Wenn wir unnötig Geld verheizen

/ 09.01.2019 / / 39

… ist oft mehr als nur eine Redewendung. Tatsächlich sorgen veraltete, schlecht gewartete oder manipulierte Heizungen nicht selten dafür, dass unnötige Kosten entstehen. Der Schreck kommt oft erst mit der Jahresabrechnung, und es ist dann umso schwerer zu ermitteln, wo genau möglicherweise der Fehler steckt. Dem Vermieter nur zu sagen, dass ein solcher Verbrauch nicht stimmen könne, bringt wenig, und auch dem Hauseigentümer ist nicht geholfen, wenn er am Ende nachzahlt, gefühlt aber den ganzen Winter über im Haus gefroren hat. Und die Kosten, die durch das Heizen entstehen können, sind nicht zu unterschätzen.

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Wer als Eigentümer von Haus oder Wohnung selbst entscheidet, wie und womit geheizt werden soll, ist natürlich im Vorteil. Gleichzeitig ist die Auswahl heutzutage sehr vielfältig und eine Entscheidung nicht immer einfach zu treffen. Das ist vor allem auch ein Rechenspiel, denn die Anschaffungskosten variieren durchaus und sind nicht unerheblich. Wer in jungen Jahren baut, für den lohnt sich beispielsweise unter Umständen eine Heizung mit höheren Anschaffungskosten, die sich aber später umso stärker rechnet. Wer aber plant, nicht länger als zehn Jahre dort zu wohnen, der wird im Zweifel nicht mehr erleben, dass sich die Anschaffung amortisiert. Solar, Fußbodenheizung, Pellets – die Varianten sind so unterschiedlich wie komplex und vielfältig. Und jede einzelne davon hat ihre ganz eigenen Spezifikationen, Vorteile und Nachteile. Gerade für Eigentümer lohnt es sich also in jedem Fall, sich ausführlich mit den diversen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und sich dazu von Experten beraten zu lassen. Unternehmen wie Brötje informieren auch bereits online über denkbare Varianten.

Euro banknotes stuck in a radiator

Nicht immer kann man Einfluss nehmen

Wer als Mieter in ein Haus oder eine Wohnung zieht, hat selbstredend deutlich weniger Spielraum und Entscheidungsfreiheit. Umso mehr sollte hier vor dem Abschluss eines Mietvertrages ein kritischer Blick auf die Heizung geworfen werden. Tatsächlich existieren noch immer Wohnungen mit Nachtspeicheröfen oder Durchlauferhitzern. Hier sollte der potentielle Mieter sich sehr genau beim Vermieter über die zu erwartenden Nebenkosten informieren und sich im Zweifel die Zahlen der vergangenen Jahre schwarz auf weiß vorlegen lassen, bevor es sonst am Ende eine böse Überraschung gibt. Erscheint die Heizungsanlage bereits sehr altersschwach, ist das ebenfalls zu hinterfragen. Die Kosten für eine Reparatur oder eine neue Anlage muss der Vermieter als Eigentümer übernehmen. Doch das heißt auch, dass der Mieter dabei im Zweifel kaum Mitspracherecht haben wird.

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