Apotheker aus Suttrop

Gepanschte Krebsmedikamente – Schadensersatzanspruch gegen Apotheker aus Bottrop

/ 06.07.2018 / / 92

Im Verfahren um gestreckte oder sogar völlig wirkungslose Krebsmedikamente ist ein Apotheker aus Bottrop vor dem landgericht Essen zu einer erwartungsgemäß hohen Haftstrafe von 12 Jahren verurteilt wurden. Ihm war vorgeworfen und nachgewiesen worden, in großen Mengen Medikamente gestreckt und trotzdem teuer abgerechnet zu haben. In Proben waren nur minimale Wirkstoffkonzentrationen festgestellt worden.

RA Lambrecht

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Rechtsanwalt Lambrecht ist Herausgeber des Portals www.falschbehandelt.de und als Leiter der Berliner Kanzlei Lambrecht Rechtsanwälte fokussiert auf das Medizinrecht, positioniert auf der Seite der Opfer von Ärztefehlern und fehlerhaften Produkten.

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Damit schadete der 48-jährige Apotheker nicht nur den Krankenkassen – 17 Millionen Euro lautet hier die Forderung – , sondern in erster Linie den betroffenen Patienten. Rechtsanwalt Lambrecht, Herausgeber von https://falschbehandelt.de/: „Viele schwer kranke Patienten sind extrem verunsichert. Besonders schwer trifft es auch die Angehörigen verstorbener Patienten, an denen nun der Zweifel nagt, ob der Tod hätte verhindert werden können. Vielleicht wäre bei ausreichender Wirkstoffkonzentration auch eine Genesung eingetreten!“

Insgesamt geht es um 14.000 Medikamente von „nicht unerheblich geminderter Qualität“, die in über 13 Jahren in vom Apotheker aus Bottrop produziert und rund 1000 Patienten verschrieben wurden.

Berufsverbot für Apotheker aus Bottrop

Neben der Haftstrafe verhängte das Landgericht Essen auch ein lebenslanges Berufsverbot.

Ob anstehende Schadensersatzklagen Erfolg haben hängt nun davon ab, ob die Staatsanwaltschaft Zugriff auf das enorme Vermögen des Betrügers nehmen kann.
Peter S. hatte seine Luxusvilla und große Teile seines Vermögens rechtzeitig vor dem Zugriff der Behörden in Sicherheit gebracht.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da die Parteien noch Rechtsmittel einlegen wollen. Vertreter der Nebenkläger äußerten sich dementsprechend, da aus ihrer Sicht dem für sie mehr als offensichtlichen Mordvorwurf zu wenig Raum eingeräumt worden war. Dass die Anwälte des Beklagten Apothekers aus Bottrop in die berufung gehen erscheint trotz der Höhe des strafmaßes eher unwahrscheinlich, da auch in der Verhandlung vor einem Oberlandesgericht kaum mit einem anderen Ausgang zu rechnen sein dürfte.

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Rechtsanwalt Lambrecht aus Berlin steht betroffenen Opfern und hinterbliebenen Angehörigen verstorbener Patienten als Ansprechpartner für eine kostenlose Erstberatung gern zur Verfügung.

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