Rauchreinigung: saubere Luft dank Luftreinigern

/ 30.04.2018 / / 71

Der Konsum von Zigaretten und anderen Tabakwaren nimmt einen negativen Einfluss auf die Gesundheit – das ist längst kein Geheimnis mehr. Von Lungenerkrankungen über Herzinfarkte bis hin zu Krebs birgt das Ziehen am Glimmstängel viele Risiken. Schuld daran sind vor allem die im Tabakrauch enthaltenen Verbrennungsstoffe, die sowohl toxisch und neurotoxisch als auch reizend und nicht zu zuletzt karzinogen ausfallen. Zigaretten, Zigarren und auch E-Zigaretten und Shishas sind aber nicht nur für die Raucher selbst gefährlich, sondern auch für all diejenigen, die sich beim Rauchen in ihrer unmittelbaren Nähe aufhalten: Passivrauchen kann ebenso negative Auswirkungen auf den Organismus haben wie der aktive Konsum von Tabakwaren.

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In Deutschland herrscht in den meisten öffentlichen Einrichtungen, Restaurants und Büros ein Rauchverbot. Dieses wurde Mitte der 2000er Jahre erlassen und fällt von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus. Das Ziel ist aber jedoch immer dasselbe: Nichtraucher sollen entlastet und die Gefährdung durch das Verbrennen von Tabak und anderen Inhaltsstoffen in Zigaretten und Zigarren auf diese Weise reduziert werden. Was in der Öffentlichkeit gilt, findet in privaten Räumlichkeiten natürlich keine Anwendung: Hier rauchen Freunde, Familienmitglieder und natürlich auch Kinder weiterhin passiv mit. Die Folgen können verheerend für die Gesundheit sein: Wer eine Stunde lang passiv mitraucht, inhaliert dabei ebenso viele Schadstoffe, als würde er oder sie selbst an der Zigarette ziehen.

Statistiken zeigen, dass nur etwa ein Viertel der Verbrennungsstoffe vom Raucher selbst eingeatmet wird; die restlichen drei Viertel gehen in die Umgebungsluft über. Aufgrund seiner geringeren Temperaturen kann dieser sogenannte Nebenstromrauch sogar eine deutlich höhere Konzentration an krebserregenden Stoffen enthalten als der Hauptstromrauch. Nicht umsonst gilt das Rauchen als häufigste Ursache für Luftverschmutzung noch vor Belastungen etwa durch Dieselruß oder anderweitige Kfz-Treibstoffe. In Räumen und Fahrzeugen, in denen geraucht wird, weisen auch Passivraucher ein um bis zu 20 – 40 % erhöhtes Herzinfarktrisiko auf. Ebenso steigt die Wahrscheinlichkeit von Herz- und Kreislauferkrankungen ebenso wie von Lungenkrankheiten – eben genauso, wie bei einem aktiven Raucher.

Wer dennoch nicht auf das Rauchen in geschlossenen Räumen verzichten möchte, kann seinen Mitmenschen mit der Verwendung eines Luftreinigers einen Gefallen tun. Diese Geräte sind in der Lage, die im Raum befindliche Luft zu filtern und so die darin enthaltenen Schadstoffe zu entfernen. Meist geschieht dies mithilfe eines Aktivkohlefilters, der die schädlichen Partikel auffängt und festsetzt, bevor sie in die Atemwege anwesender Personen gelangen können. Auch dem unangenehmen Rauchgeruch kann auf diese Weise beigekommen werden, denn die Partikel bekommen gar nicht erst die Chance, sich an Wänden, Gardinen oder Möbeln abzusetzen.

Beim Kauf eines Luftreinigers ist es ratsam, ein Gerät zu wählen, dessen Leistung mindestens auf das Doppelte des Raumvolumens ausgelegt ist. So kann gewährleistet werden, dass die Luft wirklich zuverlässig gereinigt wird und alle Schadstoffe entfernt werden können. Luftreiniger gegen Rauch sind von verschiedenen Herstellern verfügbar und eignen sich für unterschiedliche Raumgrößen. Abhängig vom Raumvolumen und dem individuellen Tabakkonsum kann so das passende Modell erworben werden. Vorsicht ist jedoch geboten bei Geräten, die auf Basis negativ geladener Ionen arbeiten: Experten vermuten, dass diese beim Abbau der schädlichen Partikel selbst Schadstoffe bilden, die sich erneut negativ auf die Gesundheit auswirken könnten.

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Kategorien: Verbraucherschutz
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