Alles zum Thema: Gesundheit

Urteil: Private Krankenversicherung muss Kosten für Augen-OP übernehmen

/ 28.03.2019 / / 332

Gute Nachrichten für privat Krankenversicherte: In einem von CLLB Rechtsanwälte geführten Klageverfahren hat das Amtsgericht Köln mit Urteil vom 13.03.2019 einer privat Krankenversicherten einen Kostenerstattungsanspruch gegen ihre private Krankenversicherung (PKV) zugesprochen. Im vorliegenden Fall ging es um eine Kostenerstattung für einen refraktiven Linsentausch unter Implantation von Multifokallinsen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. weiterlesen

Schmerzensgeld nach vergessener OP-Nadel im Bauch – OLG Stuttgart 1 U 145/17

/ 02.01.2019 / / 103

Nach einer Operation hatte ein Krankenhaus eine OP-Nadel im Bauchraum der Patientin vergessen. Das Oberlandesgericht Stuttgart sprach der Frau mit Urteil vom 20. Dezember 2018 Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro zu. Zudem erhält die Patientin ihre bisherigen materiellen Schäden in Höhe von ca. 2000 Euro zurück und der Krankenhausträger muss ihr alle weiteren materiellen und nicht vorhersehbaren immateriellen Schäden, die aus dem Behandlungsfehler resultieren, ersetzen (Az.: 1 U 145/17). weiterlesen

Schmerzensgeld im Skandal um fehlerhafte Hüftprothesen

/ 19.10.2018 / / 245

Hüftprothesen sollen das Leben wieder leichter machen. Bei fehlerhaften Hüftprothesen ist leider oft das Gegenteil der Fall. Das Landgericht Freiburg hat zwei Klägern, denen fehlerhafte Hüftprothesen eingesetzt worden waren, mit Urteilen vom 15. Oktober 2018 Schmerzensgeld in Höhe von jeweils 25.000 Euro zugesprochen (Az.: 1 O 240/10 und 1 O 26/17). weiterlesen

Valsartan – Erneute Verunreinigung entdeckt

/ 18.09.2018 / / 246

Der Skandal um potenziell krebserregende Substanzen im Blutdrucksenker Valsartan weitet sich aus. Bei neuen Untersuchungen wurde noch ein zweiter Stoff gefunden, mit dem die Präparate verunreinigt sind. Diesmal wurde N-Diethylamin (NDEA) gefunden, ein Nitrosamin, das als stärker krebserregend gilt als NDMA, das bisher nachgewiesen wurde. weiterlesen

Schmerzensgeld nach unzureichender Aufklärung über Behandlungsalternative – OLG Hamm 26 U 3/14

/ 10.09.2018 / / 184

Vor einer Operation hat der Arzt gegenüber dem Patienten Aufklärungspflichten. Dazu gehört auch die Aufklärung über die echte Alternative einer konservativen Behandlung, wenn die OP nur relativ indiziert ist, d.h. wenn sie für den Patienten zwar vorteilhaft aber nicht zwingend erforderlich ist. Verletzt der Arzt diese Aufklärungspflicht, hat der Patient Anspruch auf Schmerzensgeld. Das hat das Oberlandesgericht Hamm mit Urteil vom 15. Dezember 2017 entschieden (Az.: 26 U 3/14). weiterlesen

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