Produtionsstopp für Dieselmodelle des VW Passat und Arteon

/ 29.05.2018 / / 151

VW hat nach Angaben der „Automobilwoche“ vom 26. Mai 2018 einen Produktions- und Auslieferungsstopp für wichtige Diesel-Modelle verhängt. Demnach muss für den 2,0 Liter TDI-Motor mit 190 PS, der im VW Passat, Passat Variant und Arteon verbaut wurde, ein Software-Update entwickelt werden.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Für die betroffenen Modelle vom Typ Passat mit Frontantrieb und Siebengang-DSG sowie dem Arteon wurde ein Fertigungsstopp verhängt. Zudem sollen bereits produzierte Autos auch nicht mehr an die Kunden ausgeliefert werden. Den betroffenen Kunden würden aber kostenneutral alternative Modelle mit Allradantrieb oder die Benziner-Variante angeboten.

Bei den betroffenen Modellen könne es nach VW-Angaben vorkommen, „dass über die gelbe Motorkontrollleuchte auf ein Problem mit dem Abgasnachbehandlungssystem hingewiesen wird, obwohl tatsächlich kein derartiges Problem besteht“. Dennoch sollten Kunden die Anzeige der Kontrollleuchte ernst nehmen und eine Werkstatt aufsuchen. Um den Fehler zu beheben, wird an entsprechenden Maßnahmen gearbeitet. Im vierten Quartal 2018 steht voraussichtlich ein entsprechendes Update zur Verfügung, so dass die Fahrzeuge wieder ausgeliefert werden können.

Mit dem Dieselskandal soll das alles nichts zu tun haben. Was genau hinter der Fehleranzeige steckt, ist derzeit aber auch nicht bekannt. Erst in den vergangenen Wochen ist es bei den VW-Töchtern Audi und Porsche zu Rückrufen wegen illegaler Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung gekommen. „Ein Produktions- und Auslieferungsstopp ist schon eine ernste Maßnahme. Betroffene VW-Kunden sollten genau im Auge behalten, welche Gründe tatsächlich dahinterstecken“, sagt Rechtsanwalt Helmut Göbel, KQP Rechtsanwälte / Hamm.

Fahrzeuge, die unzulässige Abschalteinrichtungen haben, weisen einen Mangel auf, der ohne weiteres nicht behoben werden kann. In solchen Fällen bestehen für die Kunden gute Aussichten, Ansprüche auf Schadensersatz oder Rückabwicklung des Kaufvertrags geltend zu machen.

Mehr Informationen: http://www.kqp.de/vw-skandal/autobesitzer/

Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher keine
Kategorien: Abgasskandal Schlagwörter: / /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Andreas Becker: Danke für diese Tipps zum Arbeitsrecht. Ich wusste gar nicht, dass Überstunden...
  • Udo Schmallenberg: Für den T5 gab es aber auch keine R ückrufaktion wie für alle anderen EA189...
  • Jo: Zitat: … EA189-Motoren…. VW hatte die Manipulationen zugegeben. Das ist eben beim...
  • Burkhard Salzmann: Hallo Klaus, Adcada hat viele Tochtergesellschaften. Daher ist es wichtig, mit...
  • Joachim Hussing: Danke für den Rat, wie man einen vertrauenswürdigen Bestatter findet. Meine...

Newsletter

Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletter ein und bleiben somit immer auf dem Laufendem

Kategorien

Für Anwälte

Interessierte Kooperationsanwälte senden ein Mail an info@verbraucherschutz.tv

Tel.: 0800 000 1961