Trump und Huawei – wie geht es jetzt weiter?

/ 28.06.2019 / / 25

Als Trump Präsident wurde, hat sich vieles verändert. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und löste große Unruhe aus. Wie sich herausstellen sollte, war die Sorge nicht ganz unbegründet. Seit Trump im Amt ist, hat sich vieles verändert. Unter anderem die Nachricht vom 20. Mai 2019 dürfte so einige von uns schockiert haben. Damals beendete Alphabet (das Unternehmen hinter Google) die Zusammenarbeit mit dem beliebten Smartphonehersteller Huawei. Kommende Mobilgeräte werden also nicht mehr mit der neuesten Version von Android ausgestattet sein. Doch wie geht es nun weiter? Droht gar das Ende von Huawei? Mitnichten! Der chinesische Tech-Riese arbeitet bereits an einer Lösung. Und es ist davon auszugehen, dass diese innovative Smartphone-Neuheit schon bald auf den Markt kommt.

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Huawei und die Ankündigung eines neuen Betriebssystems

Anstatt sich von der Hiobsbotschaft unterkriegen zu lassen, arbeitet Huawei schon an einem eigenen Betriebssystem. Es soll bereits Ende 2019 auf den Markt kommen und mit Apps für Android kompatibel sein. Die Fertigstellung von Huawei OS könnte gewaltige Auswirkungen auf den Smartphonemarkt haben, der bisweilen von Apples iOS und Googles Android dominiert wird. Als zweitgrößter Smartphonehersteller wäre es theoretisch sogar möglich die Marktführung zu erobern. In diesem Fall hätte sich Trump mit seiner Maßnahme ins eigene Fleisch geschnitten. Es bleibt also abzuwarten, was Huawei in den nächsten Monaten für Überraschungen auf Lager hat. Bis jetzt hat es allerdings stark den Anschein, dass wir uns auf etwas Großes gefasst machen dürfen.

Was, wenn sich die Veröffentlichung verzögert?

Da viele Menschen Handys von Huawei nutzen, ist die Sorge groß, was passiert, wenn das Betriebssystem nicht rechtzeitig auf den Markt kommt. Die Sorge ist nicht unberechtigt. Allerdings gibt es einige Lösungen. Eine davon wäre die Installation einer Custom ROM. Dabei handelt es sich um eine Android Version von unabhängigen Herstellern. Der einzige Haken dabei ist, dass die Installation ein wenig mühsam ist, da man beispielsweise die vorinstallierte Software umgehen muss. Wie das geht, entnehmen Sie am besten einer der zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus dem Internet. Wer keinen Eingriff vornehmen möchte, kann auf Apps von Google verzichten. Auch bei den Browsern gibt es genug Alternativen. Denn nicht nur Google Chrome, sondern auch Browser wie Edge, Firefox und Safari erfüllen ihren Zweck.

Warum Alphabet die Zusammenarbeit mit Huawei beendete

Es ist offensichtlich, dass Alphabet von der Zusammenarbeit mit Huawei profitiert hat. Daher dürfte das Unternehmen wenig erfreut gewesen, als die Trump-Regierung allen US-amerikanischen Unternehmen geschäftliche Beziehungen mit Huawei und seinen Tochterunternehmen verbot. Es blieb Google also nichts anderes übrig, als die Zusammenarbeit zu beenden. Bis zum 19. August 2019 darf das Unternehmen Huawei zwar weiterhin mit Android-Updates versorgen, ab da soll aber endgültig Schluss sein. Zur Maßnahme hat übrigens der Verdacht Trumps geführt, dass Huawei seine mobilen Geräte zur Spionage nutzt. Ob das wirklich so ist, darf angezweifelt werden. Wahrscheinlich ist die Maßnahme nur dazu da ein Statement im Handelskrieg zu setzen. Welche Folgen das für die amerikanische und chinesische Wirtschaft haben wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

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