Justitia macht das schon

/ 24.05.2017 / / 32

In aktuellen Briefen an Opfer von Abofallen spulen Anwälte die ganze Bandbreite rechtlich grenzwertiger Bedrohungen und unter Druck Setzungen ab. Hier mal ein besonders einschüchterndes Beispiel: Da meint ein Anwalt: “Ich habe den Vorgang geprüft und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass etwaige Einreden und Einwendungen rechtlich ausgeschlossen sind.” Sind wir schon soweit, dass Anwälte entscheiden, was Recht ist oder nicht? weiterlesen

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Abofallen geht’s ans Ersparte

/ 16.07.2010 / / 26

Na also, geht doch: Das Hessische OLG hat bereits im Mai diesen Jahres ein denkwürdiges Urteil gefällt. Zwischen den Zeilen ist es der Knockout für jede Abofalle nach aktuellem Strickmuster. Das Urteil definiert einen Gewinnabschöpfungsanspruch auf die Erlöse von Abofallen, wenn diese so angelegt sind, zumindest einen Teil der User z.B. über die Kostenpflicht bewusst im Unklaren zu lassen. Das heißt: Abofallenbetreiber haben aktuell mehr damit zu tun, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, als neues Geld hinein zu bekommen. Wer sich wirklich für das Thema interessiert, sollte sich das Urteil hier mal ansehen. Für mich ist es eine der entscheidensten Grundlagen für die Zukunft dieses “Geschäftsbereiches” und nur ein Argument mehr, jedem Opfer zu sagen: Zahl nicht, ignorier es einfach!

Hier das Urteil lesen

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Abzocker bestehen auf Geld für das zweite Jahr

/ 28.06.2010 / / 144

Die Chemnitzer Rechtsanwaltskanzlei Schulze & Greif hat sich in Kooperation mit verbraucherschutz.tv als Experte für Abzock-Themen etabliert. Auch zu folgender Problematik haben wir uns fachlichen Rat eingeholt: Viele Nutzlosanbieter arbeiten mit langfristigen Verträgen. Heißt: Es wird oft nur der Preis für das erste Jahr gefordert, aber nach 12 Monaten wird eiskalt eine zweite Rechnung serviert – wieder über die gleiche Summe. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen: Wenn jemand die geforderte Summe + Mahn- und Inkassokosten bezahlt, kann er mit 100prozentiger Sicherheit damit rechnen, dass nach Ablauf des ersten Vertragsjahres das gleiche Prozedere wieder anfängt. Heißt: Man kauft sich nur für ein Jahr von Stress, Sorgen und Belästigungen per Mail und Post frei – nach 12 Monaten fängt der ganze Zauber von vorne an. Vielleicht sollte man versuchen, einen Schlusstrich unter die Sache zu ziehen.
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Keine Angst vor dem Mahnbescheid

/ 24.05.2017 / / 6.356

Antassia und Outlets.de sei Dank – Nun hat ganz Abzockdeutschland Angst vor einem Mahnbescheid. Wir hier im Forum haben unseren Teil dazu getan, dass nun mehr und mehr die Erwartung eines offizielles Schreibens für Angst und Schrecken sorgt. Das ist aber nicht Sinn und Zweck eines Mahnbescheides. weiterlesen

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Soviel muss Ihnen Ihr Recht wert sein

/ 24.05.2017 / / 61

Viele Nutzlosanbieter arbeiten mit langfristigen Verträgen. Heißt, Es wird oft nur der Preis für das erste Jahr gefordert, aber nach 12 Monaten wird es eiskalt serviert eine zweite Rechnung geben – wieder über die gleiche Summe. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen: Wenn jemand die geforderte Summe + Mahn- und Inkassokosten bezahlt, kann er mit 100prozentiger Sicherheit damit rechnen, dass nach Ablauf des ersten Vertragsjahres das gleiche Prozedere wieder anfängt. Heißt: Man kauft sich nur für ein Jahr von Stress, Sorgen und Beläsigungen per Mail und Post frei – nach 12 Monaten fängt der ganze Zauber von vorne an. Heißt aber auch: Wer sich wehrt und Prozesskosten fordert, der sollte auch bedenken, dass er im Falle der Rechnungsbezahlung deutlich mehr bezahlt, nämlich auch den Beitrag für das zweite Jahr. weiterlesen

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