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Rechtsanwalt für Verkehrsrecht – Wann braucht man ihn?

/ 11.01.2022 / / 14

Der Straßenverkehr ist ein gefährliches Pflaster. Kraftfahrzeuge können durch ihr hohes Gewicht und ihre Geschwindigkeit schwerwiegende Schäden an Menschen, Fahrzeugen, Gebäuden und anderen Gegenständen hinterlassen. Durch Unaufmerksamkeit, technische Fehler und fahrlässiges Verhalten kann man als Teilnehmer des Straßenverkehrs aus eigener oder Fremdverschuldung jederzeit in einen Unfall oder andere Ordnungswidrigkeiten involviert werden. Wird man für den Vorfall verantwortlich gemacht, kann das hohe Strafgelder und Entschädigungszahlungen, Führerschein- oder sogar Freiheitsentzug nach sich ziehen. Um sich in solchen Momenten zu schützen, ist ein Anwalt für Verkehrsrecht notwendig. Wie hilft er seinen Mandanten?

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Die Aufgabengebiete eines Anwalts für Verkehrsrecht

Die Rechtsanwaltskanzlei Herbert in Saarbrücken nennt auf ihrer Website (Anwalt Verkehrsrecht Saarbrücken) übersichtlich die Aufgabenbereiche, die ihre Anwälte übernehmen. Das Verkehrsrecht wird hier wie folgt beschrieben:

 „Das Verkehrsrecht umfasst die rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr […].
Zudem deckt es Fragen rund um den Fahrzeugkauf […].“

Die Mandanten der Kanzlei werden also in den folgenden Bereichen betreut:

  • Unfälle | Der Mandant wird über seine Möglichkeiten informiert und wird dabei angeleitet, die nächsten Schritte zu gehen. Die Rechtsanwälte kümmern sich mit ihrer Fachkompetenz um die schwierigen Bereiche von Schadenersatzzahlungen, Schmerzensgeld, Sachverständiger- und Reparaturkosten und viele mehr.
  • Blitzer | Wer wegen des Tempos oder zu geringem Abstand geblitzt wurde, kann durch einen Rechtsanwalt gegen das Bußgeld vorgehen. In manchen Fällen lässt sich die Schuld des Fahrers nicht deutlich genug darlegen und die Zahlung entfällt.
  • Alkoholisierte Fahrt | Wurde man alkoholisiert bei einer Fahrt angehalten und getestet, kann das als fahrlässiges Verhalten schwerwiegende Folgen haben. Ein Rechtsanwalt hilft dabei, Optionen zu prüfen und mögliche Strafen zu minimieren.
  • Straftaten/Ordnungswidrigkeiten | Das Verkehrsrecht beinhaltet viele weitere Straftaten und Ordnungswidrigkeit, wie das Fahren ohne Gurt, Telefonieren am Steuer oder Fahren auf der falschen Spur. Für jegliche Straftat im Verkehrsrecht steht der Rechtsanwalt zur Seite und reduziert die negativen Auswirkungen.
  • Kfz-Kaufrecht | Auch der Autokauf wird durch das Verkehrsrecht umfasst. Wenn es bei einem Kauf- oder Verkauf Probleme gibt, helfen die Rechtsanwälte dabei, Ansprüche durchzusetzen oder abzuwehren.

Rechtsanwalt einschalten – Ja oder Nein?

Es ist immer die bessere Wahl, einen Rechtsanwalt einzuschalten. Als Laie hat man selten den Einblick in die aktuelle Rechtsprechung, laufende Fristen und Abläufe, an die man sich halten muss. Noch dazu haben Rechtsanwälte die Erfahrung, Kontakte und Fachwissen, um Strafen zu minimieren und Ansprüche durchzusetzen.

Eine Erstberatung ist immer hilfreich

Viele Anwaltskanzleien bieten kostenlose oder günstige Erstberatungen an. Hier erhält man die juristische Analyse der Situation und wird darüber aufgeklärt, wie die rechtliche Problematik sich verhält und welche Optionen zur Lösung vorhanden sind. Oft bekommt man hier bereits eine Anleitung, was man eigenständig tun kann und kann sich nach der Aufklärung über die Kosten dazu entscheiden, ob man die Betreuung des Anwalts weiterführen möchte.

Nicht zu lange warten

In vielen Gerichtsverfahren ist es wichtig, so schnell wie möglich zu reagieren. Läuft zunächst eine Ermittlung in Straffällen, können geschickte Anwälte ein Verfahren vor Gericht vollständig verhindern.

Zudem laufen bei Klagen oft Fristen, an die man sich mit Reaktionen und Dokumenten halten muss. Der Rechtsanwalt hilft dabei, diese einzuhalten.

Nach den Kosten fragen

Viele Anwälte rechnen nach den Vorgaben im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ab. An diesen kann man sich als Mandat orientieren. In jedem Fall sollte man den Anwalt früh nach den entstehenden Kosten fragen, um sich darauf einzustellen oder zu erkennen, dass man sich diesen nicht leisten kann.

Wer nur ein geringes Einkommen hat, kann unter Umständen durch das Sozialamt einen Beratungsschein für die Kostenübernahme einer Rechtsberatung erhalten, der von vielen Kanzleien angenommen wird. Wer eine Rechtsversicherung hat, spart Kosten.

Rechtsschutzversicherung deckt die Kosten

Das Gute am Verkehrsgesetz: Beweist das Verfahren, dass nicht der Mandant, sondern der Gegner der Auslösende war, muss dessen Versicherung den Schaden und damit zusammenhängende Kosten übernehmen. Dazu zählen auch die Anwaltskosten.

Dem Anwalt vertrauen

Manche Gerichtsverfahren sind langwierig und gehen an die Substanz. Da man eng und lange mit dem Anwalt zusammenarbeitet, sollte ein Vertrauensverhältnis bestehen. Hier sollte man neben Bewertungen alter Mandanten durchaus auch auf Sympathie und das eigene Bauchgefühl hören.

Inhalt eines Beratungsgesprächs

Ein Beratungsgespräch ist eine juristische Aufklärung über die Situation und wie sie von dem Gesetz gedeutet wird. Der Anwalt beschreibt die aktuellen Gefahren, Erfolgsaussichten und die nächsten Schritte, die zu gehen sind.

Am besten beschreibt er auch seine weiteren Arbeitsschritte und die damit einhergehenden Kosten. Gibt es keine Erfolgschancen oder kennt er sich nicht mit dem betroffenen Rechtsgebiet aus, sollte er dem Kunden auch von einem Verfahren oder seiner Beratung abraten. Übernimmt er die Vertretung des Mandanten, bleiben sie beidseitig über aktuelle Ereignisse in Kontakt.

Fazit

Unfälle, Straftaten und problematische Käufe können hohe Geldstrafen und weitere negative Konsequenzen mit sich ziehen. Wer in einen Unfall oder eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr involviert war oder in einem Kfz-Verkauf getäuscht wurde, sollte unbedingt einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht einschalten. Schon ein Erstgespräch hilft dabei, die aktuelle Situation einzuschätzen und weitere Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.

Bleibt man bei der Vertretung durch den Anwalt, kämpft er mit seiner Expertise dafür, dass Strafen und Bußgelder wegfallen oder minimiert werden und eigene Ansprüche an Wiedergutmachungen durchgesetzt werden. Ist man erfolgreich, gehen die Anwalts- und sonstige Kosten an die Versicherung des Gegners.

 

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Kategorien: Verbraucherschutz

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