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Nahrungsergänzung im Check – wann sie wirklich hilfreich ist

Nahrungsergänzungsmittel erobern die Märkte im Sturm. Für die meisten Menschen spielt die eigene Gesundheit eine wichtige Rolle. Im Zeitalter von stressigen Berufsalltagen und Fertignahrung wird oft zu wenig auf gesunde Ernährung geachtet. Schnell sind Mangelerscheinungen die Folge, die erhebliche Auswirkungen haben können. Aber wie gesund ist die Pille aus der Drogerie oder der Apotheke eigentlich und welche Nahrungsergänzungsmittel bringen wirklich Sinn?

Aminosäuren sind für den Körper existenziell

Im menschlichen Körper kommen von Natur aus 21 verschiedene Aminosäuren vor. Es handelt sich um Bausteine aus Proteinen und Peptiden, die für die elementaren Körperfunktionen von hoher Wichtigkeit sind. Ein Mangel an Aminosäuren kann erhebliche Folgen für die Muskelgesundheit, aber auch für die Gesundheit des Nervensystems haben. Die Zufuhr von natürlichen Aminosäuren unterstützt den Körper dabei, zentrale Prozesse aufrecht zu erhalten. Die Folgen eines Mangels sind erheblich:

Aminosäuren sind an zahlreichen Prozessen des menschlichen Körpers beteiligt und so ist es entscheidend, dass ein potenzieller Mangel erkannt und behoben wird. Das trifft nicht nur auf junge und sportliche Menschen zu, sondern insbesondere auch auf Senioren, die Aminosäuren aus der Nahrung oft nur noch schlecht verarbeiten können.

Das Sonnenvitamin D – für Risikogruppen unerlässlich

Vitamin D werden viele positive Eigenschaften nachgesagt, doch nicht alle davon sind wissenschaftlich belegt. Bekannt ist aber, dass Vitamin D einen entscheidenden Einfluss auf die Knochengesundheit hat. Ein Mangel kann einerseits die Entstehung von Osteoporose begünstigen, langfristig aber auch für einen Abbau der Muskulatur und Knochenstruktur sorgen.

Wichtig ist, bei der Einnahme von Vitamin D auf ärztliche Empfehlung zu hören. Nur wenn ein Mangel des Sonnenvitamins wirklich nachgewiesen wurde, lohnt es sich, orale Aufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel in die Wege zu leiten. Wer sich im Sommer mehrmals pro Woche für mindestens 15 Minuten in der Sonne befindet, regt die körpereigene Produktion von Vitamin D an und füllt seine Speicher so auf natürliche Weise.

Vitamin B12 – nur bei einem Mangel einnehmen

Für die Schönheit sind Menschen bereit, einige Opfer auf sich zu nehmen. Gleiches gilt für die Gesundheit, denn das Streben geht zur ewigen Jugend und zum ewigen Wohlbefinden. Die Herzgesundheit spielt dabei eine zentrale Rolle, denn noch immer sind Herzinfarkte in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Vitamin B12 ist ein für die Blutbildung und Nervenfunktionalität wichtiges Vitamin, was über die Nahrung aufgenommen wird. Da der Körper es in Depots speichert, ist ein Mangel nur selten vorhanden.

Problematisch wird es bei Menschen, die unter einer chronischen Darmentzündung leiden. Durch die Entzündungsherde wird es erschwert, Vitamin B12 über die Nahrung aufzunehmen. Gleiches gilt auch für Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen.

Doch noch eine weitere Gruppe ist von Mangelerscheinungen oft betroffen, Veganer! Vitamin B12 wird zu einem großen Teil über fleischlastige Ernährung aufgenommen, Gleiches gilt übrigens für Vitamin B6. Wenn ein echter Mangel, nachgewiesen durch einen Bluttest, vorliegt, ist eine Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln von hoher Wichtigkeit.

Fazit: Nahrungsergänzung kann helfen, wenn sie wirklich benötigt wird

Beim Bummel durch die Drogerie fallen Dutzende Tablettensorten auf, die allesamt das Beste für den Körper versprechen. Tatsächlich sind aber nicht alle Nahrungsergänzungsmittel auch für alle Menschen sinnvoll. Es lohnt sich, vor Beginn der Einnahme einen Bluttest beim Arzt durchführen zu lassen oder eventuell vorhandene Symptome, die auf Mangelerscheinungen hindeuten, prüfen zu lassen. Nur dann ist es sinnvoll, zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, um einen Mangel zu überwinden oder zu verhindern.

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