Razzia bei UBS: 130 Steuerfahnder besuchen bis zu 2000 Kunden deutschlandweit

Über 2000 Kunden der Schweizer Großbank „UBS“, bzw. der deutschen Niederlassung UBS SE in Düsseldorf, dürften unruhige Stunden und Tage vor sich haben. Nach einer Razzia bei UBS Standorten in ganz Deutschland sind nun im Rahmen einer Schwerpunkt-Aktion der Staatsanwaltschaft Bochum 130 Ermittler – Steuerfahnder und Staatsanwälte – unterwegs zu unter Umständen von den Ergebnissen dieser Untersuchungen betroffenen UBS-Kunden.

Ein Informant hatte den Behörden entsprechende Datensätze aus dem Bestand der UBS Bank zukommen lassen. Die dort vorgefundenen Verdachtsmomente erhärteten sich schnell und gaben Anlass, schnell und massiv gegen Steuerbetrüger vorzugehen. Die CD mit Kundendaten war von der NRW-Landesregierung aufgekauft und vom Schwerpunkt-Finanzamt für Steuerstrafsachen in Wuppertal ausgewertet worden.

Ein Sprecher der Behörde sprach gegenüber der Wirtschaftswoche von einer Vielzahl von möglicherweise beschuldigten UBS-Kunden in ganz Deutschland. Folgender Vorwurf könnte im Raum stehen: UBS-Kunden könnten Erträge aus Kapitalanlagen, die auf Konten bei der UBS SA in Luxemburg – einer heutigen Tochter der UBS Europe SE – eingezahlt wurden, dem deutschen Finanzamt vorenthalten haben.

Rechtanwalt Dr. Dettke aus Dortmund auf Anfrage von verbraucherschutz.tv: „Hier geht es um schwerwiegende Versäumnisse bei der Einkommensteuer aber auch bei der Erbschaftssteuer! Wenn Ermittler vor der Tür stehen, sollte ein in solchen Sachen erfahrener Rechtsbeistand kurzfristig verfügbar sein!“

Die Dortmunder Wirtschaftskanzlei steht betroffenen Kunden der UBS auch kurzfristig zur Verfügung.

Anfragen an info@kapitalschutz.de werden kurzfristig beantwortet

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