Stylist putting stylish clothes on fashion model at backstage

#MeToo Bewegung: Wie weit ist die Modelbranche?

/ 28.03.2018 / / 49

Im Rahmen der MeToo Bewegung melden sich immer mehr Frauen, die sich durch Männer belästigt fühlen. Angefangen haben die Beschwerden mit den Vorwürfen sexueller Belästigung gegen den Regisseur Harvey Weinstein in den USA. Die Vorwürfe beschränken sich aber längst nicht nur auf die Film-Branche. Auch andere Bereiche sind von männlicher Dominanz geprägt– sei es durch bloße Blicke oder durch tatsächliche Tätlichkeiten. Ein Bereich, der stark von der aktuellen Diskussion betroffen ist, ist zum Beispiel die Modelbranche. Naheliegenderweise, denn Models arbeiten mit ihrem Körper. Sie präsentieren einfache Kleider oder sogar Haute Couture. Häufig geht es um schnelles An- und Ausziehen, damit die Mode eines Designers auf dem Laufsteg präsentiert werden kann. Auch vor Fotografen und Kameraleuten sind weibliche Models nicht zu hundert Prozent geschützt. Auch hier spielt das enge Verhältnis, die Körperlichkeit sowie die gewünschten Bilder eine entscheidende Rolle.

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Aktuelle Debatte wesentlich für weitere Schritte

Die aktuelle Debatte ist wichtig, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Auch die Tatsache, dass Frauen als Schauspielerinnen, Models, Komparsinnen etc. oft in der schwächeren Position sind, sollte ins Bewusstsein gerufen werden. Fakt ist jedoch auch, dass sich gewisse Situationen nicht vermeiden lassen werden. Aufgrund der beruflichen Situation wird immer eine gewisse Abhängigkeit bestehen. Das gilt jedoch für alle Berufsgruppen – nicht nur für Schauspielerinnen und Models. Casting-Agenturen, wie zum Beispiel Blank & Biehl, regeln den vertraglichen Umfang sehr genau. Von dieser Seite kann es daher zunächst einmal nicht zu Unklarheiten auf beiden Seiten kommen. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer kennen die vereinbarte Leistung. Sicher spielt auch eine Rolle, wie intensiv man das Model-Business betreibt. Wobei es überall schwarze Schafe geben kann. Die aktuelle Debatte ist jedoch wichtig, um weitere Schritte, etwa gesetzlicher Natur, in die Wege zu leiten. Sie ist auch wesentlich für die Situation vieler Frauen, denn nur wenn eine Sensibilisierung für das Thema besteht, kann eine Veränderung erfolgen. Nur so werden weitere Schritte möglich.

Aufs persönliche Gefühl achten

Modeln ist kein einfacher Job. Druck, Stress und Kunden machen es den Damen nicht immer einfach. Wichtig ist, dabei nichts zu tun, was man persönlich nicht möchte. Bester Indikator ist hierbei das eigene Gefühl. Es gilt, in solchen Situationen stark zu sein, die eigenen Grenzen zu kennen und diese notfalls deutlich aufzuzeigen. Nur so lässt sich in einer ungewollten Situation oft Schlimmeres verhindern.

Bild 1: ©istock.com/KatarzynaBialasiewicz
Bild 2: ©istock.com/EdwardDerule

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Kategorien: Verbraucherschutz
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