Kann Leben retten und ist nicht teuer: Hausnotrufsysteme

/ 05.12.2020 / / 9

Viele pflegebedürftige und alleinstehende Menschen, insbesondere Senioren, bereiten sich heutzutage immer öfter auf unerwartete Notfälle vor. Diese können jederzeit eintreten und nicht selten ist man dabei auf möglichst sofortige Hilfe angewiesen. Eine Möglichkeit, dies effizient und sicher zu gestalten, bieten zum Beispiel Hausnotrufgeräte. Mithilfe dieser können sich Nutzer für gewöhnlich innerhalb von wenigen Sekunden bemerkbar machen und einen Notruf tätigen.

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Dabei gibt es in diesem Zusammenhang nicht selten auch einige offene Fragen. Aus diesem Grund sollte man sich bereits vor der Anschaffung eines Hausnotrufsystems über die wichtigsten Aspekte dessen informieren. Ein Überblick.

Was versteht man unter einem Hausnotrufsystem?

Ein Hausnotrufsystem besteht für gewöhnlich hauptsächlich aus wenigen miteinander verbundenen Gerätschaften. Dazu gehört in erster Linie ein Armband, das über ein Meldegerät mit einem Knopf verfügt. Dieser kann vom Träger im Notfall gedrückt werden, was einen sofortigen Notruf an die nächstgelegene Notrufzentrale absetzt. Auf diese Art und Weise kann schnell um Hilfe gerufen werden.

Die Notrufzentrale, die das Hilfesignal empfängt, kann sich daraufhin innerhalb weniger Sekunden über eine Freisprechanlage beim Nutzer melden. Die Anlage ist für gewöhnlich in möglichst vielen Räumen der Wohnung installiert. So kann sichergestellt werden, dass man in jedem Fall Kontakt zum Betroffenen aufnehmen kann, egal wo genau in der Wohnung sich dieser gerade aufhält.

Worin liegen die Vorteile eines Hausnotrufsystems?

Die Vorteile eines Hausnotrufsystems sind vielfältig. So kann Menschen, die etwa pflegebedürftig sind oder unter schweren körperlichen Beeinträchtigungen leiden, in Notfällen schnell geholfen werden. Besonders Senioren sind häufig anfällig für plötzliche Missgeschicke oder Unfälle, wenn sie beispielsweise eine Treppe herunterstürzen oder sich anderweitig verletzen. Da sie nicht selten auch unter körperlichen Beeinträchtigungen leiden, sind sie nicht immer unbedingt in der Lage, aus eigener Kraft das Telefon zu erreichen, um einen Notruf zu tätigen.

In diesem Fall kann sich ein Hausnotrufsystem als sehr hilfreich erweisen. Durch den Knopfdruck auf dem Armbandgerät wird sofort ein Notruf bei der nächsten Zentrale abgesetzt. Diese meldet sich per Freisprechanlage beim Betroffenen und bespricht mit ihm die Details. Dazu gehört in erster Linie, was genau passiert ist und inwiefern Hilfe benötigt wird. Persönliche Angaben wie etwa Name, Adresse, der allgemeine gesundheitliche Zustand und eventuelle Kontaktdaten von Angehörigen liegen der Zentrale in der Regel bereits vor. Diese sollten für gewöhnlich bereits bei der Anschaffung eines Hausnotrufsystems bei der Notrufzentrale angegeben werden.

Worauf sollte man bei einem Notrufsystem achten?

In jedem Fall sollte man vor einer Anschaffung des Systems Rücksprache mit Betreuern, Pflegern oder behandelnden Ärzten halten. So empfiehlt sich das Hausnotrufsystem hauptsächlich für Menschen, die unter starken körperlichen Beeinträchtigungen leiden. Dazu können beispielsweise auch Behinderungen oder chronische Erkrankungen zählen.

Von der Nutzung sollte jedoch in bestimmten Fällen auch abgeraten werden. Menschen, die unter Demenz leiden, sollten zum Beispiel von der Anschaffung eines Hausnotrufsystems absehen. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass sie in bestimmten Situationen nicht wissen, wofür genau das Gerät verwendet wird. Infolgedessen können sie einen Notruf absetzen, der eigentlich gar keiner ist. Dadurch wird der zuständige Rettungsdienst unnötig belastet. Andere, sich tatsächlich in Notlagen befindende Menschen verlieren so mitunter wichtige Minuten, in denen der Rettungsdienst bereits bei ihnen hätte eintreffen können.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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