Vertrag oder lieber Prepaid? Darauf kommt es an

/ 04.10.2020 / / 14

Auf dem Mobilfunkmarkt in Deutschland stehen sowohl eine Vielzahl von Prepaid- als auch von Vertragstarifen zur Auswahl. Die Entscheidung, welche Art der Abrechnung und des Tarifes für die eigenen Anforderungen am besten geeignet ist, ist für viele Verbraucher daher sehr schwer zu treffen. Falls sie sich dann für einen Prepaid-Tarif entschieden haben, steht noch immer die Frage im Raum: Welche Prepaid-Karte ist am besten? Generell haben beide der Varianten ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, die bei der Entscheidung einbezogen werden sollte. Welche das in Bezug auf die Prepaid-Tarife sind, erklärt der folgende Beitrag.

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Prepaid – Das sind die Vorteile

Der größte Vorteil eines Prepaid-Tarifs liegt darin, dass sich die Kostenkontrolle überaus einfach gestaltet. Eine Nutzung der Dienste ist nur nach einer Aufladung des Guthabens möglich, wodurch sichergestellt wird, dass die entstehenden Kosten stets im Blick gehalten werden können. Darüber hinaus können die Nutzer ganz frei festlegen, wie viel Geld sie für ihren Tarif monatlich investieren möchten.

Außerdem punkten die praktischen Auflade-Tarife durch ihre hohe Flexibilität. Nutzer von Prepaid-Karten können jeden Monat erneut die Entscheidung treffen, welche Optionen oder welchen Tarif sie nutzen möchten. Das Abschalten und Zubuchen bestimmter Pakete ist äußerst bequem und einfach möglich. Ebenfalls kann die Prepaid-Karte für einige Zeit stillgelegt und überhaupt nicht genutzt werden. In dieser Zeit entstehen natürlich keinerlei Kosten.

Ein Verzicht auf bestimmte Inhalte ist heute für Prepaid-Kunden nicht mehr nötig, denn die Anbieter stellen heutzutage ganze Pakete, die SMS, Telefonie und Internet beinhalten oder auch Flatrates zur Verfügung. Den herkömmlichen Tarifen stehen die Prepaidkarten damit in kaum einem Bereich nach. Oft sind die Kosten, die für sie anfallen, allerdings geringer als bei einem starren Vertrag.

Die Nachteile von Prepaid

Zumindest die Allnet-Flats sind bei Prepaid-Tarifen im D-Netz im Vergleich zu einem Laufzeitvertrag allerdings sehr teuer. Mit einem festen Vertrag sind die Allnet-Flats bereits für Preise unterhalb von zehn Euro erhältlich. Bei Prepaid-Karten aus dem Vodafone- oder dem Telekom-Netz liegen diese allerdings bei circa 20 Euro. Doch im Teléfonica Netz von o2 ist es auch möglich, Allnet-Flats mit einem Prepaid-Tarif für Preise von weniger als 10 Euro zu erhalten.

Die Notwendigkeit der Aufladung kann einen weiteren Nachteil bedeuten. Eine Verlängerung von gebuchten Paketen findet nur dann statt, wenn ausreichend Guthaben aufgeladen wurde. Wird einmal eine Aufladung vergessen, besteht somit die Gefahr, dass das Paket nicht genutzt werden kann und es zu einer Zurückstufung in den jeweiligen Basis-Tarif kommt.

Die Gültigkeit der Pakete beträgt bei vielen Prepaid-Anbietern 28 Tage. Deshalb müssen Verbraucher unbedingt darauf achten, zu welchem Zeitpunkt sie eine neue Guthabenaufladung tätigen müssen.

Optionen der Prepaid-Tarife deaktivieren

Diese notwendige Kontrolle kann zur Folge haben, dass die Nutzung der Prepaid-Karte als relativ kompliziert und unbequem empfunden wird. Darüber hinaus aktiviert sich das gewünschte Paket nicht, wenn kein ausreichendes Guthaben vorhanden ist.

In diesem Fall ist es bei dem Großteil der Anbieter der Fall, dass die Pakete pausieren, allerdings gibt es durchaus auch Fälle, in denen es zu einer vollständigen Deaktivierung kommt. Dann ist eine erneute Buchung nötig, da die Paketlaufzeit wegen des fehlenden Guthabens abgebrochen wurde.

Eine automatische Verlängerung des Paketes bei einer erneuten Aufladung findet nicht statt. So ist es möglich, dass das Guthaben, was aufgeladen wurde, direkt wieder verschwunden ist, beispielsweise, wenn mit einem teuren Basis-Tarif, der keine Internetflat enthält, gesurft wird.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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