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Auf den Spuren von Columbo: Das macht ein Privatdetektiv

Ganz so glamourös wie aus Film und Fernsehen bekannt ist der Beruf des Privatdetektivs im echten Leben leider nicht. Privatdetektive liefern sich keine rasanten Verfolgungsjagden und liefern sich auch keine Schießereien mit Ganoven in dunklen Hinterhöfen. Das Berufsbild des Privatdetektivs ist geprägt von Wartezeit und viel Recherchearbeit, wie die Experten der Detektei Heilbronn wissen.

So arbeiten Privatdetektive wirklich!

Die meiste Zeit verrichten Privatdetektive Recherchearbeit. Heute ist dabei vor allem das Internet der Anfang von vielen Recherchen, die auch mal in städtische oder private Archive führen können oder in Bibliotheken.

Ebenso müssen Privatdetektive viel Geduld mitbringen, wenn sie einen Verdächtigen beschatten. Dies geschieht immer aus sicherer Entfernung, denn Privatdetektive haben keine besonderen Rechte, dürfen niemanden festnehmen und auch keine Waffen tragen. Daher betätigen sie eigentlich nur den Auslöser ihres Fotoapparates, wenn sie beispielsweise ihre Zielperson beschatten und Beweisfotos brauchen. Bis es soweit ist, müssen sie oft stundenlang an einem Ort in ihrem Auto warten und dabei immer konzentriert bleiben – sonst könnten sie schlimmstenfalls die Person verpassen und die ganze Arbeit und Wartezeit war vergebens.

In seltenen Fällen können Detektive auch mit einer falschen Identität in einem Unternehmen mit einer Arbeit beginnen, wenn sie beispielsweise in einem Fall von Wirtschaftskriminalität ermitteln müssen.

Wer bezahlt Privatdetektive?

Unter den Kunden von Privatdetektiven finden sich alle möglichen Personengruppen. Häufig werden Privatdetektive engagiert, um im Vorfeld von Anklagen zu ermitteln. Wenn sie genügend Beweise gesammelt haben, übergeben sie diese den Behörden, sodass die Polizei ihre Arbeit aufnehmen kann.

Oft sind es Unternehmen, Rechtsanwälte aber auch Privatpersonen, die Privatdetektive engagieren. Unternehmen brauchen oft Privatdetektive, wenn sie Fälle von Wirtschaftskriminalität vermuten, die sie schädigen. In einem solchen Fall wenden sie sich an Privatdetektive, die Ermittlungen aufnehmen, bis sich der Verdacht bestätigt.

Rechtsanwälte brauchen in ganz verschiedenen Fällen Detektive, wenn sie mehr Informationen zu ihren Fällen einholen müssen. Auch Privatpersonen bezahlen Detektive – der Klassiker ist nach wie vor eine Ermittlung im Streit um Unterhalt, Sorgerecht oder andere Streitigkeiten bei Scheidungen oder Trennungen.

Wie wird man Privatdetektiv?

Es gibt keine anerkannte Ausbildung zum Privatdetektiv, denn es handelt sich hierbei nicht um einen Ausbildungsberuf. Es gibt Detekteien, die Ausbildungen anbieten, die vom Bundesverband vereinheitlicht wurden, der auch darauf hinwirkt, dass es einen entsprechenden bundesweiten Ausbildungsgang gibt.

Aber viele Privatdetektive sind Quereinsteiger aus einer anderen Branche. Wer nicht mehr in der Sicherheits- oder Personenschutzbranche arbeiten möchte oder nicht mehr als Polizist, der kann als Privatdetektiv Geld verdienen. Wer als Privatdetektiv in das Berufsleben einsteigen will, der kann beispielsweise im Vorfeld Kriminalistik studieren.

Reich wird man als Privatdetektiv aber eher nicht. Berufseinsteiger ohne einschlägige Arbeitserfahrung in einem vergleichbaren Umfeld können selten mit einem Einstiegseinkommen von mehr als 2200 Euro brutto rechnen.

Allein schon deswegen lohnt es sich, nicht alles auf die Karriere eines Privatdetektivs zu setzen, sondern sich ein zweites Standbein in einem verwandten Bereich aufzubauen. Besonders im ländlichen Bereich ist eine Karriere als Privatdetektiv sehr schwierig, da hier die Auftragslage sehr schwierig sein kann. Besser verdienen können Privatdetektive in Städten, in der es viele finanzstarke Unternehmen gibt – die haben oft das Budget für private Ermittler.

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