Smallfunds und das iPad-Phantom

/ 24.05.2017 / / 719

Die Berliner Smallfunds GmbH steht im Verdacht, im großen Stil Handel mit nicht existierenden Apple-Geräten betrieben und Investoren von größeren Kapitalanlagen überzeugt zu haben. (Quelle Handelsblatt). Schon im Sommer hatte ein erstes Durcheinander zu Vereinbarungsangeboten mit den Investoren geführt. Durch verschiedene Verträge sollen hier Kauf- und Mietverträge rückabgewickelt werden und Zahlungen an die Investoren in Höhe von 9 % geleistet werden. Diese Zahlungen jedoch sollen lediglich quartalsweise und für die Dauer von 18 Monaten und erst ab Oktober 2013 geleistet werden. Erst im Jahre 2015 sollen sodann die restlichen Zahlungen fließen. Bereits erhaltene Mietzahlungen müssen die Anleger sich dabei jedoch anrechnen lassen. Im Zuge dessen sollen zudem die iPad´s an einen bisher nicht benannten „Treuhänder“ übereignet werden. Bei diesen Vorschlägen hält sich die Smallfunds GmbH gleich noch einen Fluchtweg offen: treten dem Vorschlag nicht mindestens 67% der Investoren bei, soll der gesamte Plan nicht umgesetzt werden. Wer das Zustandekommen der 67% überprüft, bleibt dabei vollständig offen. weiterlesen

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