Erste Hilfe Handyabzocke

/ 16.10.2010 / / 861

Unter Handyabzocke versteht man allgemein das absichtiche oder zufällige Bemühen unterschiedlicher Anbieter, über die Telefonabrechnung des eigentlichen Anbieter, z.B. T-Online, Gelder für Leistungen oder Dienste einzufordern, die das Opfer niemals angefordert hätte, wären die Kosten deutlich erkennbar gewesen. Auch wenn viele Anbieter von solchen Diensten wie z.B. Mindmatics, planet49, bobmobile etc. sich rechtlich auf ziemlich unangreifbarem Boden bewegen, bleibt ein Geschmäckle. Viele Opfer merken meist erst Monate nach dem vermeintlichen Vertragsabschluss, dass regelmäßig über t-online o.a. abgebucht wird und wissen dann oft nicht, wie sie das Abo kündigen können – bzw. was überhaupt da vor sich geht. Das funktioniert so: Sie finden im Internet ein Gewinnspiel, Sie machen mit und denken, es wäre eine einmalige Geschichte, aber mit der Teilnahme haben Sie ein Abo abgeschlossen. Bis zur Kündigung bucht z.B. t-Online im Auftrag dieser Drittanbieter kleine Beträge von Ihrem Konto ab. weiterlesen

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outlets.de und das Urteil von Witten 2c585/10

/ 03.05.2011 / / 346

Es kann mich einer der hier mitlesenden Anwälte korrigieren, aber ich will trotzdem mal versuchen, das Wittener Urteil Wolfgang gegen Tomas von outlets.de zu erklären.Dieses Urteil befasst sich nämlich NICHT mit einer möglichen Zahlungspflicht sondern nur damit, ob wirklich eine aktive “Täuschungshandlung” vorliegt oder nicht. Wolfgang hat es also mit einer so genannten “Festellungsklage” versucht und ist – leider – damit gescheitert, denn die Täuschungshandlung wurde nicht nachgewiesen, bzw. festgestellt, und so muss Wolfgang die ihm entstandenen Rechtsanwaltskosten selbst tragen. weiterlesen

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Keine Linie in outlets-Prozessen

/ 16.09.2010 / / 33

Solange es solche Urteile gibt wird die Abzocke nicht enden: Das Amtsgericht Witten hat die Klage eines Opfers von outlets.de abgewiesen. Der Kläger hatte Rechtsanwaltskosten eingeklagt, die ihm im Verlauf der Auseinandersetzung mit der Icontent GmbH entstanden waren. Das Gericht entschied für den Beklagten. Andere Gerichte hatten zuvor anders entschieden. Mal so, mal so – irgendwie ist da keine Linie drin

Das aktuell oft zitierte Urteil des AG Frankfurt lässt aus dem Grund keine Berufung zu, weil die Richterin der Meinung ist, dass es nicht beispielhaft ist und die Rechtslage nicht darstellt.

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Inkasso-Unternehmen in Not – Rechtsanwälte fehlen

/ 24.05.2017 / / 60

Es ist eigentlich nicht zu fassen: Folgenden Thread auf “www.boocompany.com” bitte ich mal intensiv zu studieren um zwischen den Zeilen heraus zu lesen, wieviel Geld man in Deutschland mit der Einforderungen aus Abofallen verdienen kann. Das dort zitierte Inkassobüro ist aktuell auf der Suche nach Rechtsanwälten, um die derzeit noch nicht bearbeiteten 500.000 Vorgänge abwickeln zu können. Jeder dieser Vorgänge hat ein Forderungsvolumen von mindestens 130 Euro. Das macht 65 Millionen Euro. Fragen?

Hier den Thread ansehen

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Deutschland das Abzockerparadies

/ 17.05.2011 / / 117

Auch in diesem Forum wird immer wieder gefragt: Wie kann das sein? Warum können Abofallenbetreiber, Abzockeranwälte und Inkasso-Dienste frei schalten und walten, ohne eine Verurteilung fürchten zu müssen? Der Verein AntiSpam. e.v. hat neueste Bestrebungen auf EU-Ebene zum Verbraucherschutz kritisch unter die Lupe genommen und gleichzeitig mal aufgeführt, was Abzocker und deren Dienste sich so alles in Deutschland leisten können. Adrian Fuchs von abzocknews.de hat das Ganze noch einmal sehr anschaulich überarbeitet. Nehmt euch die Zeit – aber bedenkt: Nach der Lektüre seid ihr auch nicht schlauer – nur entsetzter… weiterlesen

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