Die Gefahren bei Billig-Elektrowerkzeugen

/ 15.03.2019 / / 81

Ein Elektrowerkzeug ist in der heutigen Zeit ein Must-Have für jeden Heimwerker. Dabei muss es sich nicht um spezielle oder außergewöhnliche Werkzeuge handeln, die häufigsten Geräte sind Akkuschrauber, Bohrmaschine und diverse Sägen für kleine arbeiten. Wer jedoch auf den günstigen Preis setzt und sich für ein Billig-Elektrowerkzeug entscheidet, könnte sich selbst in Gefahr bringen.

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Was genau ist an Billig-Elektrowerkzeug so gefährlich?

Auch, wenn die günstigen Geräte alle Sicherheitszeichen besitzen und auch alle Vorschriften erfüllen, heißt dies nicht, dass diese ohne Gefahr genutzt werden können. Häufig sind notwendige Abdeckungen oder verschiedene Schutzmechanismen nur sehr einfach im Gerät angebracht und nutzen im Laufe der Zeit ab. Dabei kann es zum Beispiel passieren, dass ein günstiges Elektrowerkzeug durch überhitzen Feuer fangen kann, oder es zu einem Kurschluss kommt.
Werkzeuge von bekannten Markenherstellern sind dagegen nicht nur von hoher Qualität, sondern auch in Sicherheitsaspekten wesentlich sicherer aufgebaut.

Weiterhin ist auch die Gefahr durch Verletzungen während der Benutzung bei den günstigen Werkzeugen deutlich erhöht. Vor allem bei Werkzeugen, die Gegenstände schneiden oder sägen können ist große Vorsicht geboten. Diese verfügen häufig nicht über einen Schutzmechanismus und können bei einer falschen Anwendung zu dramatischen Verletzungen führen.
Es fehlen nicht selten auch Mechanismen zum Schutz vor einer falschen Benutzung, sodass sich auch Kinder an dem Elektrowerkzeug verletzen können. An vielen Werkzeugen sind dabei zwei Knöpfe angebracht, die gleichzeitig gedrückt werden müssen, damit das Werkzeug seinen Betrieb aufnimmt. Bei der günstigen Variante fehlt dieser Mechanismus häufig, sodass auch Kinder das jeweilige Werkzeug in Betrieb setzen können.

Wie sind die Gefahren vor dem Kauf zu erkennen?

Beim Kauf eines Elektrowerkzeuges sollten daher schon vor dem Kauf auf Qualität und Sicherheitsmechanismen ein Auge geworfen werden.

Vor allem Geräte die schneiden, bohren oder sägen können, wie zum Beispiel Kappsäge, Handkreissäge oder Bohrmaschine, sollten über zwei Schalter zum Starten verfügen, damit diese nicht aus Versehen gestartet werden kann.

Ebenso sollten alle Geräte die notwendigen Prüfzeichen (GS, CE, VDE,..) erhalten haben.

Wer allerdings auf “Nummer-Sicher” gehen möchte, sollte sich lieber ein teures Markenprodukt anschaffen. Dieses ist nicht nur mit weniger Gefahren verbunden, sondern wird auch länger seinen Dienst erweisen.

Bildquelle: Bigstock Stockfoto-ID: 286250464

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Kategorien: Verbraucherschutz

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