Pfusch am Bau

/ 07.04.2009 / / 1.056

Aufgrund der zahlreichen eMails zu Themen rund um „Pfusch am Bau“ haben wir uns entschlossen, dem Thema eine eigene Kategorie zu geben. Wer über seine Erfahrungen über Pfusch am Bau mitteilen will, der kann das mit der Kommentarfunktion tun. Die Redaktion entscheidet dann, ob aus dem Thema eventuell sogar ein eigener Artikelbaum wird, der dann spezieller kommentiert werden kann.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 3 Kommentare
Kategorien: Pfusch am Bau
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3 Kommentare zu “Pfusch am Bau”

  1. Masterklein sagt:

    Das Mittel Deepdry ist klasse, leider etwas teuer, aber funktioniert dort wo andere Mittel nicht mehr helfen. Jedoch sollte das Mittel von einer Fachfirma aufgetragen werden. Oder man sollte sich die Anleitung GENAU durchlesen. Bei hohem Feuchtigkeitsgehalt müssen Löcher gebohrt werden und das Mittel eingefüllt werden. Auch eine Horizontalsperre kann helfen.

    Viel Erfolg damit

  2. Hallo,
    ich habe ein ähnliches Problem mit einem Altbau, die Kellerwände sind feucht.
    Ich bin im Baumarkt jetzt auf das Produkt deepdry (link siehe oben) gestoßen, kann mir jemand sagen ob sowas wirklich eine preiswerte Kellersanierung ermöglicht oder wäre es eher ratsam ein Fachunternehmen zu beauftragen?

    Vielen Dank
    Michael

  3. Lenhardt Anette sagt:

    Hallo Zusammen,

    2005 entschlossen wir uns zum Bau eines Einfamilienhauses.

    Da es meinem Mann aus beruflichen Gründen nicht möglich war, die Arbeiten selbst zu überwachen haben wir alles sorgfältig planen lassen und mit größter Mühe und unter Berücksichtigung aller Aspekte zusammen mit der Architektin und Bauleiterin die ausführenden Firmen ausgewählt.

    Schon ganz früh in der Bauphase zeigte sich, dass die Bauleitung mit diesem Projekt gänzlich überfordert war.

    Probleme konnten nicht oder nur unzufriedenstellend gelöst werden.

    Nach dem Stand der Technik erforderliche Arbeiten wurden nicht oder nur mangelhaft ausgeführt. So haben wir heute außer den im Sanierungsgutachten festgestellten Mängel wie z. B.
    – nasser Keller
    – Garangeneinfahrt in der jeder normale PKW aufsetzt, da sie ein Gefälle von 18 % hat !!!!!!!
    – Kamintüren die in der Geschossdecke sitzen und somit nicht zu öffnen sind,
    – Außenkellertreppe deren Gully in die Drainage entwässert wurde
    – Innenwände im OG mit unzähligen Rissen, von denen schon ettliche auf unsere Kosten von einer Fachfirma verpresst wurden
    – u v m

    noch folgende Mängel die nach dem Gutachten auftraten:

    – Zisterne mit 10.000 Liter Inhalt, in die immer wieder Schmutzwasser eindringt
    – Kelleraußenwände im Erdreich die seit Wochen immer mehr senkrechte durchgehende Risse aufweisen
    (wie mir heute ein unabhängiger Sachvertändiger vorort mitteilte war der Baugrund nicht den Erfordernissen entsprechend(obwohl Gutachten gemacht wurde) und jetzt besteht ein Statikproblem, welches nur mit enormen Aufwand und Kosten zu sanieren ist; Ansonsten droht die Unbewohnbarkeit des Hauses.)
    – Steckdosen aus denen es so zieht, dass sogar Kerzen gelöscht werden können davor.
    – Treppenstufen im Haus von fast 20 cm Höhe, wo sich jedes Kind täglich fast zu tote stürzt

    Bereits durch ein außergerichtliches Gutachten festgestellt: (Dach; Jedoch noch immer treten viele Mängel auf)

    Beim Dach wurde die Lattung nicht entsprechend den Vorgaben des Ziegelherstellers ausgeführt. Sodaß durch mangelnde Überdeckung und unsachgerechte Ausführung immer wieder Wassereintritte festzustellen sind. Heute, nach unzähligen Instandsetzungsversuchen des Dachdeckers mit Bauschaum, Kleber und Silikon ist das Dach undichter den je. Bei Tauwetter läuft das Wasser an mehrer Stellen aus dem Simskasten. Dort kann es sich in die Hauswand arbeiten und nässt das ganze Mauerwerk durch, was wohl über kurz oder lang zu Schimmel in den Räumen führen wird.
    Im Dachboden tropft das Wasser vom Gebälk in die Wärmedämmung. Es ist abzusehen dass bei anhaltendem Tauwetter die Isolierung irgendwann so vollgesaugt ist, dass die ganze Trockenbaudeckt sich löst und
    somit das OG ungewohnbar wird.

    Per Dato haben wir seit 2007 fast 20.000€ nur für Gutachter und Gerichtskosten verauslagt;
    Von den Nerven, der Zeit und den Kosten wie unser Rechtsanwalt und dergleichen ganz zu schweigen.
    Irgendwann werden wir wohl vor der Scheidung stehen, wenn uns niemand in dieser Angelegenheit weiterhelfen kann.

    – Gericht hat alle Zeit der Welt, und kann von uns aus Kostengründen für die nach dem Gutachten aufgetretenen Mängel nicht mehr in Angspruch genommen werden.
    – Architetin/Bauleiterin ist gem. Ansicht Ihrer Versicherung nicht haftbar zu machen
    – Rohbauer hat alles nur gem. Plan ausgeführt; Ist Quasi an dem ganzen Dilema gänzlich unbeteiligt, seiner Meinung nach.
    – Statiker hat alles so berechnet wie auf dem Plan.
    – Bodengutachter schiebt Schuld auf Rohbauer (Dieser hätte bei Erdaustausch nicht ordnungsgemäß verdichtet)
    – Gutachter vom Gericht bestellt, erkennt viele Mängel nicht oder kann (will) keine Aussage dazu treffen, die den Rohbauer belasten (Der hat ja schon genug Unkosten gehabt, gab man uns zu verstehen)

    Über kurz oder lang müssen wir aus dem Haus ausziehen, weil wir die Sanierungskosten nicht aufbringen können und unserer Lebenswerk wird zur Bauruine und das nennt man dann Rechtsstaat;
    Wo bleibt da nur die Gerechtigkeit.

    Es ist uns ein Anliegen Bauinteressenten zu warnen, damit nicht auch Sie am Schluss vor den Scherben Ihres Lebenstraumes stehen.

    Es ist auch unsere letzt Hoffnung, auf diesem Weg die Beteiligten dazu zu bewegen, für Ihre Fehler und mangelhafte Bauausführung einzustehen und eine Sanierung auszuführen.

    Wenn wir hier ausziehen müssen, wissen wir nicht wohin und die Schulden werden uns erdrücken.

    Wir hoffen auf ihre Hilfe und verbleiben

    Familie Lenhardt
    Hellen, Madeleine, Anette und Gunther

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