Auch Benziner betroffen? EU ermittelt gegen VW, AUDI, PORSCHE, MERCEDES und BMW

/ 02.08.2018 / / 318

Etwas überlagert von den medienträchtigen Veröffentlichungen rund um den Dieselskandal schlummert im Herzen der deutschen Autombobil-Industrie ein weiterer Skandal. Dass daraus kein Tiefschlaf wird, dafür sorgt derzeit die EU-Wettbewerbskommission, die den Absprachen der “Großen 5” auf der Spur ist und nachweisen will, dass sich VW, AUDI, Porsche, Mercedes und BMW auf Managerebene über Jahre und zu Lasten der Kunden zu Absprachen getroffen haben. Während dieser Meetings soll auch über die Dimension von Partikel-Filtern gesprochen worden sein, wie man Produktionsprozesse vereinheitlichen kann und wie mann in gemeinsamem Vorgehen Einfluss auf die Gestaltung von Schadstoffgrenzwerten nehmen kann. Nach aktuellen Erkenntnissen ging und geht es dabei nicht nur um Dieselfahrzeuge, sondern um die komplette Produktpalette der “Big Five”. Demnach sind auch Benziner betroffen.

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Am Ende der Untersuchungen dürfte ein happiges Bußgeld wegen verbotener Absprachen stehen. Zuletzt hatte die EU-Kommission ähnlich verbandelte LKW-Hersteller – darunter auch Volkswagen und Mercedes – zum Milliardenstrafen verurteilt.

Inwieweit sich draus ein Benziner-Skandal entwickelt ist der Qualität der Verdachtsmomente geschuldet und ob nationale Ermittlungsbehörden und Kraftfahrtbundeamt für sich entsprechende Untersuchungen aufnehmen, bzw. intensivieren, um Manipulationen aufzudecken und betroffene Benziner zwingend zurückzurufen. In diesem Zusammenhang hat es bei Porsche, BMW, Audi und Mercedes bereits Hausdurchsuchungen gegeben.

Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hartung: “Eine Verurteilung durch die EU-Kommission würde der Glaubwürdigkeit von Millionen von Klägern vor deutschen Landgerichten einen gehörigen Schub verpassen!”

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Kategorien: Abgasskandal

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