genug selbstbeherrschung besitzt denn kann man auch beruight spielen da sind nicht die firmen schuld, das ist komplett die schuld der person selber, na klar ich kauf mir bei metin auch 1 2 mal was im itemshop das macht mich aber nich gleich süchtig. Dieses Spiel ist ein netter zeitvertreib aber weiter auch nichts, andere basteln tage an ihren autos rum und geben monatlich tausende von euros dafür aus ich kann locker wochen ohne das spiel und den shop betrete ich auch nur denn wenn ich mal nen kleines extragehalt bekomme für meine überstunden etc. und das ist nichtmal viel ich spiele jetzt 1 jahr metin und habe im ganzen game 25 euro gelassen und das war es auch wieder man muss nur in der realität bleiben und versuchen zu unterscheiden was wichtig ist und was nicht
    wenn man z.b. eine famielie zu ernähren hat denn haushaltet man auch ein bisschen. Aber wenn frau und kind schon was bekommen haben man genug geld angespart hat für schlechte zeiten wieso sollte man denn nicht auch mal ein bisschen sein hobby ausleben mit 14 war es diabloII LOD auch ein internetspiel wo es hieß stark suchtgefärdent auch EVE-online habe ich gespielt und ich konnte ohne probleme aufhören oder pausen machen wenn ich z.b. kein geld hatte (EVE-online)
    also meine zusammenfassung:
    es liegt an jedem selber ob er nun tausende von euro in das spiel stecken “muss” weil er sich süchtig fühlt oder der gleichen
    jeder kann anders er muss es nur wollen und wie gesagt in der realität leben bleiben denn klappt das auch wieder mit dem Taschengeld und den klamotten oder süsigkeiten 😉

    Danke fürs lesen

    MfG Martin

  2. Armin sagt:

    Wenn es um Geld geht scheint den hohen Herrschaften alles Recht zu sein. Hauptsache die Steuern werden zur Rechten Zeit bezahlt.

    Wer dabei auf der Strecke bleibt ist ihnen Egal.

    Wir erziehen uns jetzt die Menschen die in der Zukunft für uns Verantwortlich sind, da kann man nur sagen. ARME WELT

    Denn den den wir jetzt alleine lassen. Was soll er denn dann mit uns machen. Da hilft auch kein dickes Bankkonto.

    Schluss mit den Abzockerspielen und 0900 Nummern.

  3. Danke für’s Kompliment (:
    Achte gerade aber um ehrlich zu sein kein bisschen auf Komma’s oder so. auch die groß&kleinschreibung ist mir im internet meist egal, ebenso bei sms – die lehrer meinen das ist der grund, warum die kinder/jugendlichen oft nicht mal wissen, dass das wort “Wolke” oder so groß geschrieben ist.
    aber anderes thema..

    nen eigenen blog? hier? ja öh.. gern. aber eigentlich ist hier eh schon alles recht gut geschrieben. überhaupt das thema & dann erfahrungen bzw kritik (:

    lg (:

  4. *edit*
    zu den zeiten, das natürlich auch, aber vl auch die seiten, auf denen Ihr kind war.. geht ganz leicht. oder einen kinderschutz raufgeben, auch kein problem. systemeinstelungen.

    wiegesagt, mit 11 auf youporn.com gehen oder so .. dumm.

    Admin:

    Du kannst übrigens gut schreiben, ich kann das wirklich beurteilen. warum steckst du deine Zeit nicht mal in einen eigenen Blog zu dem Thema?

    p.s. Mit meinem Sohn ist noch nicht so lang her, war die hohe Zeit der PS2 – ist jetzt 21 und hat sein Kunststudium abgeschlossen…./strong>

  5. uh edit vom admin (:
    natürlich ist es so. haben Sie absolut recht. metin2 ist sogar so weit, dass es in so gut wie jedem land verfügbar ist. und 8 euro pro anruf führen auch dazu, dass handys gestohlen werden und von denen da angerufen… woher ich das weiß? nein, ich habe es nicht getan. daran gedacht, aber es nicht getan. aber genug andere die ich kenne. -> idioten

    beste zeit meines lebens.. klug wird man mit dem alter.. wenn ich logisch denke: absolut richtig, was mach ich hier vorm bildschirm.. könnte auch mit freunden um die häuser ziehn.. ins kino usw… >.<* ich tu mir grad selber leid.
    vorallem, weil ich es einsehe, aber nicht umsetze.
    verbraucherschutz macht endlich was 😀 ich steck n paar hundert euro in nen spiel, bin abhängig & werd nur ausgenutzt 😀
    muha… wer’s glaubt..

    kontrolliert die kinder. nicht was sie schreiben. sondern die zeiten..

    der eine spot im fernsehen… der mit dem kaninchen, dem roboter der rumschießt und den prosituierten bzw pornodarstellern.. der kommt verdammt nah’ an die wirklichkeit heran. mit 12 im chat schreiben: wer hat lust auf (cs) cybersex? // oder: suche hübsche, nette freundin.. flüster mich an.. // das kanns doch nicht sein // weiter: ich kann mir spiele ab 18 downloaden, auch wenn ich 11 bin, kein problem // weiter: kiddies werden mit 11 auf youporn.com aufgeklärt! bist du 18 [ja] [nein].. die sollten zettelchen schreiben an die sitznachbarin mit: willst du mit mir gehn [ja] [nein] [vielleicht] aber nicht so aufgeklärt werden… oder von der bravo 😀

    naja.. ich glaub ich schweife grad vom thema ab. egal. hab grad nichts besseres zu tun. der post hier muss nicht reingestellt werden ^^ will nur auf die nette antwort zurückschreiben (:

  6. Guten Abend..
    Wissen Sie, was das witzige ist, wie ich gerade auf diese Webseite gekommen bin?… Ich habe bei Google eingegeben: Yang+per Anruf kaufen+Metin2… Denn immer eine Paysafe-Card kaufen wird auch mir zu teuer, da sollen doch lieber die Eltern über das Festnetz zahlen, so mag ein mancher denken… Letztens erst in unserem Metin2-Forum haben wir auch diskutiert, ob der Verbraucherschutz nicht mal was machen sollte.. Denn wissen, dass wir abhängig sind und wissen, dass das nicht richtig ist, das tun wir. Ebenso, dass wir ausgenutzt werden. Aber das Spiel macht Spaß. Zu viel Spaß. Nein, sogar so viel Spaß, dass man besser ist als andere, immer weiter kommt, dass es einem egal ist, was mit dem realen Leben passiert. Nicht egal in dem Sinne, wie Sie jetzt vielleicht denken. Ich gehe zur Schule und habe sehr gute Noten in den Fächern, die mich interessieren. Doch lernen, einfach mal so, das würde ich nie. Da doch lieber im Spiel weiterkommen, davon hat man schließlich was… höchstens mal für eine Schularbeit lernen. Das ganze geht so weit, dass man sogar vor dem einschlafen denkt… ja, es wäre so toll die Waffe jetzt besser zu haben… oder was man als nächstes tun will.. sogar Träume vom Spiel sind nicht die seltenheit… und mein Gedanke gerade war, bitte unternehmt doch nichts, sonst ist mir doch nur langweilig – also bitte tut doch etwas!
    Ja, ich habe ein intaktes Umfeld, weiß mich zu artikulieren, habe Freunde & eine Freundin, aber jede Sekunde die ich nicht mit denen verbringe, hocke ich am Computer, derzeit seit.. 9 Stunden. fast durchgehend. Und nein, ich bin kein schlimmer Fall. Nein, denn ich habe noch Freunde…
    und diese sind nicht animiert, sondern echt…

    Doch was soll der Verbraucherschutz tun? Ihr könnt NICHTS machen. Rein gar nichts.
    Kommt, verschärft die Regelungen. Es ist total egal. Die Kinder können immer Spielen, solange die Eltern nichts sagen. Und genau an diesen liegt es. Die Eltern müssen die Sucht mitkriegen. Lasst es mich so sagen: Scheiss auf die Noten in der Schule (in vielen Fällen macht es sich so natürlich auch Bemerkbar). und scheisst auf die Freunde und wie oft der mit denen Spielen geht. Über 2Stunden in einem Spiel am Tag führt 100% zu einer Sucht. Ich bin kein Experte. Ich bin ein “Opfer”, und weiß es deshalb noch besser.

    So.. und jetzt mache ich erstmal einen Shop auf, damit ich morgen auch genug Yang (Geld) habe… und wache in der Nacht auf um zu schauen, ob ich schon etwas verkauft habe.

    Dieser Text ist auf das Spiel Metin2 bezogen.

    Ach eins noch… Wenn wir in unserem Forum etwas über Verbraucherschutz, Kinder ausnützen usw. schreiben werden diese User natürlich meist gesperrt (; So viel zu Kritik…

    mfG
    R. (15, bald 16)

    Admin: Hey, um dich mach ich mir keine Sorgen – mein Sohn hat in deinem Alter alles hoch und runter gedaddelt was auf Knopfdruck auf die Bäume ging – heute hat er nicht mal einen Fernseher…

    Ihr user seid nicht das Problem, probolem ist, dass Anbieter dieses typische Verhalten einkalkulieren und damit Riesenkasse machen. Ihr kauft diese Sachen nicht beim freundlichen Magier nebenan in seinem Zaubershop sondern von einem Typen, der gerade nur auf euch wartet weil die letzte Rate vom Ferrari nich nicht bezahlt ist. Und ob die freunde hast – geschenkt, kann ich nicht kontrollieren. Ich weiß nur, dass diese Spiele dir Zeit stehlen und das ist das eigentlich Brutale. Du bist in der schönsten Zeit deines Lebens und daddelst mit Trickfilmfiguren rum statt das Leben zu spielen….

  7. Michael sagt:

    Hallo liebes Verbraucherzentralenteam…
    Ich habe euren Bericht gelesen und mich selbst sehr stark darin wiedergefunden…
    Ich bin 16 Jahre alt und spiele auch metin2, das Online-Game
    von dem ihr berichtet: Ja es macht süchtig und man gibt irgendwann Geld dafür aus…
    Ich sah die Sache anfangs(was heißt anfangs, ich spiele seit 2 Jahren) recht entpannt, vom Handyguthaben mal 5 € für ne schicke, schnittige Frisur…
    Weiter ging es dann als man 10€ vom Handy abbuchen lassen konnte, da waren noch Tränke die einen schneller laufen lassen dabei…
    Als es dann aber mehr Taschengeld gab (war es ein Fehler meiner Eltern?! Nein) griff ich schon zu 25 € teuren Paysafecard…
    Da ich bereits ein höheres Level erreicht hatte,
    fiel es mir schwerer schnell zu leveln, das heißt Erfahrung zu sammeln, was dann den gewünschten LvlUp bringt…..
    In diesen 25 € waren nun schon mehr drin: 30 Tage Doppelte erfahrung,
    30 Tage Yang(Währung des Spiels) automatisch aufheben
    und 30 Tage mehr Lagerplatz zur Verfügung….

    Mittlerweile bin ich bei den monatlichen 50€ für Metin 2,
    da es viele Seiten gibt, die Yang(Währung des Spiels) verkaufen, das heißt ich wechsle mein echtes Geld gegen unechtes Geld aus..Ist im Spiel verboten, läuft aber über anderen Acc…
    Mit dem restlichen habe ich mir itemshoprollen geholt…Diese ermöglichen einem mehrere fertigkeitsbücher an einem tag, anstatt “nur 1 am Tag zu lesen”…Dieso Bücher können fehlschlagen

    Jaaa, und wie das der Gute “Drachengott” so wollte haben so ziemlich alle fehlgeschlagen, ich bin mein Geld los,
    da ich noch mehrere Splitter aus meiner Waffe per Itemshop musste* , gingen die anderen Drachenmünzen auch noch den Bach herrunter(* Man kann steine in seine waffe einfügen, dieser kann auch fehlschlagen….tut er dies, bleibt ein Splitter zurück…Diesen kann man nur durch Verbesserung der Waffe [welche dabei kaputt gehen kann] herraus bekommen oder durch das 3 € teure Stein-Handbuch….Dies war bei mir 3 mal der Fall)

    Als Fazit, warum ich immer noch spiele habe ich nur zu sagen:
    Wenn man derart PERVERS süchtig machende Spiele schon mit einem “Itemshop” versieht, sehe ich es sogar selbst als glückspiel, und das ist unter 18 Jahren verboten…

    Viele liebe grüße,
    Michael.

    P.S. Super zusammengefasster, übersichtlicher Bericht 🙂

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