KBA schreibt Besitzer älterer Diesel an

/ 07.11.2018 / / 657

Es ist eine unglückliche Liason, in die das Kraftfahrtbundesamt da gerade hineingedrängt wird und deren Pflichten die Behörde wohl gern übernimmt. Das Kraftfahrtbundesamt hat 1,5 Millionen Autofahrer aus Dieselverbotszonen angeschrieben und dazu aufgerufen, Neuwagen zu kaufen. Damit macht eine eigentlich unabhängige Behörde recht unverholen Reklame für wirtschaftliche Interessen deutscher Dieselproduzenten.

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Das Magazin Spiegel sieht die Gläubwürdigkeit des Kraftfahrtbundesamtes durch die aktuelle Aktion erschüttert, denn eigentlich sollte das KBA in der aktuellen Situatuion den Herstellern auf die Finger und den Autos unter die Haube schauen.

In dem Schreiben informiert die Flensburger Behörde über die Umtauschprämien der Hersteller und dass die Angeschriebenen die Möglichkeit hätten, diese anzunehmen, um damit einen Beitrag zur Luftreinheit zu leisten. Angeschrieben wurden PKW-Halter der Schadstoffklassen 5 und älter, die in Regionen zugelassen sind, in denen im Jahresmittel mehr als 50 Mikrogramm NoX pro Kubikmeter Atemluft gemessen werden.

Laut KBA macht man damit nur Hausaufgaben und erfüllt die Aufgaben, die im Rahmen des Dieselgipfels abgesprochen wurden. Dabei verwundert es doch, dass das KBA schneller Post an 1,5 Millionen Menschen auf den Weg bringen kann, als eine einfache Presseanfrage zu beantworten.

Das Bundesamt begnügt sich nicht mit der Darstellung der Möglichkeiten, sondern verweist auch direkt auf die Informationsangebote von BMW, Daimler und VW.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher 1
Kategorien: Abgasskandal

Ein Kommentar zu “KBA schreibt Besitzer älterer Diesel an”

  1. Hengge sagt:

    Ja jetzt unterstütz das kba mittlerweile schon die fahrzeughersteller die uns alle über den Tisch ziehen,da sieht man mal wieder was der Verbraucher für Stellenwert hat!!!

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