Neugierige Nachbarn? Tipps für mehr Privatsphäre

/ 15.03.2021 / / 14

In der Regel sind die meisten Nachbarn natürlich nette und liebe Menschen. Jedoch möchten die meisten Leute verhindern, ständig von ihren Mitmenschen auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden. Auch muss es nicht unbedingt sein, dass Passanten, die am Garten vorbeispazieren, sofort sehen, was sich in diesem abspielt. Schließlich können im Garten echte Entspannung und Ruhe nur dann gefunden werden, wenn die eigene Privatsphäre sichergestellt ist. Um neugierige Blicke ins Fenster abzuhalten, eignet sich beispielsweise die Anbringung einer Fensterfolie in der Optik von Milchglas ideal. Wie jedoch im Garten mehr Privatsphäre zu erzielen ist, erklärt der folgende Artikel.

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Grundstücksbegrenzung und Sichtschutz

Die beste Lösung, um im Garten für mehr Privatsphäre zu sorgen, besteht natürlich darin, diesen von der Außenwelt abzuschirmen. Dies kann beispielsweise gelingen, indem das Grundstück durch einen Zaun oder eine Mauer eingefasst wird.

Es stehen dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um den Garten einzufassen. Im Vorfeld sollten die Pläne hinsichtlich der Errichtung eines Zaunes oder einer Mauer gemeinsam mit den Nachbarn besprochen werden, da nicht bei allen die Freude groß ist, wenn ihnen ein trister Holzzaun oder eine massive Mauer in das Sichtfeld gesetzt wird.

Wichtig ist, einen Sichtschutz auszuwählen, mit dem beide Parteien gut leben können. Wird eine Sichtschutzfolie auf einer Glaswand angebracht, bildet dies oft eine ideale Lösung, um die Terrasse gegen die Blicke von außen abzuschirmen.

Natürliche und Grün

Ein effektiver Sichtschutz kann auch durch Pflanzen geschaffen werden. Diese können ideal mit Holzzäunen, Gartenmauern oder anderweitigen Sichtschutzelementen kombiniert werden. Der natürliche und grüne Sichtschutz weist den Vorteil auf, dass sich dieser zusätzlich durch eine äußerst ästhetische Optik auszeichnet.

Diejenigen, die grundsätzlich auf eine Mauer oder einen Zaun verzichten möchten, können auf eine Hecke zurückgreifen. Immergrüne Heckenpflanzen, wie Kirschlorbeer, Eibe oder Thuja, eignen sich besonders gut als natürlicher Sichtschutz, da sie auch in den Wintermonaten stets dicht und grün bleiben.

Einige Heckensorten, beispielsweise der Kirschlorbeer Rotundifolia, sind in der Lage, Höhen zwischen zwei bis drei Metern zu erreichen. Der Kirschlorbeer zeichnet sich dabei durch große und dichte Blätter aus, die sich zu einer grünen Wand zusammensetzen, welche undurchdringbar wirkt und so wirkungsvoll gegen die Blicke von außen eingesetzt werden kann. Eine derartige Hecke kann darüber hinaus in kürzester Zeit realisiert werden, denn der Kirschlorbeer benötigt lediglich zwei Jahre, um auszuwachsen.

Pflanzen, Holz und Stein

Löst auch der Gedanke an eine immergrüne Hecke keine Begeisterung aus, können Zäune und Mauern auch mit verschiedenen Pflanzen kombiniert werden. Diese Sichtschutzlösung gestaltet sich besonders abwechslungsreich und ästhetisch.

Zaun oder Mauer bleiben bei dieser Variante zwar erkennbar, jedoch zeichnet sich die Einzäunung durch ihre ansprechende und natürliche Optik aus.

Sichtschutz gegen Blicke von oben

Oft wird bei der Gestaltung des Gartens nicht daran gedacht, dass dieser eventuell nicht nur von der Seite, sondern ebenfalls von oben eingesehen werden kann. Nachbarn auf dem Balkon haben in der Regel einen idealen Blick auf den Garten, der darunter liegt.

Eine Lösung könnte darin bestehen, große Bäume und Sträucher durchdacht zu platzieren oder von einer Markise beziehungsweise einem Sonnensegel Gebrauch zu machen. Diese werden dann über die Terrasse gespannt und halten nicht nur neugierige Blicke ab, sondern sorgen auch für wohltuenden Schatten.

 

 

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