Vorsicht beim Kauf von Fremdwährung und Aktien

/ 11.03.2020 / / 45

Aktien und Devisen können eine aussichtsreiche Geldanlage darstellen. Allerdings benötigt man für den Handel ein gewisses Fingerspitzengefühl. Zuweilen kann ein leichtsinniges Verhalten beim Kaufen von Aktien und Fremdwährungen in die Schuldenfalle führen. Ein Eintrag ins Schufa-Register ist die Folge, die mit Einschränkungen im Alltag einhergehen kann. So kommen Personen mit einem Schufa-Eintrag schlechter an Kredite oder Handyverträge. Es ist also Vorsicht geboten, wenn man seine Einkünfte mit dem Kauf und Verkauf von Aktien und Währungen aufbessern möchte.

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Ungeahnter Höhenflug

Relativ neu ist die Möglichkeit, in Kryptowährungen zu investieren. Bitcoin, das erste Zahlungsmittel dieser Art, ging erst im Jahr 2009 an den Start. Zum Jahreswechsel von 2017 zu 2018 setzten viele Kryptowährungen zu einem Höhenflug an. Ihre Kurse vervielfachten sich innerhalb weniger Tage. Auch Ripple erfuhr in dieser Zeit einen kaum geahnten Aufschwung. Der Ripple Kurs stieg jeden Tag weiter nach oben und schien keine Grenze zu kennen. Inzwischen hat er sich jedoch wieder auf einem normalen Maß eingependelt – zumindest für eine Kryptowährung. Denn noch immer schwankt der Kurs von Ripple recht stark, was ihn sehr attraktiv für kurzfristige Transaktionen macht.

Nicht die üblichen Mechanismen

Ripple basiert auf der Idee des US-amerikanischen Programmierers Ryan Fugger, der schon 2005 ein Konzept für ein sicheres Zahlungsmittel erstellt hatte. Zusammen mit einigen Mitstreitern entwickelte er die Idee weiter und brachte sie 2012 an den Start. Ebenso wie andere Kryptowährungen soll Ripple eine Alternative zu staatlichen Währungen bilden. Allerdings verzichten die Macher auf Mechanismen, die für andere digitale Zahlungsmittel wie Bitcoin oder Ethereum üblich sind. So existiert keine Blockchain, in der die Transaktionen mit Ripple verzeichnet werden. Auch kann die Währung nicht durch Mining, also das Lösen komplexer Rechenaufgaben durch einen Computer, geschaffen werden. Somit stellt der Handel mit Ripple die einzige Möglichkeit dar, an Einheiten der Währung zu kommen. Die Idee hinter Ripple ist es, Geldtransfers zwischen Personen aus unterschiedlichen Ländern leichter, schneller und günstiger zu machen. Statt beispielsweise einen Betrag von Euro in US-Dollar zu tauschen und dafür eine hohe Gebühr an eine Bank zu zahlen, kann man einfach Ripple verschicken. Dafür müssen beide an dem Transfer beteiligten Personen eine digitale Wallet haben. Diese ist übrigens auch vonnöten, wenn man Ripple kaufen möchte.

Große Gewinnspanne

Der dynamische Kurs von Ripple sorgt dafür, dass man in kurzer Zeit relativ hohe Gewinne machen kann. Ein Blick auf den Verlauf im Jahr 2020 verdeutlicht dies. Am 1. Januar 2020 lag der Stückpreis von Ripple bei 17 Cent. Zwei Wochen später durchstieß er erstmals in diesem Jahr die 20-Cent-Marke und erreichte nach weiteren vier Wochen seinen bisherigen Höchstwert im Jahr 2020. Am 15. Februar betrug der Preis pro Einheit nämlich schon 31 Cent. Das bedeutet, dass Ripple binnen sechs Wochen seinen Wert fast verdoppelt hat. Allerdings sollte an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass der Kurs anschließend nur zwei Wochen brauchte, um wieder auf 21 Cent pro Stück zu fallen. Die Kunst beim Handel mit Kryptowährungen besteht also darin, den Kurs sehr genau zu beobachten und schnell zu verkaufen, wenn sich die ersten Anzeichen für einen Sturz verdichten. Außerdem sollte man sich nicht scheuen, seinen Bestand länger als geplant aufrechtzuerhalten. Schließlich erholt sich der Kurs erfahrungsgemäß rasch wieder.

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Kategorien: Verbraucherschutz

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