Was darf ein Schrotthändler mitnehmen?

/ 03.03.2021 / / 33

Schrott und Altmetall fallen in besonders großen Mengen bei einem Hausumbau oder -bau an. Oft sind die Gegenstände sehr sperrig und blockieren wichtigen Arbeitsraum. In vielen Fällen steht jedoch kein geeignetes Transportmittel zur Verfügung, um den Schrott zu entsorgen, oder es ist schlichtweg keine Zeit dafür. Die ideale Lösung besteht dann darin, den Schrott von einem seriösen Schrotthändler, wie dem Schrotthändler Wiesbaden, kostenlos abholen zu lassen. Dieser übernimmt dann die weitere Entsorgung. Doch welche Dinge darf ein Schrotthändler eigentlich mitnehmen und worauf müssen Verbraucher bei der Schrottentsorgung achten? Der folgende Artikel erklärt es.

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Kostenlose Mitnahme durch den Schrotthändler

Schrotthändler nehmen grundsätzlich alle Gegenstände kostenfrei mit, die aus Stahl, Metall oder Eisen bestehen. Zu derartigen Dingen zählen zum Beispiel Treppengeländer, Badewannen, Heizkörper oder ähnliche Objekte. Jedoch nimmt der regionale Schrotthändler gerne auch alte Aluminiumfenster aus Glas kostenlos mit.

So läuft die Entsorgung durch den Schrotthändler ab

Im ersten Schritt wird das Altmetall an den jeweiligen Schrotthändler übergeben, beziehungsweise von diesem abgeholt. Dieser nimmt dann die Sortierung in verschiedene Arten des Schrotts vor, beispielsweise in die unterschiedlichen Buntmetalle wie Messing oder Kupfer. Das Metall wird dabei auch von eventuellen Unreinheiten befreit.

Der Schrotthändler, soweit er keinen eigenen Schrottplatz besitzt, verkauft den Schrott dann an einen lokalen Schrottplatz. Der Wagen des Schrotthändlers wird dazu auf dem Schrottplatz, sowohl vor als auch noch einmal nach dem Abladen, gewogen. So kann ermittelt werden, wie viel die abgegebenen Materialien wiegen. Nach diesem Gewicht richtet sich dann der Preis, den der Schrotthändler für seine abgegebene Ladung erhält.

Die Materialien werden im Anschluss auf dem Schrottplatz weiterverarbeitet. Dazu werden sie zerkleinert, gepresst oder geschreddert. Im Nachgang werden diese wiederum an einen anderen Zwischenhändler oder eine Hütte verkauft, in welcher der Schrott eingeschmolzen wird. Nach dem Einschmelzen ist dann wieder eine Verarbeitung zu neuen Produkten möglich.

Dieser Prozess kann sich theoretisch unendlich oft wiederholen. Von dem eigentlichen Rohstoff geht dabei nichts verloren. Durch das so ausgeführte Recycling werden Natur und Umwelt geschont und der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß gesenkt. Auch der Verbrauch von Kohle kann so reduziert werden.

Kann der Schrott auch selbst verkauft werden?

Im Fall, dass Kupfer entsorgt wird, lohnt es sich bei dem jeweiligen Schrotthändler nachzufragen, ob er bereit ist, für den Schrott etwas zu zahlen. Natürlich fällt der Preis dann geringer als der aus, der dem Händler auf dem Schrottplatz gezahlt wird.

In einigen Fällen kann es so sinnvoller sein, selbst den Schrottplatz aufzusuchen. Der Preis für den Schrott ist von dem jeweiligen Börsenkurs abhängig. Dieser wird durch Angebot und Nachfrage des Marktes bestimmt.

Das ist bei der Schrottentsorgung zu beachten

Verbraucher sollten sich darüber bewusst sein, dass es in der Branche der Schrotthändler durchaus einige schwarze Schafe gibt. Um diese zu umgehen, sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass das Fahrzeug des Schrotthändlers über ein deutsches Kennzeichen verfügt. Darüber hinaus sollte der Schrotthändler nach den Regelungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zertifiziert sein.

Grundsätzlich helfen das Telefonbuch, das Internet und Branchenbücher dabei, einen Schrotthändler zu finden. Bei der Kontaktaufnahme sollte unbedingt nachgefragt werden, ob die Abholung des Schrotts tatsächlich kostenfrei erfolgt.

 

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Kategorien: Verbraucherschutz

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