Staatsanwaltschaft ermittelt im Porsche-Benzinerskandal wegen “Spritlüge”

/ 05.10.2020 / / 40

Stufenweise schreitet der Benziner-Skandal bei Porsche voran: Nach einer Selbstanzeige beim KBA, die erste Untersuchungen schon im Herbst 2018 auslösten, folgten erste öffentliche Informationen über Getriebemanipulationen im Herbst 2020, die offensichtlich notwendig waren, um 911-er und Panameras zu einer Zulassungsgenehmigung zu verhelfen. Die zur Zulassung vorgeführten Autos waren mit anderen Getriebe-Konfigurationen unterwegs als später die Autos der Serienproduktion. Rechtsanwalt Schwering: „Nur so war es möglich, für die PS-starken Sportwagen eine Zulassungsgenehmigung zu erhalten, die sich innerhalb der EU-Emissionsgrenzwerte bewegt und den angegebenen Verbrauchswerten entspricht.“ Die verwöhnten Sportwagenkunden hätten offensichtlich die gezähmte Version nicht akzeptiert, also wurde geschummelt um auf der einen Seite die Zulassungsgenehmigungen zu erhalten, auf der anderen Seite aber dem Markt ein aber ein supersportliches Auto präsentieren zu können.

weiterlesen