Deswegen benutzen wir noch so wenige Roboter

/ 04.08.2020 / / 31

Abgesehen von den typischen Staubsauger-Robotern haben sich Roboter im Alltag der Menschen auch im Jahr 2020 noch nicht durchgesetzt. Abgesehen von Robotern, die den Rasen mähen, sind Maschinen, die an Visionen aus Science-Fiction Filmen erinnern und den Menschen alle profanen Aufgaben des Alltags abnehmen, noch keine Realität.

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Roomba – Der erste erfolgreiche Roboter

Der erste Roboter, der sich ansatzweise durchgesetzt hat, war Roomba, der 2002 eingeführt wurde. Trotz vieler Nachahmer konnte Roomba bis heute seine Position auf dem Markt verteidigen. Es wurden über 20 Millionen Stück des Produktes verkauft, womit dieser der erfolgreichste Dienstroboter für die eigenen vier Wände darstellt. Die Roboterprogrammierung von Roomba wurde von Clara Vu übernommen, hergestellt wird er von dem Start-Up iRobot.

Clara Vu ist nun bei einem anderen Unternehmen tätig, dass dafür sorgt, dass Menschen und Maschinen effizienter zusammenarbeiten können. Eine Software erstellt durch die Nutzung von Sensoren 3D-Karten des Arbeitsumfeldes in Fabriken und macht es so den Arbeitern möglich, neben den Robotern zu arbeiten, ohne, dass es zu einer Kollision mit einem der tonnenschweren Arme kommt. Eingesetzt wird diese Technologie bei dem Bau von Kühlschränken, Flugzeugen und Autos.

Die Roboter-Branche kann dennoch als eine Branche der enttäuschten Hoffnungen bezeichnet werden. Experten haben ursprünglich damit gerechnet, dass der Umsatz mit Haushaltsrobotern weltweit zwischen den Jahren 2018 bis 2022 auf zehn Milliarden Euro – also um ganze 46 Prozent – pro Jahr steigen wird. Allerdings lag das Wachstum im Jahr 2018 lediglich bei 20 Prozent.

Roboter sind vor allem in der Industrie gefragt

Zwar ist der Durchbruch im Haushalt noch nicht gelungen, dafür allerdings in der Industrie. Im Jahr 2018 wurden 2,5 Mal so viele Roboter installiert, wie im Jahr 2013. Besonders für den Ersatz von Lohnarbeitern werden die Roboter in der Industrie genutzt. Dies sind beispielsweise Lieferroboter für Pizzen und Päckchen, Wischroboter an Flughäfen oder Einräumroboter im Einzelhandel.

Das Problem ist, dass die Roboter vor allem schnell und stark sind und viele Wiederholungen ausführen können. Im Haushalt sind diese Qualitäten nur selten nötig, weshalb die Roboter in diesem Bereich zu einer überflüssigen und kostspieligen Lösung werden. Als Alltagshelfer und Gefährte des Menschen ist der Roboter in einer Vielzahl von Bereichen eine eher unsinnige Idee und auch heute noch sehr futuristisch.

Kindesentwicklung durch Roboter fördern

Ein neuer Roboter soll nun den Emotionsquotienten von Kindern optimieren. Sein Name ist Moxie und er erinnert stark an eine Figur aus einem typischen Pixar-Film. Er hat übergroße Augen und einen tropfenförmigen Kopf, entsprechend dem typischen Kindchenschema. Der Preis für Moxie beträgt 1.500 Dollar. Die Zielgruppe besteht vor allen in Eltern von autistischen Kindern, Klinken und Schulen.

Robotik ist generell ein hartes Geschäftsfeld. Es muss spezielle Soft- und Hardware entwickelt werden, wozu große Mengen an Kapital erforderlich sind. Den großen Durchbruch bei den Verbrauchern haben die Roboter bis heute noch nicht geschafft, da der Mehrwert oft unklar ist und die Produkte zu teuer sind. Im Segment der Privatkunden zählt bei den Robotern nämlich vor allem der Preis.

In diesem Zusammenhang scheinen die 1.500 Dollar, die für den Roboter Moxie verlangt werden, viel zu hoch. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein typisches Spielzeug – in diesem Fall wäre der Preis nämlich tatsächlich zu hoch. Moxie unterstützt allerdings die Entwicklung der Kinder, indem er Gesichtsausrücke lesen kann, Augenkontakt herstellt und entsprechend reagiert. Ebenfalls ist der Roboter dazu in der Lage, Spiele zu spielen und Gespräche zu führen, anstatt lediglich Reaktionen auf Befehle auszuführen.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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