Archiv für die Kategorie ‘Internet’



Bot-Netz verseucht Privat-PC mit Kinderpornografie

Eingestellt am Mittwoch, 30. Januar 2013

Die Masche ist alt und lang war es ruhig um Erpressungsversuche zum Thema Kinderpornografie im Internet gewesen, doch jetzt warnt das BKA wieder vor Schadsoftware, die private Rechner befällt und deren Bildschirmoberfläche übernimmt. Hier erscheint dann ein deutlicher Warnhinweis unter dem Logo des Bundesamtes für Informationstechnik. Es wird dem PC-Benutzer unterstellt, mit seinem Rechner kinderpornografische Werke zu verteilen. Die vermeintliche Sperre des Computers könne erst gegen ein Strafentgelt von 100 Euro wieder aufgehoben werden. Problematisch dabei: Es werden auch Beispielbilder auf dem Bildschirm angezeigt, die automatisch im Speicher des PC landen. Schon allein dadurch macht sich ein Nutzer strafbar. Daher empfiehlt das BKA, keinesfalls “Beweissicherung” zu betreiben, sondern sofort die Polizei zu informieren und Anzeige zu erstattet.

Der infizierte PC bedarf einer umständlichen Wartung – mehr Infos dazu auf www.botfrei.de

Vertragschluss bei gehackten Zugangsdaten zu einem Internetshop?

Eingestellt am Montag, 27. August 2012

Bei Vertragsschlüssen im Internet weiß der Verkäufer grundsätzlich nicht, mit wem er genau kontrahiert. Ein persönlicher Kontakt zwischen den Kaufvertragsparteien ist im Internet – anders als im Supermarkt an der Ecke – nämlich regelmäßig nicht gegeben. Der Verkäufer erhält vielmehr nur die Adresse seines vermeintlichen Kunden in Textform und gegebenenfalls dessen Bankdaten zur Einziehung des Kaufpreises. Diese Art von Vertragschlüssen ist natürlich prädestiniert für eine Manipulation. Mit einem solchen Fall hat sich kürzlich das OLG Bremen in seinem Beschluss vom 21.06.2012 (Az.: 3 U 1 /12) befasst. [mehr lesen →]

Weitere Abmahnwelle gegen Musiktauschbörsennutzer im Internet?

Eingestellt am Dienstag, 14. August 2012

Der Bundesgerichtshof für Zivilsachen hat mit seinem Beschluss vom 19.04.2012 (Az.: I ZB 80/11) ein weiteres Mal zum Ausdruck gebracht, dass das illegale Anbieten von fremden Musiktitel anderer Urheber zu unterbleiben hat. In dem betreffenden Beschluss hat sich das Gericht dafür ausgesprochen, dass den verletzten Urhebern ein Informationsanspruch gegen die Internetprovider der Tauschbörsennutzer zusteht. Der Internetprovider muss demnach auf Verlangen der Urheber Name und Anschrift der illegalen Tauschbörsenhändler gegen Vorlage der IP-Adresse herausgeben. [mehr lesen →]

Button-Lösung: Neue Regeln beim Onlinekauf

Eingestellt am Donnerstag, 2. August 2012

Seit dem 1. August gelten neue Regeln beim Internetkauf.. Kaufverträge im Internet kommen ab sofort nur noch dann wirksam zustande, wenn der Bestellbutton einen eindeutigen Hinweis enthält, dass ein entgeltpflichtiger Vertrag zustande kommt. [mehr lesen →]

Suchmaschinenoptimierung: Eine Sache für ausgebildete Journalisten

Eingestellt am Mittwoch, 11. Juli 2012

Jahrelang hat die Berufsgruppe Trübsal geblasen, angeblich arbeiten rund 70 % aller ausgebildeten Journalisten Deutschlands nicht in Ihrem angestammten Beruf und werden sich immer mehr schmerzlich bewusst, dass “Schreiben Können” nur dann gut bezahlt wird, wenn man unendlich Glück gehabt hat. Seit Juni 2012 mischt allerdings ein frischer Wind die Branche auf und macht vielen – ebenso schmerzlich – bewusst, dass man lange Jahre geschlafen und eine vorhersehbare Entwicklung schlichtweg vertrauert hat. [mehr lesen →]

Strafanzeige gegen Antispam e.V.

Eingestellt am Freitag, 6. Juli 2012

Die Betreiber der Plattform diebewertung.de behaupten auf ihrer Homepage, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen die Verantwortlichen des Vereins Antispam e.V. Strafanzeige erstattet zu haben. Weiter kündigt diebewertung.de auf der eigenen Homepage an, dass ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung geprüft und dann gestellt werden soll.. [mehr lesen →]

Acta Abkommen gescheitert

Eingestellt am Mittwoch, 4. Juli 2012

Das umstrittene Acta-Abkommen ist gescheitert. Mit großer Mehrheit lehnte heute das Europa-Parlament in Straßburg den internationalen Vertrag zum Schutz des Urheberrechts und gegen Markenpiraterie im Internet ab. [mehr lesen →]

Acta-Abkommen so gut wie gescheitert

Eingestellt am Freitag, 22. Juni 2012

Das Acta-Abkommen ist so gut wie gescheitert. Der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments hat das Abkommen für mehr Urheberschutz im Internet abgelehnt. Das letzte Wort zu Acta spricht allerdings das Europäische Parlament, das am 4. Juli darüber entscheidet. [mehr lesen →]

Kino.to Gründer vor Gericht

Eingestellt am Montag, 7. Mai 2012

Jetzt muss sich auch der Chef des illegalen Filmportals Kino.to vor Gericht verantworten. Ab Dienstag steht der 39-jährige Firmengründer vor dem Landgericht Leipzig. Ihm wird die massenhafte Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen. Über Werbeanzeigen soll er Millionen verdient haben. [mehr lesen →]

Deutsche Telekom warnt vor Hackerangriffen bei WLAN-Routern

Eingestellt am Donnerstag, 26. April 2012

Die Deutsche Telekom weist auf ihrer Homepage am 25. April 2012 auf eine Sicherheitslücke bei drei Modellen ihrer WLAN-Router hin und warnt vor Hackerangriffen. Betroffen sind nach Angaben des Konzerns die Modelle Speedport W 504V, W 723V Typ B und Speedport W 921V. Ein Hacker, der sich innerhalb der Reichweite des Funknetzwerks aufhält, könne sich unbefugt Zugriff zum WLAN verschaffen, warnt die Deutsche Telekom. [mehr lesen →]

Acta ein Fall für den Europäischen Gerichtshof

Eingestellt am Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Europäische Gerichtshof soll jetzt überprüfen, ob das umstrittene Abkommen Acta die Grundrechte in einzelnen Mitgliedsstaaten der EU verletzt. Dafür setzt sich die EU-Kommission ein. [mehr lesen →]

Vorsicht Internet-Falle im Hotel

Eingestellt am Mittwoch, 15. Februar 2012

Ob auf Geschäftsreise oder im Urlaub – im Hotel wird gerne auch im Internet gesurft. Die meisten Hotels bieten ihren Gästen inzwischen einen WLAN-Zugang an, der auch gerne genutzt wird. Die DeHoGa weist dabei auf ein Problem hin: Diese Internetzugänge sind praktisch anonym, was ja auch schön ist, wenn über den Gast keine Daten hinsichtlich seiner Gewohnheiten im Internet gesammelt werden. [mehr lesen →]

Blogger.com plant Sperren

Eingestellt am Freitag, 3. Februar 2012

User der Google-Plattform Blogger.com müssen sich auf länderspezifische Sperren einstellen. Inhalte, die in einzelnen Staaten juristisch beanstandet werden könnten, sollen so blockiert werden. Google will dazu die Nutzer von Blogger.com auf länderspezifische Top Level Domains umleiten. [mehr lesen →]

Facebook geht an die Börse

Eingestellt am Donnerstag, 2. Februar 2012

Facebook geht an die Börse. Man muss kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass dies einer der spektakulärsten Börsengänge der vergangenen Jahre wird. Wann das soziale Netzwerk genau aufs Parkett geht, steht allerdings noch nicht fest. [mehr lesen →]

Wikipedia bleibt schwarz aus Protest gegen Netzwerksperren

Eingestellt am Donnerstag, 19. Januar 2012



Wer etwas nicht weiß, schlägt mal schnell bei Wikipedia nach. Daran haben wir uns längst gewöhnt. Für alle Nutzer der englischsprachigen Version von Wikipedia war das am Mittwoch anders. [mehr lesen →]

chapso.de

Eingestellt am Montag, 26. September 2011

Aktuell: Offensichtlich verzichtet chapso.de auf die Durchsetzung der umstrittenen Forderung. Entsprechende Info am Ende des Beitrags.

Wir bekommen gerade im fast im Minutentakt Anfragen bezüglich des Homepage- und Bloganbieters chapso.de hinein. In allen Fällen hatten User das Angebot “Gratis-Homepage” angenommen und dazu auch die e-Mail-Adresse bestätigt. An diese bestätigten Adresse wurden dann später Newsletter gesendet mit dem Hinweis, dass sich das Gratis-Paket in einen Bezahldienst (5 Euro pro Monat) wandelt, wenn man nicht innerhalb einer 14-Tage-Frist schriftlich kündigt. [mehr lesen →]

Waveboard im Internet bestellt, bezahlt aber nie erhalten!

Eingestellt am Sonntag, 12. Juni 2011

Sabine L. schreibt uns: “Ich habe Ende April auf der Internetseite “Waveboardwelt.de” ein Waveboard und einen Wavescooter für meine Kinder bestellt, am 05.05.2011 habe ich 107 Euro auf die angegebene Bankverbindung ins Ausland überwiesen, und bis heute keine Ware erhalten! Ich habe auch schon versucht Kontakt mit denen aufzunehmen, hab nie eine Antwort erhalten. Eine Telefonnummer oder eine vollständige Adresse ist nicht vorhanden. [mehr lesen →]

Purzel, Porno und die überraschende Abmahnung

Eingestellt am Donnerstag, 28. Oktober 2010

Beim Landgericht Köln beschafft sich die Purzel GmbH eine Auskunftsgenehmigung um die IP-Nummern die Besitzer von Computern zu erfahren. Daraufhin versendete der Pornoverlag Purzel Video GmbH tausendfache Abmahnungen – Rechtsanwalt Lachmair aus München meint: “Das Zahlungsverlangen auf tönernen Füßen”. [mehr lesen →]

outlets.de

Eingestellt am Freitag, 23. Oktober 2009

Aktuell:
Hl. Abend 2011: Die Deutsche Zentral Inkasso überzieht dass Land wieder mit Mahnung für outlets.de

Kurz vor Ostern 2011: Wieder werden kurz vor Feiertagen Mahnungen versendet. Die Reaktion der Opfergemeinde ist aber verhalten. Die Falle scheint auszulaufen. Wäre ja auch albern noch mehr Mahnungen zu versenden.

Anfang Februar 2011: Es werden offensichtlich wieder Mahnungen verschickt.

Am 3. Advent 2010 hat die Icontent GmbH eine neue Mahnungswelle per Brief gestartet und dieser “letzten vorgerichtlichen Mahnung” mit der Kopie des Wittener Urteils Nachdruck verliehen. Es scheint wieder zu funktionieren, denn Tausende von verzweifelten Opfern belagern die einschlägigen Verbraucherschutz-Foren mit der “Was soll ich bloß tun-Frage”.

Verbraucherschutz.tv rät:

Sie sind im Mahnprozess schon so weit vorangeschritten, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der Icontent GmbH auch nicht viel teurer würde. Da nachwievor NICHT davon ausgegangen wird, dass die Icontent GmbH Opfer nach widersprochenem Mahnbescheid verklagt ist es aktuell der beste Tipp, eben diesen Mahnbescheid in aller Ruhe abzuwarten, ihm zu widersprechen und dann azu schauen, ob die Icontent GmbH sich so sicher ist mit ihrer Forderung, dass sie Klage erheben. Wichtig: Keine Brieffreundschaften – einmal der Grundforderung an die Icont GmbH widersprechen reicht völlig aus. Jeder weitere Kontakt spült denen nur zusätzliche Informationen zu. Wenn die keine ladungsfähige Adresse von euch haben, dann belasst es dabei!

An Kinder und Jugendliche: Ihr seid nicht geschäftsfähig, könnt solche Verträge gar nicht abgeschlossen haben. Aber was viel wichtiger ist: Ihr könnt auch gar nicht reagieren, denn Widersprüche und Kündigungen von unter 18-Jährigen sind ebenso rechtlich blödsinnig. Redet mit euren Eltern und entsorgt den Kram anschließend! Wenn überhaupt jemand verklagt wird, dann die, die über 18 sind, eine eindeutige Adresse abgeliefert und niemals widersprochen haben. Alle anderen können sich meiner Meinung mnach ganz beruhigt zurück lehnen. Wer unter falschem Namen registriert ist, sollte sich jede Kontaktaufnahme gut überlegen. Die richtige Adresse kann NICHT ermittelt werden über die IP. Falsche Namen sind KEIN Betrug, weil die Angabe falscher Daten bei vermeintlichen Gratisdiensten kein Betrug ist, sondern Schutz der Privatsphäre.

Wer die erste Rechnung schon bezahlt hat kann die Zahlung der zweiten unter “Anfechtung des Vertrags aufgrund von arglistiger Täuschung” verweigern. Und Leute: Hier wurden jetzt wirklich ALLE Fragen beantwortet. Wer immer noch jammert hat diese Zeilen einfach nicht gelesen…

1. Aktualisierung:

In eigener Sache: Hört doch endlich auf zu jammern…. die können euch gar nichts und ich kann nicht jedes mal wieder von vorne anfangen. Lest die Beiträge? Postet nur, wenn ihr was beizutragen habt. Das ist hier ein Forum, kein Jammertal. Wir wollen hier konstruktiv arbeiten und nicht in Tränen und Angst ersticken…Es werden immer wieder Fragen gestellt: Was ist besser, soll ich erst das und dann das machen? Meine Antwort darauf: Es ist egal. Ob Ihr das Geld los werdet oder nicht hängt allein davon ab, ob Ihr zahlt oder nicht. Es gibt kein “Müssen” weil es keine ordentlichen Verträge gibt zwischen denen und euch. Hier mal wieder ein interessantes Urteil

Hier der Ursprungsartikel

Aktuell mehren sich die Hinweise, dass viele Internetuser nach Besuch der Internetseite outlets.de der Meinung sind, abgezockt worden zu sein. Ich möchte an dieser Stelle hier das neue Thema “outlets.de” eröffnen. outlets.de vermittelt Besuchern das Gefühl, von vielen großen Vorteilen beim Besuch der hier gelisteten Einkaufsmöglichkeiten profitieren zu können. Um an diese Infos zu kommen muss man sich registrieren lassen. Allerdings: Mit der Registrierung schließt man ein kostenpflichtiges Abo ab. Viele tappen unbewusst in diese Kostenfalle. Das Abo kostet 12 x 8 Euro = 96 Euro – Vertragslaufzeit zwei Jahre macht 192 Euro – eine schöne Stange Geld.

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Google darf Mails nicht lesen

Eingestellt am Freitag, 28. August 2009

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat eine Klage gegen den Betreiber der WEB-Dienste von Google gewonnen. Einige der Geschäftsbedingungen von Google verstoßen ganz offensichtlich gegen bestehende Datenschutz-Gesetze. Google hat die betreffenden Passagen bereits geändert, bzw. gestrichen. [mehr lesen →]