Verbraucherschützer wollen Sammelklagen

/ 24.05.2017 / / 26

In Deutschland können in gleicher Sache betroffene Opfer nicht gemeinsam in Form einer Sammelklage gegen Abzocker vorgehen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert Kommissionspräsident José Manuel Barroso auf, den Richtlinienentwurf zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen bei Kartellverstößen auf die Tagesordnung der Kommissionssitzung in der kommenden Woche zu setzen. “Die EU-Kommission darf sich nicht von der Panikmache der Wirtschaft und der Blockade aus Deutschland blenden lassen”, fordert Cornelia Tausch, Leiterin Fachbereich Wirtschaft und Internationales. Am 28.10.2009 tagt die Kommission letztmalig in ihrer alten Zusammensetzung. weiterlesen

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Vermittler hatten Zugriff auf Kontostände von Postbankkunden

/ 27.10.2009 / / 51

4000 nicht fest beschäftigte Außendienstmitarbeiter haben wohl uneingeschränkten Zugriff auf die Kontodaten von über 4 Millionen Postbankkunden. Wie die Zeitschrift Finanztipp recherchierte sind die in der Kundenakquise tätigen Werber Angestellte einer der Post zuarbeitenden Firma, aber eben nicht der Post selbst. Daraus konstruieren Datenschützer eine rechtlich unhaltbare Situation, die Postbank selbst wiegelt ab: Man sei sich der Problematik so nicht bewusst gewesen und sähe diese auch nicht so dramatisch. weiterlesen

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Sparkasse muss AGB ändern

/ 26.10.2009 / / 83

Als großen Erfolg für den Verbraucherschutz wertet Rechtsanwalt Brinkmann aus Dortmund das für die Verbraucherzentrale NRW gegen die Sparkasse Dortmund erstrittene Urteil. Das OLG Hamm hat auf die Berufung das Urteil des LG Dortmund abgeändert und die Sparkasse aufgefordert, ihre “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” wie vom Kläger gefordert zu ändern. Im Kontakt zu Privatkunden hatte die Bank z.B. für die Bearbeitung von Überziehungen 3 Euro berechnet. Diese Klausel muss nun aus den AGB verschwinden. Außerdem dürfen für die Einlösung nicht gedeckter Schecks, Lastschriften und Wechsel keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden. Im Fall von Zuwiderhandlungen kann ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro fällig werden, sobald das Urteil rechtskräftig wird. Eine Revision ist zugelassen worden. weiterlesen

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Lob für Verbraucherschutz im Koalitionsvertrag

/ 26.10.2009 / / 41

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Koalitionspläne zum besseren Schutz von Verbrauchern vor Internet-Abzocke. Die geplante Einführung eines verpflichtenden Bestätigungsfeldes für Online-Vertragsabschlüsse schaffe “mehr Sicherheit auf dem Marktplatz des 21. Jahrhunderts”, erklärte Billen. Jährlich fielen hunderttausende Verbraucher auf Kostenfallen im Internet herein. Der Schaden für die Verbraucher liege im zweistelligen Millionenbereich. Auch der im Koalitionsvertrag geplante bessere Datenschutz sei zu begrüßen. weiterlesen

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outlets.de

/ 25.12.2011 / / 15.797

Aktuell:
Hl. Abend 2011: Die Deutsche Zentral Inkasso überzieht dass Land wieder mit Mahnung für outlets.de

Kurz vor Ostern 2011: Wieder werden kurz vor Feiertagen Mahnungen versendet. Die Reaktion der Opfergemeinde ist aber verhalten. Die Falle scheint auszulaufen. Wäre ja auch albern noch mehr Mahnungen zu versenden.

Anfang Februar 2011: Es werden offensichtlich wieder Mahnungen verschickt.

Am 3. Advent 2010 hat die Icontent GmbH eine neue Mahnungswelle per Brief gestartet und dieser “letzten vorgerichtlichen Mahnung” mit der Kopie des Wittener Urteils Nachdruck verliehen. Es scheint wieder zu funktionieren, denn Tausende von verzweifelten Opfern belagern die einschlägigen Verbraucherschutz-Foren mit der “Was soll ich bloß tun-Frage”.

Verbraucherschutz.tv rät:

Sie sind im Mahnprozess schon so weit vorangeschritten, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der Icontent GmbH auch nicht viel teurer würde. Da nachwievor NICHT davon ausgegangen wird, dass die Icontent GmbH Opfer nach widersprochenem Mahnbescheid verklagt ist es aktuell der beste Tipp, eben diesen Mahnbescheid in aller Ruhe abzuwarten, ihm zu widersprechen und dann azu schauen, ob die Icontent GmbH sich so sicher ist mit ihrer Forderung, dass sie Klage erheben. Wichtig: Keine Brieffreundschaften – einmal der Grundforderung an die Icont GmbH widersprechen reicht völlig aus. Jeder weitere Kontakt spült denen nur zusätzliche Informationen zu. Wenn die keine ladungsfähige Adresse von euch haben, dann belasst es dabei!

An Kinder und Jugendliche: Ihr seid nicht geschäftsfähig, könnt solche Verträge gar nicht abgeschlossen haben. Aber was viel wichtiger ist: Ihr könnt auch gar nicht reagieren, denn Widersprüche und Kündigungen von unter 18-Jährigen sind ebenso rechtlich blödsinnig. Redet mit euren Eltern und entsorgt den Kram anschließend! Wenn überhaupt jemand verklagt wird, dann die, die über 18 sind, eine eindeutige Adresse abgeliefert und niemals widersprochen haben. Alle anderen können sich meiner Meinung mnach ganz beruhigt zurück lehnen. Wer unter falschem Namen registriert ist, sollte sich jede Kontaktaufnahme gut überlegen. Die richtige Adresse kann NICHT ermittelt werden über die IP. Falsche Namen sind KEIN Betrug, weil die Angabe falscher Daten bei vermeintlichen Gratisdiensten kein Betrug ist, sondern Schutz der Privatsphäre.

Wer die erste Rechnung schon bezahlt hat kann die Zahlung der zweiten unter “Anfechtung des Vertrags aufgrund von arglistiger Täuschung” verweigern. Und Leute: Hier wurden jetzt wirklich ALLE Fragen beantwortet. Wer immer noch jammert hat diese Zeilen einfach nicht gelesen…

1. Aktualisierung:

In eigener Sache: Hört doch endlich auf zu jammern…. die können euch gar nichts und ich kann nicht jedes mal wieder von vorne anfangen. Lest die Beiträge? Postet nur, wenn ihr was beizutragen habt. Das ist hier ein Forum, kein Jammertal. Wir wollen hier konstruktiv arbeiten und nicht in Tränen und Angst ersticken…Es werden immer wieder Fragen gestellt: Was ist besser, soll ich erst das und dann das machen? Meine Antwort darauf: Es ist egal. Ob Ihr das Geld los werdet oder nicht hängt allein davon ab, ob Ihr zahlt oder nicht. Es gibt kein “Müssen” weil es keine ordentlichen Verträge gibt zwischen denen und euch. Hier mal wieder ein interessantes Urteil

Hier der Ursprungsartikel

Aktuell mehren sich die Hinweise, dass viele Internetuser nach Besuch der Internetseite outlets.de der Meinung sind, abgezockt worden zu sein. Ich möchte an dieser Stelle hier das neue Thema “outlets.de” eröffnen. outlets.de vermittelt Besuchern das Gefühl, von vielen großen Vorteilen beim Besuch der hier gelisteten Einkaufsmöglichkeiten profitieren zu können. Um an diese Infos zu kommen muss man sich registrieren lassen. Allerdings: Mit der Registrierung schließt man ein kostenpflichtiges Abo ab. Viele tappen unbewusst in diese Kostenfalle. Das Abo kostet 12 x 8 Euro = 96 Euro – Vertragslaufzeit zwei Jahre macht 192 Euro – eine schöne Stange Geld.

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